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  • 03Jun
    Vorab: Dieser Artikel wird der vorerst letzte in diesem Blog sein. Einige Besucher werden längst festgestellt haben, dass es in letzter Zeit immer seltener neue Artikel gab. Das hat verschiedene Gründe.
    Auf den ersten habe ich bereits mehrfach hingewiesen: Mir fehlt zunehmend die Zeit, eine Tatsache, über die ich mich keinesfalls beklagen möchte, denn unser Immobiliengeschäft nimmt uns sehr in Anspruch – gut so!
    Aber es gibt auch andere Gründe. Es hängt mir ehrlich gesagt einfach zum Hals raus, für meine Meinung und meine Darstellung des Landes immer wieder angegriffen zu werden. Warum soll ich mir das weiter antun? “Schwachsinn”, “Klappe halten”, “keine Ahnung”, “ihr wollt doch nur eure überteuerten Immobilien verkaufen”, “oberflächlicher, angesapperter Oberabzocker” – alles Beschimpfungen, die ich mir wegen meiner und unserer Darstellung und Sichtweise des Landes schon eingehandelt habe – das Meiste davon in anonymer Form. Wir haben uns noch nie an irgendwelchen Schlammschlachten beteiligt und uns aus allen Uruguay-Foren heraus gehalten. Wenn ich alle Kommentare zu meinen Artikeln in diesem Blog veröffentlicht hätte, wäre auch das eine Schlammschlacht geworden – nein, das ist nicht unser Stil und es macht uns auch keinen Spaß!
    Es gibt im Internet inzwischen genügend Informationen über Uruguay, sehr viel Positives, aber auch Negatives, sehr viel Sachliches, aber auch Unsachliches – wer sich einen Eindruck von Land und Leuten verschaffen möchte, der wird zwangsläufig bald feststellen, dass es DAS einzig wahre objektive Uruguay-Bild einfach nicht gibt und auch wohl nicht geben kann.
    Es ist so eine Sache mit der Objektivität. Muss nicht jeder Bericht und jeder Foren- oder Blog-Kommentar zwangsläufig subjektiv sein? Ich wundere mich immer über diejenigen, die ihre eigene Meinung in den Status der Objektivität erheben. Es wird, genau wie zu so vielen anderen Themen, auch über Uruguay und die Uruguayer immer die verschiedensten Meinungen und Einstellungen geben und ich meine, das ist gut so. Jeder gewinnt naturbedingt seine eigenen Einsichten, keiner kann erwarten, die gleichen Erfahrungen wie irgendjemand anderes zu machen. Aus dieser Binsenweisheit jedoch gleich zu schließen, dass der Andere die Unwahrheit sagt, oder gar “Schwachsinn” oder “Lügenmärchen” verbreitet, ist entweder anmaßend oder einfach nur boshaft.
    Einer unserer Kunden machte mich jüngst auf folgenden Artikel eines anderen Uruguay-Blogs aufmerksam, in dem der Verfasser unterstellt, dass positive Berichte über Uruguay lediglich die Taschen derjenigen füllen sollen, die, in welcher Weise auch immer, an einer positiven Darstellung des Landes verdienen.
    Hier der Text:
    “‘……….viele verstehen das nicht und nehmen diese heile vorgegaukelte Welt als bare Münze. Ich habe nichts dagegen, aber dazu sollte man dann auch stehen. Daher tut man alles, damit die Einwanderer, die nach Paraguay (bzw. Uruguay – Anm. des Verf.) wollen, nur die Sonnenseiten zu Gesicht bekommen. Den Leuten wird was vorgespielt indem man ihnen vermitteln will, dass man hier 365 Tage im Jahr Urlaub feiert. Man verdient ja mit ihnen und nicht schlecht: es werden Papiere gemacht, Häuser gebaut, Zimmer vermietet, Immobilien und Autos verkauft etc.. Man vermittelt Kontakte, kassiert Provisionen und der Neuankömmling bedankt sich noch artig dafür…………! ‘Speziell die letzten beiden Sätze passen auch zu Uruguay … – aber das wird wohl in vielen Ländern so sein…….”
    Dazu ein paar Anmerkungen:
    1. Ich würde gern einmal die Uruguay-Seite kennen lernen, auf der an einer Einwanderung nach Uruguay Interessierten etwas von 365 Tagen Urlaub erzählt wird!
    2. Wir kennen tatsächlich eine Menge Einwanderer in Uruguay, die genau das tun. Sie machen 365 Tage Urlaub in ihrer neuen Heimat – und warum auch nicht?
    3. Jedes Land hat seine Sonnen- und Schattenseiten, das ist ganz klar. Ebenso klar scheint es mir, dass jeder mit seiner grundsätzlichen Lebenseinstellung zu seinem persönlichen Uruguay-Bild selbst einen gehörigen Teil beiträgt.
    Wir haben das Glück, uns nicht anstrengen zu müssen, um immer wieder die überwiegend positiven Seiten Uruguays zu sehen, ganz unabhängig davon, dass wir natürlich von unserem Immobilien-Geschäft leben – und, das ist richtig, wohl nicht so schlecht. Aber sollen wir uns dafür entschuldigen? Wir arbeiten schließlich sehr viel dafür und wir gehören zu der offenbar aussterbenden Spezies derer, für die das Wort “verdienen” kein Unwort ist, oder für etwas schrecklich Anrüchiges steht. “Verdienen” hat etwas mit “Dienst” zu tun. Unsere Kunden wissen, dass wir unseren Verdienst nicht einfach “kassieren”, wie der Verfasser schreibt, sondern dass wir ihn uns erarbeiten. Wir danken unseren Kunden, dass sie uns ihr Vertrauen schenken und freuen uns, wenn wir einen kleinen Anteil daran haben, dass sie sich hier in Uruguay wohlfühlen.
    4. Besonders erstaunt sind wir immer wieder über “Schwarzseher” und “Miesmacher”, die gerade erst hier angekommen sind, aber im Internet schon nach wenigen Monaten als Uruguay-Spezialisten auftreten. Als wir 2006 endgültig hierher kamen, taten wir das nach mehreren Aufenthalten im Land und nach vierjähriger Südamerika-Erfahrung. Wir wussten, worauf wir uns einließen und kannten die südamerikanische Mentalität bereits recht gut. Wir haben daher gar nicht erst angefangen, alles und jeden an unseren Deutschland-Erfahrungen zu messen. Ich frage mich oft, was die Leute, von denen man immer und immer wieder negatives zu Land und Leuten hört und liest, wohl zu dem Uruguay gesagt hätten, welches wir zur Zeit der Krise 2002 kennen lernten. Die letzten 8 Jahre haben das Land in mancherlei Hinsicht vollständig verändert, und – da beißt die Maus keinen Faden ab – überwiegend zum Positiven. Uruguay ging es 2002 wirklich sehr dreckig – wir haben uns damals trotzdem in das Land und vor allem auch seine von manchen Einwanderern so oft geschmähten Einwohner verliebt. Das ist bis heute so geblieben. Wir haben eben unsere eigenen Erfahrungen gemacht.
    Fast alles läuft langsamer und manches nach deutschen Maßstäben ungenau oder gar mangelhaft, es gibt Betrüger, es gibt Halsabschneider (wo gäbe es die nicht?), es gibt viel Unverständliches, im wahrsten Sinne des Wortes natürlich vor allem dann, wenn man die Sprache nicht beherrscht, aber es gibt auch sehr viel Positives.
    Uns ist dieses Land meist sehr freundlich begegnet und wir hatten persönlich noch nicht ein einziges Mal den Eindruck, betrogen zu werden oder auch nur mehr zu bezahlen, als ein Einheimischer. Vielleicht war das nur Glück und vielleicht war das im Einzelfall auch einmal blauäugig, vielleicht hat es aber auch damit zu tun, dass wir nicht von vornherein davon ausgehen, schlechte Erfahrungen machen zu müssen und eventuell auch damit, dass wir manches “unrund” laufende nicht sofort als schlechte Erfahrung nehmen und schon gar nicht gleich verallgemeinern.
    Wir haben in unserer bisherigen Uruguay-Zeit an drei wirklich extrem unterschiedlichen Orten gelebt, u. a. auch im “unbekannten” Uruguay, im sog. “Interior”, dem dünn besiedelten Inland, wir haben vier Autos gekauft und drei wieder verkauft und haben, nicht zuletzt aufgrund unserer gewerblichen Tätigkeit, reichlich Behörden kennen gelernt. Bei alldem haben wir kein einziges Mal auch nur ansatzweise schlechte Erfahrungen gemacht – jedenfalls keine, an denen Uruguayos beteiligt waren. Wir waren uns darüber im Klaren, dass Autos in Uruguay alles andere als billig sind und wir wussten vorher, dass wir vor allem bei privat annoncierten Gebrauchtfahrzeugen auf das hier allgegenwärtige “impecable” (tadellos, einwandfrei) und die diez puntos (10 Punkte sind in Uruguay das Maß aller Dinge) in den Beschreibungen nicht allzu viel geben dürfen, wir waren vorbereitet auf die – zugegeben – manchmal extrem langsam mahlenden Mühlen der uruguayischen Behörden und haben auf unsere eigene Residencia (Daueraufenthaltsgenehmigung) länger gewartet, als irgendeiner unserer Kunden – aber als “schlechte Erfahrung” haben wir auch das nicht empfunden. Bei all diesen Dingen sind wir stets freundlich und zuvorkommend behandelt worden – das z. B. ist eine gute Erfahrung! Natürlich, die macht sicher nicht jeder, aber ich frage mich und den Verfasser obigen Artikels: Wozu sonst, wenn nicht zu eben diesen unseren Erfahrungen sollten wir wohl stehen?
    5. Jeder weiß: ganz egal, was jemand verkaufen möchte, zunächst einmal verkauft er immer auch sich selbst. Zu diesem “Selbst” gehören auch die eigenen Sichtweisen. Auch der Verfasser des zitierten Textes versucht verschiedene Dienstleistungen und Waren in Uruguay zu verkaufen und wirbt auf seiner Webseite dafür. Wir wissen, dass er in Uruguay bislang nicht die besten Erfahrungen gemacht hat und dass er daher sicher auch nichts anderes tut, als sein real empfundenes Uruguay-Bild zu vermitteln. Ich kann mich also nicht hinstellen und ihm unterstellen, er täte dies nur, um den Anschein zu erwecken, besonders offen und ehrlich zu sein, um auf diese Weise mehr Kunden zu gewinnen. Genauso wenig sollte er umgekehrt jedoch unterstellen, dass Andere ein positives Bild vom Land nur “vorgaukeln”, um mehr “kassieren” zu können. Jeder auf seine Art, aber bitte ehrlich und immer in dem Bewusstsein, dass die eigenen Erfahrungen, Sicht- und Darstellungsweisen nur im Ausnahmefall einen Anspruch auf Objektivität haben können.
    Abschließend möchte ich sagen, dass dies nicht zwingend der unwiderruflich letzte Artikel in unserem Blog bleiben muss, dass ich mich aber vorläufig ausschließlich um unser Geschäft kümmern werde und wir in diesem Rahmen unsere Erfahrungen selbstverständlich auch weiterhin gerne an unsere Kunden weitergeben, durch Informationen und Tipps und die, wie wir glauben und immer wieder auch bestätigt bekommen, hilfreichen Kontakte und Empfehlungen.
    Unsere Immobilien-Webseite www.van-bevern.com hat hinsichtlich ihrer Gestaltung und manchmal sogar ihrer Inhalte inzwischen mindestens drei Nachahmer in Uruguay gefunden, teilweise wäre “schamlose Kopie” wohl der passendere Begriff – wir sehen dies als weiteren Ansporn und überaus positive Erfahrung, denn es bestätigt uns, dass wir nicht auf einem völlig falschen Weg sind.
    In diesem Sinne
    Hasta luego y una proxima vez!
    Michael van Bevern

    Vorab: Dieser Artikel wird der vorerst letzte in diesem Blog sein. Einige Besucher werden längst festgestellt haben, dass es in letzter Zeit immer seltener neue Artikel gab. Das hat verschiedene Gründe.

    Auf den ersten habe ich bereits mehrfach hingewiesen: Mir fehlt zunehmend die Zeit, eine Tatsache, über die ich mich keinesfalls beklagen möchte, denn unser Immobiliengeschäft nimmt uns sehr in Anspruch – das freut uns!

    Aber es gibt auch andere Gründe.

    Ich habe z. B. einfach die Nase voll, für meine Meinung und meine Darstellung des Landes von bestimmten Personen immer wieder angegriffen zu werden. Warum soll ich mir das weiter antun?

    Schlammschlachten sind mir zuwider, deshalb haben wir uns nie an ihnen beteiligt und uns u. a. aus allen Uruguay-Foren herausgehalten, womit ich keinesfalls sagen möchte, dass Schlammschlachten kennzeichnend seien für diese Foren. Im Gegenteil, es gibt sehr wohl auch ausgesprochen informative und behutsam und sachlich administrierte Foren. Trotzdem sind einige von ihnen manchmal Keimzellen ziemlich würdelosen Gezänks und daher werden wir uns auch in Zukunft fernhalten. Wenn ich sämtliche Kommentare zu meinen Artikeln in diesem Blog tatsächlich veröffentlicht hätte, wäre auch das eine Schlammschlacht geworden – nein, das ist nicht unser Stil und es macht uns auch keinen Spaß!

    Ein weiterer Grund ist, dass es im Internet inzwischen genügend Informationen über Uruguay gibt, sehr viel Positives, aber auch Negatives, sehr viel Sachliches, aber auch Unsachliches – wer sich einen Eindruck von Land und Leuten verschaffen möchte, der wird zwangsläufig bald feststellen, dass es DAS einzig wahre objektive Uruguay-Bild einfach nicht gibt und auch wohl nicht geben kann.

    Es ist so eine Sache mit der Objektivität. Muss nicht jeder Bericht und jeder Foren- oder Blog-Kommentar zwangsläufig subjektiv sein? Ich wundere mich immer über diejenigen, die glauben, ihre eigene Meinung in den Rang einer Objektivität erheben zu können. Es wird, genau wie zu so vielen anderen Themen, auch über Uruguay und die Uruguayer immer die verschiedensten Meinungen und Einstellungen geben und ich meine, das ist gut so. Jeder gewinnt naturbedingt seine eigenen Einsichten, keiner kann erwarten, die gleichen Erfahrungen wie irgendjemand anderes zu machen. Aus dieser Binsenweisheit jedoch gleich zu schließen, dass der andere die Unwahrheit sagt, oder gar “Schwachsinn” oder “Lügenmärchen” verbreitet, ist entweder anmaßend oder einfach nur boshaft.

    Einer unserer Kunden machte mich jüngst auf folgenden Artikel eines anderen Uruguay-Blogs aufmerksam, in dem der Verfasser unterstellt, dass positive Berichte über Uruguay lediglich die Taschen derjenigen füllen sollen, die, in welcher Weise auch immer, an einer vorteilhaften Darstellung des Landes verdienen.

    Hier der Text:

    “‘……….viele verstehen das nicht und nehmen diese heile vorgegaukelte Welt als bare Münze. Ich habe nichts dagegen, aber dazu sollte man dann auch stehen. Daher tut man alles, damit die Einwanderer, die nach Paraguay (bzw. Uruguay – Anm. des Verf.) wollen, nur die Sonnenseiten zu Gesicht bekommen. Den Leuten wird was vorgespielt indem man ihnen vermitteln will, dass man hier 365 Tage im Jahr Urlaub feiert. Man verdient ja mit ihnen und nicht schlecht: es werden Papiere gemacht, Häuser gebaut, Zimmer vermietet, Immobilien und Autos verkauft etc.. Man vermittelt Kontakte, kassiert Provisionen und der Neuankömmling bedankt sich noch artig dafür…………! ‘Speziell die letzten beiden Sätze passen auch zu Uruguay … – aber das wird wohl in vielen Ländern so sein…….”

    Dazu ein paar Anmerkungen:

    1. Ich würde gern einmal die Webseite kennen lernen, auf der an einer Einwanderung nach Uruguay Interessierten etwas von 365 Tagen Urlaub erzählt wird!

    2. Wir kennen tatsächlich eine Menge Einwanderer in Uruguay, die genau das tun. Sie machen 365 Tage Urlaub in ihrer neuen Heimat – und warum auch nicht?

    3. Jedes Land hat seine Sonnen- und Schattenseiten, das ist ganz klar. Ebenso klar scheint es mir, dass jeder selbst mit seiner grundsätzlichen Lebenseinstellung zu seinem eigenen Uruguay-Bild einen gehörigen Teil beiträgt.

    Wir haben das Glück, uns nicht anstrengen zu müssen, immer wieder die überwiegend positiven Seiten Uruguays zu sehen, ganz unabhängig davon, dass wir natürlich von unserem Immobilien-Geschäft leben – und, das ist richtig, wohl nicht so schlecht. Aber sollen wir uns darum entschuldigen? Wir arbeiten schließlich dafür und gehören zu der offenbar aussterbenden Spezies derer, für die das Wort “verdienen” kein Unwort ist, oder für etwas schrecklich Anrüchiges steht. “Verdienen” hat etwas mit “Dienst” zu tun. Unsere Kunden wissen, dass wir unseren Verdienst nicht einfach “kassieren”, wie der Verfasser schreibt, sondern dass wir ihn uns erarbeiten, wir sind ihnen dankbar, dass sie uns ihr Vertrauen schenken und freuen uns, wenn wir einen kleinen Anteil daran haben, dass sie sich in Uruguay gut einleben und wohlfühlen.

    4. Besonders erstaunt sind wir immer wieder über “Schwarzseher” und “Miesmacher”, die gerade erst hier angekommen sind, im Internet aber schon nach wenigen Monaten als Uruguay-Spezialisten auftreten. Als wir 2006 endgültig hierher kamen, taten wir das nach mehreren Aufenthalten im Land und nach vierjähriger Südamerika-Erfahrung. Wir wussten, worauf wir uns einließen und kannten die südamerikanische Mentalität bereits recht gut. Wir haben daher gar nicht erst angefangen, alles und jeden an unseren Deutschland-Erfahrungen zu messen. Ich frage mich oft, was die Leute, von denen man immer und immer wieder negatives zu Land und Leuten hört und liest, wohl zu dem Uruguay gesagt hätten, welches wir zur Zeit der Krise 2002 kennen lernten.

    Die letzten 8 Jahre haben das Land in mancherlei Hinsicht ziemlich verändert, und zwar – da beißt die Maus keinen Faden ab – überwiegend zum Positiven. Uruguay ging es 2002 wirklich dreckig – und trotzdem haben wir uns damals in das Land und vor allem auch seine von manchen Einwanderern so oft geschmähten Einwohner verliebt. Das ist bis heute so geblieben. Wir haben eben unsere eigenen Erfahrungen gemacht.

    Fast alles läuft langsamer und manches nach deutschen Maßstäben ungenau oder gar mangelhaft, es gibt, wie überall auf der Welt, Betrüger, es gibt Halsabschneider, es gibt viel Unverständliches, im wahrsten Sinne des Wortes natürlich vor allem dann, wenn man die Sprache nicht beherrscht, aber es gibt auch sehr, sehr viel Positives – die vor allem in den letzten fünf Jahren stetig wachsende Zahl der in Uruguay lebenden Ausländer spricht für sich.

    Uns ist dieses Land meist sehr freundlich begegnet und wir hatten persönlich noch nicht ein einziges Mal den Eindruck, betrogen zu werden oder auch nur mehr zu bezahlen als ein Einheimischer. Vielleicht war das nur Glück und vielleicht war das im Einzelfall auch einmal blauäugig, vielleicht hat es aber auch damit zu tun, dass wir nicht von vornherein davon ausgehen, schlechte Erfahrungen machen zu müssen und eventuell auch damit, dass wir manches “unrund” laufende nicht sofort als schlechte Erfahrung nehmen und schon gar nicht gleich verallgemeinern.

    Wir haben in unserer bisherigen Uruguay-Zeit an drei wirklich extrem unterschiedlichen Orten gelebt, u. a. auch im “unbekannten” Uruguay, im sog. “Interior”, dem dünn besiedelten Inland, das mit der Küste etwa soviel zu tun hat, wie ein sizilianisches Dorf mit einer mitteleuropäischen Großstadt, wir haben vier Autos gekauft und drei wieder verkauft und haben, nicht zuletzt aufgrund unserer gewerblichen Tätigkeit, reichlich Behörden kennen gelernt.

    Bei alldem haben wir kein einziges Mal auch nur ansatzweise schlechte Erfahrungen gemacht – jedenfalls keine, an denen Uruguayos beteiligt waren. Wir waren uns darüber im Klaren, dass Autos in Uruguay alles andere als billig sind und wir wussten vorher, dass wir vor allem bei privat annoncierten Gebrauchtfahrzeugen auf das hier allgegenwärtige “impecable” (tadellos, einwandfrei) und die diez puntos (10 Punkte sind in Uruguay das Maß aller Dinge) in den Beschreibungen nicht allzu viel geben dürfen, wir waren vorbereitet auf die – zugegeben – manchmal extrem langsam mahlenden Mühlen der uruguayischen Behörden und haben auf unsere eigene Residencia (Daueraufenthaltsgenehmigung) länger gewartet, als irgendeiner unserer Kunden – aber als “schlechte Erfahrung” haben wir auch das nicht empfunden. Bei all diesen Dingen sind wir zumeist überaus freundlich und zuvorkommend behandelt worden – das z. B. ist eine gute Erfahrung!

    5. Jeder weiß: ganz egal, was jemand verkaufen möchte, zunächst einmal verkauft er immer auch sich selbst. Zu diesem “Selbst” gehören natürlich auch die eigenen Sichtweisen. Auch der Verfasser des zitierten Textes versucht verschiedene Dienstleistungen und Waren in Uruguay zu verkaufen und wirbt auf seiner Webseite dafür. Wir wissen, dass er in Uruguay bislang nicht die besten Erfahrungen gemacht hat und dass er folglich ohne Frage auch nichts anderes tut, als sein real empfundenes Uruguay-Bild zu vermitteln. Kann ich daher nun hingehen und ihm unterstellen, er täte dies nur, um den Anschein zu erwecken, besonders offen und ehrlich zu sein und auf diese Weise mehr Kunden zu gewinnen? Sicher nicht! Genauso wenig jedoch sollte er umgekehrt unterstellen, dass andere ein positives Bild vom Land nur “vorgaukeln”, um mehr “kassieren” zu können. Jeder auf seine Art, aber bitte ehrlich und immer in dem Bewusstsein, dass die eigenen Erfahrungen, Sicht- und Darstellungsweisen höchstens im Ausnahmefall einen Anspruch auf Objektivität haben können.

    6. Aus dem zitierten Text ist eine Sache herauszulesen, die in der Tat oft der ausschlaggebende Grund für die manchmal extrem unfreundliche Atmosphäre einiger Einwanderer untereinander ist. Es gibt immer mehr Leute, die mit sehr bescheidenen finanziellen Möglichkeiten nach Uruguay kommen und glauben, ihre Einkünfte nebenbei mal eben mit dem Verkauf oder der Vermittlung von Immobilien aufbessern zu können unter dem Motto: Das kann doch jeder!

    Definitiv nicht jeder bringt jedoch erstens eine entsprechende Ausbildung und die jahrelange berufliche Erfahrung mit nach Uruguay und nicht jeder kann zweitens die mittelhohe fünfstellige Dollar-Summe aufbringen, die man benötigt, um eine Inmobiliaria in Uruguay betreiben zu dürfen. Ansonsten – auch malen kann jeder – was dabei herauskommt, ist eine andere Frage. Der Unterschied besteht darin, dass im letzten Fall höchstens das ästhetische Empfinden anderer strapaziert wird, im Falle des “Mal-eben-Immobilien-verkaufens” jedoch unter Umständen ganz schnell das Portemonnaie anderer – und zwar erheblich!

    Abschließend möchte ich sagen, dass dies nicht zwingend der unwiderruflich letzte Artikel in unserem Blog bleiben muss, dass ich mich aber bis auf weiteres ausschließlich um unser Geschäft kümmern werde und wir in diesem Rahmen unsere Erfahrungen selbstverständlich auch weiterhin gerne an unsere Kunden weitergeben, durch Informationen und Tipps und die, wie wir glauben und zum Glück immer wieder auch bestätigt bekommen, hilfreichen Kontakte und Empfehlungen.

    Unsere Immobilien-Webseite www.van-bevern.com hat hinsichtlich ihrer Gestaltung und partiell sogar ihrer Inhalte inzwischen mindestens drei Nachahmer in Uruguay gefunden, teilweise wäre “schamlose Kopie” wohl der passendere Begriff – wir sehen dies als zusätzlichen Ansporn und als eine überaus positive Erfahrung, denn es zeigt uns ein weiteres Mal, dass wir offensichtlich auf dem richtigen Weg sind.

    Michael van Bevern

  • 12Mai
    Mit den Kommunalwahlen vom vergangenen Sonntag ist Uruguays Wahlmarathon 2009/2010 zu Ende gegangen – mit einem Paukenschlag, sagen die Einen, mit einem etwas misslungenen Schlussakkord, die Anderen.
    Eines steht fest: Das Ergebnis der Wahl ist von durchaus historischer Tragweite. Zum ersten Mal seit vielen Jahren hat das zur Zeit regierende Linksbündnis Frente Amplio einen Rückgang ihrer Wählerschaft zu verzeichnen und die konservativen traditionellen Parteien, Partido Nacional und Colorados, vereinigen seit 2005 erstmals wieder mehr Stimmen auf sich, als der Frente Amplio. Ganz besonders alarmierend dürfte für die Linken aber der Stimmenverlust in Montevideo sein, der erst richtig interpretiert werden kann, wenn man sich die Wahlausgänge in der Hauptstadt seit 1984 ansieht:
    1984: 34,1%; 1989: 36,8%; 1994: 44,9%; 2000: 58,3%; 2005: 60,9%
    Obwohl die Kandidatin für das Bürgermeisteramt, Ana Olivera von der kommunistischen Partei, mit ca. 46 Prozent die Wahl für sich entscheiden konnte, kann die Tatsache in der Hauptstadt seit 26 Jahren erstmals einen Rückgang an Stimmen hinnehmen zu müssen, seit 10 Jahren erstmals unter der 50-Prozent-Grenze zu liegen und gegenüber den Wahlen 2005 ganze 15 Prozent verloren zu haben, nur als historischer Erdrutsch bezeichnet werden.
    Von den 19 Departamentos werden in Zukunft nur noch 6 vom Frente Amplio regiert: Montevideo, Canelones, Maldonado, Rocha, Artigas und Florida, wo der Wahlausgang nicht knapper hätte sein können und am Ende 29 Stimmen den noch immer unsicheren Wahlerfolg des Frente Amplio ausmachten (42% Frente Amplio, 41,9% Partido Nacional). In 11 Departamentos gewann die Nationalpartei und in den Departamentos Salto und Rivera sogar die Partei der Colorados, die aufgrund ihrer unrühmlichen Rolle während der Junta-Zeit noch vor wenigen Jahren kaum jemand mehr auf der Rechnung hatte.
    Natürlich darf man den Ausgang der Kommunalwahlen nicht überinterpretieren, denn in der Bevölkerung besteht bezüglich der regionalen Regierungen ein nicht zu übersehendes Desinteresse, welches sich aufgrund der Wahlpflicht nicht zuletzt in einer immensen Zahl ungültiger Stimmzettel ausdrückte, die bis zu 10 Prozent, in Montevideo sogar 11,7 Prozent ausmachten.
    Die Wähler, so gaben Präsident Mujica und sein Amtsvorgänger Tabaré Vázquez zu bedenken, seien nach all den Wahlen müde, ein Argument was meines Erachtens, gerade im Hinblick auf die vielen ungültigen Stimmen, nicht recht zieht. Wer den Weg ins Wahllokal auf sich nimmt, wird seiner vermeintlichen Müdigkeit nicht durch ein verweigertes Kreuzchen Ausdruck verleihen. Die weißgebliebenen Zettel waren wohl eher Hinweis auf eine parteiübergreifende Unzufriedenheit mit den Kommunalpolitikern.
    Neben solchen Aussagen waren aber in der Mehrheit besorgte und selbstkritische Töne von den Politikern der linken Parteien zu vernehmen, die diesen bemerkenswerten Wahlausgang als das sehen, was es wohl vor allem ist: Ein deutlicher Appell an die erst jüngst gewählte Regierung.

    Mit den Kommunalwahlen vom vergangenen Sonntag ist Uruguays Wahlmarathon 2009/2010 zu Ende gegangen – mit einem Paukenschlag, sagen die Einen, mit einem etwas schrägen Schlussakkord, die Anderen.

    "Das Ergebnis war für uns nicht gut." - Lucia Topolansky (Senatorin des Frente Amplio und Präsidentengattin)

    "Das Ergebnis war für uns nicht gut." - Lucia Topolansky (Senatorin des Frente Amplio und Präsidentengattin)

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  • 21Apr

    Der internationale Gerichtshof in Den Haag hat bezüglich des wegen zweierZellstofffabriken seit Jahren schwelenden Streits zwischen Uruguay und Argentinien ein salomonisches Urteil gefällt. Weiter lesen »

  • 08Apr
    Übersetzung eines Artikels der uruguayischen Tageszeitung “El País” vom 07.04.2010 zum seit Jahren schwelenden Streit bezüglich einer Zellulosefabrik in Fray Bentos, auf der uruguayischen Seite des Río Uruguay und dem dazu am 20. April erwarteten Urteil des internationalen Gerichtshof in Den Haag.
    Hintergrundmaterial zu diesem Fall finden Sie hier.
    “Einfach kindisch!”, so bezeichnet der uruguayische Minister Eduardo Bonomi die Forderung der Umweltaktivisten nach Verlegung der Zellulosefabrik UPM (ehemals Botnia) in Fray Bentos. Die Aktivisten drohten damit, ihre Maßnahmen nach dem Urteil des internationalen Gerichtshofs, weiter zu verschärfen.
    Die Reaktionen auf das gestrige überraschende Treffen zwischen Präsident José Mujica und der argentinischen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner ließen nicht lange auf sich warten. Auf beiden Seiten des Río de la Plata sprach man gestern über die Gründe dieses Treffens, dessen vordergründige Konsequenz die Erklärung beider Länder ist, das Urteil des internationalen Gerichtshofs in Den Haag am 20. April über den wegen der Papierfabrik seit Jahren schwelenden bilateralen Konflikt zwischen Uruguay und Argentinien, respektieren zu wollen.
    José Pouler, ein Sprecher der Umweltaktivisten von Gualeguaychú, die die internationale Brücke über den Grenzfluss zwischen den beiden Ländern seit inzwischen über drei Jahren besetzt halten, betonte, dass unabhängig vom Urteil in Den Haag die Blockade fortgeführt würde, er drohte sogar damit, die Maßnahmen zu verschärfen.
    Die Blockade würde fortgesetzt, so argumentieren die Argentinier, da die Anlage am Río Uruguay die Umwelt belaste, und diese aufgrund dessen verlegt werden solle.
    Bonomi reagierte gestern frostig auf diese Erklärung der argentinischen Demonstranten: “Es ist kindisch, zu glauben, man könne das Problem mit der Verlegung der Fabrik lösen und es ist ebenfalls kindisch, zu glauben, dass es überhaupt dazu kommen könnte.”
    Juan Veronessi, einer der Umweltaktivisten, sagte dazu: “Der Minister kann sagen, was er will.” und er fügte hinzu: “Uns allen ist klar, dass eine Verlegung nicht leicht ist, da Uruguay an Verträge gebunden ist, aber unser Protest wird solange fortgesetzt, bis Botnia vom Río Uruguay verschwunden ist.”
    Veronessi wollte nicht ausschließen, dass man angesichts einer evtl. negativen Entscheidung des internationalen Gerichtshofs die Blockade-Maßnahmen verschärfen werde, wollte sich jedoch nicht näher zu diesem Thema äußern.
    Die Entscheidung, so Veronessi weiter, sollte, egal wie sie ausfällt, “von den Staaten respektiert werden. Wir aber werden keinesfalls unseren Protest aufgeben, ganz egal, was Den Haag dazu sagt, denn niemand kann uns das Menschenrecht nehmen, für die Umwelt zu kämpfen.”
    In den argentinischen Medien war man sich gestern darüber einig, dass man von Seiten der Regierung unter Präsidentin Fernández die Entscheidung des internationalen Gerichtshofs respektieren werde.
    “Uruguay und Argentinien stellen sich auf die Entscheidung im Fall Botnia ein.”, lautete die Schlagzeile auf der Titelseite der argentinischen Tageszeitung “La Nación”. “Einigung über Anerkennung des Urteils von Den Haag im Fall Botnia”, titelte die Tageszeitung “Clarín”.
    Das argentinische Blatt veröffentlichte ein Interview mit dem uruguayischen Außenminister Luis Almagro, in dem dieser sagte, er sei sich “ziemlich sicher, dass Uruguays aktuelle rechtliche Position in den wichtigsten Punkten bekräftigt wird. Ich glaube, dass die Entscheidung im Wesentlichen dem Standpunkt Uruguays zustimmen wird.”
    “Es ist mehr als bewiesen, dass es keine Umweltbelastungen gibt. Sofern es Anzeichen einer Verschmutzung in diesem Teil des Río Uruguay gibt, so stammt diese nicht von der Zellulosefabrik. Das ist der entscheidende Fakt, das ist die Wahrheit in diesem Fall.”, fügte der Außenminister hinzu.
    Hinsichtlich der nächsten Schritte bezüglich einer Verbesserung der Beziehungen zwischen den Regierungen Argentiniens und Uruguays, sehe er positive Signale, sagte Almagro, obschon es nach dem Urteil von Den Haag “noch sehr viel Arbeit mit Argentinien geben wird.”
    “Der Umgang mit der Entscheidung ist richtungsweisend, weil sie rechtliche Aspekte zur Folge haben wird, denen unmittelbare praktische Umsetzungen folgen müssen.”, betonte er.
    Die argentinischen Demonstranten von Gualeguaychú werden sich das Urteil des internationalen Gerichtshofs auf einer Großleinwand in Arroyo Verde ansehen können. Sollte es den von den Umweltaktivisten geforderten freien Tag in der Stadt nicht geben, will man darauf mit der Installation von Fernsehern in den Büros reagieren, um den Angestellten die Möglichkeit zu geben, das Urteil von Den Haag zu verfolgen.
    Je näher der Tag der Entscheidung rückt, umso größer sind die Erwartungen in der Hochburg des Widerstands gegen die Papierfabrik. “Wir warten mit größter Zuversicht auf die Entscheidung. Ich bin restlos davon überzeugt, dass sie zugunsten Argentiniens ausfallen wird, denn der Staat verteidigt sich gegen die von Botnia verschuldete Umweltverschmutzung und die Verletzung des Río-Uruguay-Vertrags.”, sagte Veronessi gegenüber “El País”.
    Für ihn war dass das Treffen der beiden Präsidenten in Buenos Aires, “eine erfreuliche Überraschung, da ich vermute, dass irgendetwas passiert ist, das Mujica Sorgen bereitet.”
    Veronessi, einer der Hardliner der Umweltbewegung von Gualeguaychú, erklärte, dass man sich am 20. April um 10 Uhr morgens vor der Großleinwand bei Kilometer 28 auf der Nationalstraße 136 treffen werde. Die Demonstranten signalisierten, dass möglicherweise auch Juan José Bahillo, der Bürgermeister von Gualeguaychú, nach Arroyo Verde anreisen werde, dem Ort, der als Zentrum des argentinischen Widerstands gegen die Papierfabrik im uruguayischen Fray Bentos bekannt ist.

    Übersetzung eines Artikels der uruguayischen Tageszeitung “El País” vom 07.04.2010 zum seit Jahren schwelenden Streit bezüglich einer Zellulosefabrik in Fray Bentos, auf der uruguayischen Seite des Río Uruguay, und dem dazu am 20. April erwarteten Urteil des internationalen Gerichtshof in Den Haag.

    Dazu Hintergrundmaterial von der Internetseite der Konrad-Adenauer-Stiftung:
    vom 20. Juli 2006
    vom 26. Okt. 2007

    “Einfach kindisch!”, so bezeichnet der uruguayische Minister Eduardo Bonomi die Forderung der Umweltaktivisten nach Verlegung der Zellulosefabrik UPM (ehemals Botnia) in Fray Bentos. Die Aktivisten drohten damit, ihre Maßnahmen nach dem Urteil des internationalen Gerichtshofs weiter zu verschärfen.

    überraschendes Treffen der Präsidenten Uruguays und Argentiniens, José Mujica und Cristina Fernández

    Überraschendes Treffen der Präsidenten Uruguays und Argentiniens, José Mujica und Cristina Fernández

    Die Reaktionen auf das gestrige überraschende Treffen zwischen Präsident José Mujica und der argentinischen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner ließen nicht lange auf sich warten. Auf beiden Seiten des Río de la Plata sprach man gestern über die Gründe dieses Treffens, dessen vordergründige Konsequenz die Erklärung beider Länder ist, das Urteil des internationalen Gerichtshofs in Den Haag am 20. April über den wegen der Papierfabrik seit Jahren schwelenden bilateralen Konflikt zwischen Uruguay und Argentinien, respektieren zu wollen. Weiter lesen »

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  • 03Apr

    Es ist erstaunlich, was man hin und wieder im Internet zu lesen bekommt – natürlich auch über Uruguay.

    Heute fand ich in einem Blog einen Artikel, der die vermeintlich wahren Zustände in diesem Land gnadenlos entlarvt und dabei mit negativen Superlativen nicht geizt. Uruguay sei die “Steuerhölle auf Erden” las ich da, der hiesige Automarkt ein “Horrorszenario” und die Straßen des Landes gar ein “Massengrab”. Das ist starker Tobak. Ist Uruguay tatsächlich so infernalisch?

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