Dieses kurze Video einer Autofahrt über die Interbalnearia, die autobahnähnliche Küstenstraße zwischen Montevideo und Punta del Este, und durch den kleinen Ort Solís, vermitteln sicher einen schönen Eindruck der Landschaft entlang der Küste Uruguays.
Zunächst geht es von Montevideo kommend über den Fluss “Solís Grande” und direkt danach durch eine der Zahlstellen (Peajes) für die Straßengebühren, die auf den großen Straßen, an den Grenzen zwischen den Departamentos erhoben werden (z. Z. 50 Peso, etwa 1,50 Euro*). In diesem Fall ist der Fluss die Grenze zwischen Canelones und Maldonado.
Kurz nach der Peaje verlassen wir die Interbalnearia in Richtung Balneario Solís. Danach folgt eine Rundfahrt durch den Ort.
* bitte beachten Sie das Einstellungsdatum dieses Artikels





am 21.05.2013 um 08:53
Hallo,
landschaftlich wirklich sehr schön. Ich habe allerdings doch nur sehr wenige Hinweisschilder gesehen. Muss man einfach wissen wo man lang muss? Straßenschilder sah ich auch keine, aber ich meine gelesen zu haben, dass mehr beschreibt wo man wohnt – z.B. hinter dem großen Baum links ab. Ist das richtig?
LG
Heidi
am 22.05.2013 um 17:29
Hallo Heidi,
es gibt abseits der autobahnähnlichen Küstenstraße in der Tat, gerade in kleinen Badeorten wie Solís, weniger Hinweisschilder als beispielsweise in deutschen Ortschaften. Das liegt auch daran, dass es einfach nicht so viel gibt, auf das man hingewiesen werden müsste. Wer hier auf der einzigen Durchgangsstraße unterwegs ist, der weiß in der Regel, dass er über diese, immer der Nase und der Küste lang, weiter nach Piriápolis kommt. Die Ortseinfahrten sind durchweg alle beschildert.
Straßenschilder gibt es schon, allerdings nicht an jeder Ecke und jeder Straße, so dass man, auch das ist richtig, ohne Wegbeschreibung nur schwer jemanden finden wird. Zur Wegbeschreibung und teilweise sogar bei den Anschriften nutzt man übrigens gern die durchnummerierten Bushaltestellen. Typisch wäre da z. B.: Die erste Straße nach der “Parada 18″ links.
Die gerade mal ca. 300 permanent in Solís wohnenden Einwohner, kennen aber ohnehin jeden Baum und jeden Strauch und sich untereinander in der Regel sowieso.