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  • 16Jul

    Frage: „Interessant wären auch Beiträge zum Thema: Einkommensnachweis für Uruguay, z.B. Einkommen das in Uruguay von einer deutschen Firma gezahlt wird, die ihren Sitz aber nur in Deutschland hat. Zinseinkünfte in Deutschland, bspws. aus Sparbriefen oder Festgeldanlagen. Mieteinkünfte in Deutschland, sonstige in Deutschland erzielte Einnahmen (Dividenden etc.) Welche dieser Einnahmen werden akzeptiert – welche nicht? In den Einwanderungsbedingungen ist angegeben, dass über o. g. Einkünfte ein notarieller Nachweis erbracht werden muß. Kann dieser Nachweis mit den entsprechend beglaubigten Unterlagen auch von einem deutschen Notar erstellt werden?“

    Danke, für die Anregung – natürlich ist die Frage des für die Daueraufenthaltsgenehmigung erforderlichen Einkommensnachweises für jeden, der nach Uruguay einwandern möchte, eine der vordergründigsten.

    Grundsätzlich ist es der Einwanderungsbehörde zunächst einmal wichtig, dass man seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann und dass man ein wie auch immer geartetes Einkommen glaubhaft nachweisen kann. Derzeit wird pro Person ein Nachweis über monatliche Einkünfte von 500 US$ verlangt. Im Ausland bestehende Einnahmen, wie z. B. die deutsche Rente, müssen dabei nicht auf ein uruguayisches Konto überwiesen werden.

    Zinseinkünfte von deutschen Konten sind in einem uns bekannten Fall ebenfalls anstandslos akzeptiert worden. In einem anderen Fall wurden die Einnahmen aus solchen Zinseinkünften allerdings glattweg abgelehnt.

    Über besondere Einkünfte muss in der Regel ein notarieller Nachweis von einem Notar des Landes erbracht werden, indem diese Einkünfte erwirtschaftet werden. Allerdings gibt es, wie fast immer in Uruguay, auch hier Ausnahmen.

    Die Anträge werden also unter Umständen individuell sehr unterschiedlich behandelt. Aus diesem Grund ist es uns nicht möglich, pauschale Angaben zu diesem Thema zu machen.

    Es empfiehlt sich generell, vor dem Antrag auf die Daueraufenthaltsgenehmigung entsprechende Informationen vom uruguayischen Konsulat in Deutschland einzuholen und über eine zuverlässige Kontaktperson bei Migraciones (Einwanderungsbehörde) nachzufragen, ob die Einkünfte im Einzelfall anerkannt werden.

    Erstellt von Michael van Bevern, 11:04 Uhr

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