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  • 21Jul

    Das wurde auch Zeit: Der Ort Cabo Polonio mit der umliegenden Landschaft von hohen Wanderdünen und einem in dieser Region einmaligen Reichtum an Flora und Fauna wird nach jahrelangen Verhandlungen unter anderem mit den Eigentümern der insgesamt etwa 450 Immobilien, die meisten davon wenig mehr als einfache Bretterbuden, zum Nationalpark erklärt.

    cabopolonio

    Der Ort Cabo Polonio

    Damit ist der Fortbestand dieses Naturparadieses, mit seinen zur Zeit noch einigermaßen intakten Ökosystemen, hoffentlich gesichert. Das geschützte Gebiet umfasst eine Fläche von 25.800 Hektar, wobei der Großteil, nämlich etwa 21.150 Hektar, Seeflächen und Inseln sind, die unter anderem die größte Population an Seehunden und Seelöwen Südamerikas beherbergen.

    seeloewencabopolonio

    Seelöwenkolonie am Cabo Polonio

    Man schätzt, dass insgesamt ca. 200 Pflanzenarten und etwa 350 Tierarten in dem neuen Nationalpark beheimatet sind. Auch die Landschaft selbst ist inzwischen fast einmalig. Die bis zu 30 Meter hohen Wanderdünen sind der größte zusammenhängende Rest eines breiten Sandstreifens, der früher einmal weite Teile der uruguayischen Küste prägte.

    duenencabopolonio

    Der Ort Cabo Polonio ist dank einer Naturschutzverordnung aus dem Jahre 1966 halbwegs ursprünglich geblieben, obwohl sich die Anzahl der Häuser, bzw. Hütten von 1996 bis heute mehr als verdoppelt hat. Mit dem privaten Auto ist der Ort nicht erreichbar, denn es gibt keine Straßen. Die Besucher, während der Hauptsaison leider manchmal bereits bis zu 1.000 Personen pro Tag, werden mit speziellen 4×4-Transportern durch die Dünen und über den Strand dorthin gebracht. Außerhalb der Saison leben gerade einmal etwa 70 Menschen in Cabo Polonio, die bis heute überwiegend vom Fischfang leben.

    fischercabopolonio

    Erstellt von Michael van Bevern, 18:50 Uhr

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2 Kommentare

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  • Petra Noack schrieb:

    Hallo Michael,wo liegt genau dieser Nationalpark und welche Pflanzen und Tiere finden wir dort,vielleicht kannst du ein paar Beispiele nennen. Das muß ich mir beim nächsten Mal unbedingt ansehen.

  • Michael van Bevern schrieb:

    Hallo Petra,

    danke, für deine netten Kommentare. Zu Flora und Fauna am Cabo Polonio kann ich dir nicht sehr viel sagen – so gut kenne ich mich da nicht aus. In erster Linie sind natürlich die schon im Artikel erwähnten Seelöwen-Kolonien sehenswert. Allein dafür und natürlich für das „Gesamterlebnis“ Cabo Polonio lohnt die Anreise.

    Cabo Polonio liegt in der Nähe der Laguna de Castillos an der Ruta 10. An der Zufahrt bei Kilometer 264,5 gibt es Parkplätze, auf denen man für die Zeit seines Aufenthalts sein Fahrzeug abstellen kann. Direkt von dort fahren regelmäßig besagte 4×4-Transporter ab, die einen in den etwa 7 km entfernten Ort bringen. Von Montevideo aus fährt man über die Interbalnearia bis Pan de Azucar, dort Richtung Chuy auf die Ruta 9 bis zum Ort Rocha, bei Kilometer 209 rechts ab Richtung La Paloma, nach etwa 23 km biegt man direkt bei La Paloma links auf die Ruta 10 ab.

    Auch die Anreise mit dem Bus ist problemlos. Die Busgesellschaft „Rutas del Sol“ fährt täglich von Montevideo (Fahrtzeit ca. 4,5 Std.) und es gibt selbstverständlich direkt an der Zufahrt zum Cabo Polonio eine Haltestelle.

    Nähere Infos, auch auf Englisch, gibt’s auf dieser sehr schönen Internetseite: http://www.portaldelcabo.com.uy

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