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	<title>Das Uruguay-Blog von Immobilien van Bevern &#187; Finanzen &amp; Wirtschaft</title>
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	<description>Das Blog von www.van-bevern.com - Immobilien in Uruguay</description>
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		<title>Umweltaktivisten drohen mit Verschärfung der Brücken-Blockaden nach dem Urteil des internationalen Gerichtshofs</title>
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		<comments>http://immobilienuruguay.com/2010/04/08/umweltaktivisten-drohen-mit-verscharfung-der-brucken-blockaden-nach-dem-urteil-des-internationalen-gerichtshofs/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 18:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse & Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Übersetzung eines Artikels der uruguayischen Tageszeitung &#8220;El País&#8221; vom 07.04.2010 zum seit Jahren schwelenden Streit bezüglich einer Zellulosefabrik in Fray Bentos, auf der uruguayischen Seite des Río Uruguay und dem dazu am 20. April erwarteten Urteil des internationalen Gerichtshof in Den Haag.
Hintergrundmaterial zu diesem Fall finden Sie hier.
&#8220;Einfach kindisch!&#8221;, so bezeichnet der uruguayische Minister Eduardo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Übersetzung eines Artikels der uruguayischen Tageszeitung &#8220;El País&#8221; vom 07.04.2010 zum seit Jahren schwelenden Streit bezüglich einer Zellulosefabrik in Fray Bentos, auf der uruguayischen Seite des Río Uruguay und dem dazu am 20. April erwarteten Urteil des internationalen Gerichtshof in Den Haag.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Hintergrundmaterial zu diesem Fall finden Sie hier.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&#8220;Einfach kindisch!&#8221;, so bezeichnet der uruguayische Minister Eduardo Bonomi die Forderung der Umweltaktivisten nach Verlegung der Zellulosefabrik UPM (ehemals Botnia) in Fray Bentos. Die Aktivisten drohten damit, ihre Maßnahmen nach dem Urteil des internationalen Gerichtshofs, weiter zu verschärfen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Reaktionen auf das gestrige überraschende Treffen zwischen Präsident José Mujica und der argentinischen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner ließen nicht lange auf sich warten. Auf beiden Seiten des Río de la Plata sprach man gestern über die Gründe dieses Treffens, dessen vordergründige Konsequenz die Erklärung beider Länder ist, das Urteil des internationalen Gerichtshofs in Den Haag am 20. April über den wegen der Papierfabrik seit Jahren schwelenden bilateralen Konflikt zwischen Uruguay und Argentinien, respektieren zu wollen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">José Pouler, ein Sprecher der Umweltaktivisten von Gualeguaychú, die die internationale Brücke über den Grenzfluss zwischen den beiden Ländern seit inzwischen über drei Jahren besetzt halten, betonte, dass unabhängig vom Urteil in Den Haag die Blockade fortgeführt würde, er drohte sogar damit, die Maßnahmen zu verschärfen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Blockade würde fortgesetzt, so argumentieren die Argentinier, da die Anlage am Río Uruguay die Umwelt belaste, und diese aufgrund dessen verlegt werden solle.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Bonomi reagierte gestern frostig auf diese Erklärung der argentinischen Demonstranten: &#8220;Es ist kindisch, zu glauben, man könne das Problem mit der Verlegung der Fabrik lösen und es ist ebenfalls kindisch, zu glauben, dass es überhaupt dazu kommen könnte.&#8221;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Juan Veronessi, einer der Umweltaktivisten, sagte dazu: &#8220;Der Minister kann sagen, was er will.&#8221; und er fügte hinzu: &#8220;Uns allen ist klar, dass eine Verlegung nicht leicht ist, da Uruguay an Verträge gebunden ist, aber unser Protest wird solange fortgesetzt, bis Botnia vom Río Uruguay verschwunden ist.&#8221;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Veronessi wollte nicht ausschließen, dass man angesichts einer evtl. negativen Entscheidung des internationalen Gerichtshofs die Blockade-Maßnahmen verschärfen werde, wollte sich jedoch nicht näher zu diesem Thema äußern.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Entscheidung, so Veronessi weiter, sollte, egal wie sie ausfällt, &#8220;von den Staaten respektiert werden. Wir aber werden keinesfalls unseren Protest aufgeben, ganz egal, was Den Haag dazu sagt, denn niemand kann uns das Menschenrecht nehmen, für die Umwelt zu kämpfen.&#8221;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">In den argentinischen Medien war man sich gestern darüber einig, dass man von Seiten der Regierung unter Präsidentin Fernández die Entscheidung des internationalen Gerichtshofs respektieren werde.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&#8220;Uruguay und Argentinien stellen sich auf die Entscheidung im Fall Botnia ein.&#8221;, lautete die Schlagzeile auf der Titelseite der argentinischen Tageszeitung &#8220;La Nación&#8221;. &#8220;Einigung über Anerkennung des Urteils von Den Haag im Fall Botnia&#8221;, titelte die Tageszeitung &#8220;Clarín&#8221;.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Das argentinische Blatt veröffentlichte ein Interview mit dem uruguayischen Außenminister Luis Almagro, in dem dieser sagte, er sei sich &#8220;ziemlich sicher, dass Uruguays aktuelle rechtliche Position in den wichtigsten Punkten bekräftigt wird. Ich glaube, dass die Entscheidung im Wesentlichen dem Standpunkt Uruguays zustimmen wird.&#8221;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&#8220;Es ist mehr als bewiesen, dass es keine Umweltbelastungen gibt. Sofern es Anzeichen einer Verschmutzung in diesem Teil des Río Uruguay gibt, so stammt diese nicht von der Zellulosefabrik. Das ist der entscheidende Fakt, das ist die Wahrheit in diesem Fall.&#8221;, fügte der Außenminister hinzu.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Hinsichtlich der nächsten Schritte bezüglich einer Verbesserung der Beziehungen zwischen den Regierungen Argentiniens und Uruguays, sehe er positive Signale, sagte Almagro, obschon es nach dem Urteil von Den Haag &#8220;noch sehr viel Arbeit mit Argentinien geben wird.&#8221;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&#8220;Der Umgang mit der Entscheidung ist richtungsweisend, weil sie rechtliche Aspekte zur Folge haben wird, denen unmittelbare praktische Umsetzungen folgen müssen.&#8221;, betonte er.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die argentinischen Demonstranten von Gualeguaychú werden sich das Urteil des internationalen Gerichtshofs auf einer Großleinwand in Arroyo Verde ansehen können. Sollte es den von den Umweltaktivisten geforderten freien Tag in der Stadt nicht geben, will man darauf mit der Installation von Fernsehern in den Büros reagieren, um den Angestellten die Möglichkeit zu geben, das Urteil von Den Haag zu verfolgen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Je näher der Tag der Entscheidung rückt, umso größer sind die Erwartungen in der Hochburg des Widerstands gegen die Papierfabrik. &#8220;Wir warten mit größter Zuversicht auf die Entscheidung. Ich bin restlos davon überzeugt, dass sie zugunsten Argentiniens ausfallen wird, denn der Staat verteidigt sich gegen die von Botnia verschuldete Umweltverschmutzung und die Verletzung des Río-Uruguay-Vertrags.&#8221;, sagte Veronessi gegenüber &#8220;El País&#8221;.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Für ihn war dass das Treffen der beiden Präsidenten in Buenos Aires, &#8220;eine erfreuliche Überraschung, da ich vermute, dass irgendetwas passiert ist, das Mujica Sorgen bereitet.&#8221;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Veronessi, einer der Hardliner der Umweltbewegung von Gualeguaychú, erklärte, dass man sich am 20. April um 10 Uhr morgens vor der Großleinwand bei Kilometer 28 auf der Nationalstraße 136 treffen werde. Die Demonstranten signalisierten, dass möglicherweise auch Juan José Bahillo, der Bürgermeister von Gualeguaychú, nach Arroyo Verde anreisen werde, dem Ort, der als Zentrum des argentinischen Widerstands gegen die Papierfabrik im uruguayischen Fray Bentos bekannt ist.</div>
<p>Übersetzung eines <a title="Umweltaktivisten drohen mit Verschärfung der Brücken-Blockaden" href="http://www.elpais.com.uy/100407/pnacio-481092/nacional/piqueteros-amenazan-con-extremar-el-bloqueo-tras-el-fallo-de-la-haya" target="_blank">Artikels der uruguayischen Tageszeitung &#8220;El País&#8221; vom 07.04.2010</a> zum seit Jahren schwelenden Streit bezüglich einer Zellulosefabrik in Fray Bentos, auf der uruguayischen Seite des Río Uruguay, und dem dazu am 20. April erwarteten Urteil des internationalen Gerichtshof in Den Haag.</p>
<p>Dazu Hintergrundmaterial von der Internetseite der Konrad-Adenauer-Stiftung:<br />
<a title="Hintergrundinformationen zum Botnia-Konflikt" href="http://bit.ly/dcW0kn" target="_blank">vom 20. Juli 2006<br />
</a><a title="Hintergrundinformationen zum Botnia-Konflikt" href="http://bit.ly/du6XCE" target="_blank">vom 26. Okt. 2007</a></p>
<p>&#8220;Einfach kindisch!&#8221;, so bezeichnet der uruguayische Minister Eduardo Bonomi die Forderung der Umweltaktivisten nach Verlegung der Zellulosefabrik UPM (ehemals Botnia) in Fray Bentos. Die Aktivisten drohten damit, ihre Maßnahmen nach dem Urteil des internationalen Gerichtshofs weiter zu verschärfen.</p>
<div id="attachment_624" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-624 " title="mujica_fernandez" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2010/04/mujica_fernandez1-300x178.jpg" alt="überraschendes Treffen der Präsidenten Uruguays und Argentiniens, José Mujica und Cristina Fernández" width="300" height="178" /><p class="wp-caption-text">Überraschendes Treffen der Präsidenten Uruguays und Argentiniens, José Mujica und Cristina Fernández</p></div>
<p>Die Reaktionen auf das gestrige überraschende Treffen zwischen Präsident José Mujica und der argentinischen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner ließen nicht lange auf sich warten. Auf beiden Seiten des Río de la Plata sprach man gestern über die Gründe dieses Treffens, dessen vordergründige Konsequenz die Erklärung beider Länder ist, das Urteil des internationalen Gerichtshofs in Den Haag am 20. April über den wegen der Papierfabrik seit Jahren schwelenden bilateralen Konflikt zwischen Uruguay und Argentinien, respektieren zu wollen.<span id="more-622"></span></p>
<p>José Pouler, ein Sprecher der Umweltaktivisten von Gualeguaychú, die die internationale Brücke über den Grenzfluss zwischen den beiden Ländern seit inzwischen über drei Jahren besetzt halten, betonte, dass unabhängig vom Urteil in Den Haag die Blockade fortgeführt würde, er drohte sogar damit, die Maßnahmen zu verschärfen.</p>
<p>Die Blockade würde fortgesetzt, so argumentieren die Argentinier, da die Anlage am Río Uruguay die Umwelt belaste, und diese aufgrund dessen verlegt werden solle.</p>
<p>Bonomi reagierte gestern frostig auf diese Erklärung der argentinischen Demonstranten: &#8220;Es ist kindisch, zu glauben, man könne das Problem mit der Verlegung der Fabrik lösen und es ist ebenfalls kindisch, zu glauben, dass es überhaupt dazu kommen könnte.&#8221;</p>
<p>Juan Veronessi, einer der Umweltaktivisten, sagte dazu: &#8220;Der Minister kann sagen, was er will.&#8221; und er fügte hinzu: &#8220;Uns allen ist klar, dass eine Verlegung nicht leicht ist, da Uruguay an Verträge gebunden ist, aber unser Protest wird solange fortgesetzt, bis Botnia vom Río Uruguay verschwunden ist.&#8221;</p>
<p>Veronessi wollte nicht ausschließen, dass man angesichts einer evtl. negativen Entscheidung des internationalen Gerichtshofs die Blockade-Maßnahmen verschärfen werde, wollte sich jedoch nicht näher zu diesem Thema äußern.</p>
<p>Die Entscheidung, so Veronessi weiter, sollte, egal wie sie ausfällt, &#8220;von den Staaten respektiert werden. Wir aber werden keinesfalls unseren Protest aufgeben, ganz egal, was Den Haag dazu sagt, denn niemand kann uns das Menschenrecht nehmen, für die Umwelt zu kämpfen.&#8221;</p>
<p>In den argentinischen Medien war man sich gestern darüber einig, dass man von Seiten der Regierung unter Präsidentin Fernández die Entscheidung des internationalen Gerichtshofs respektieren werde.</p>
<p>&#8220;Uruguay und Argentinien stellen sich auf die Entscheidung im Fall Botnia ein.&#8221;, lautete die Schlagzeile auf der Titelseite der argentinischen Tageszeitung &#8220;La Nación&#8221;. &#8220;Einigung über Anerkennung des Urteils von Den Haag im Fall Botnia&#8221;, titelte die Tageszeitung &#8220;Clarín&#8221;.</p>
<p>Das argentinische Blatt veröffentlichte ein Interview mit dem uruguayischen Außenminister Luis Almagro, in dem dieser sagte, er sei sich &#8220;ziemlich sicher, dass Uruguays aktuelle rechtliche Position in den wichtigsten Punkten bekräftigt wird. Ich glaube, dass das Urteil im Wesentlichen den Standpunkten Uruguays folgen wird.&#8221;</p>
<p>&#8220;Es ist mehr als bewiesen, dass es keine Umweltbelastungen gibt. Sofern es Anzeichen einer Verschmutzung in diesem Teil des Río Uruguay gibt, so stammt diese nicht von der Zellulosefabrik. Das ist der entscheidende Fakt, das ist die Wahrheit in diesem Fall.&#8221;, fügte der Außenminister hinzu.</p>
<p>Hinsichtlich der nächsten Schritte bezüglich einer Verbesserung der Beziehungen zwischen den Regierungen Argentiniens und Uruguays sehe er positive Signale, sagte Almagro, obschon es nach dem Urteil von Den Haag &#8220;noch sehr viel Arbeit mit Argentinien geben wird.&#8221;</p>
<p>&#8220;Der Umgang mit der Entscheidung ist richtungsweisend, weil sie rechtliche Aspekte zur Folge haben wird, denen unmittelbare praktische Umsetzungen folgen müssen.&#8221;, betonte er.</p>
<p>Die argentinischen Demonstranten von Gualeguaychú werden sich das Urteil des internationalen Gerichtshofs auf einer Großleinwand in Arroyo Verde ansehen können. Sollte es den von den Umweltaktivisten geforderten freien Tag in der Stadt nicht geben, will man darauf mit der Installation von Fernsehern in verschiedenen Büros reagieren, um den Angestellten die Möglichkeit zu geben, das Urteil von Den Haag zu verfolgen.</p>
<p>Je näher der Tag der Entscheidung rückt, umso größer sind die Erwartungen in der Hochburg des Widerstands gegen die Papierfabrik. &#8220;Wir warten mit größter Zuversicht auf die Entscheidung. Ich bin restlos davon überzeugt, dass sie zugunsten Argentiniens ausfallen wird, denn der Staat verteidigt sich gegen die von Botnia verschuldete Umweltverschmutzung und die Verletzung des Río-Uruguay-Vertrags.&#8221;, sagte Veronessi gegenüber &#8220;El País&#8221;.</p>
<p>Für ihn war das Treffen der beiden Präsidenten in Buenos Aires, &#8220;eine erfreuliche Überraschung, da ich vermute, dass irgendetwas passiert ist, das Mujica Sorgen bereitet.&#8221;</p>
<p>Veronessi, einer der Hardliner der Umweltbewegung von Gualeguaychú, erklärte, man werde sich am 20. April um 10 Uhr morgens vor der Großleinwand bei Kilometer 28 auf der Nationalstraße 136 treffen. Die Demonstranten signalisierten, dass möglicherweise auch Juan José Bahillo, der Bürgermeister von Gualeguaychú, nach Arroyo Verde anreisen werde, dem Ort, der als Zentrum des argentinischen Widerstands gegen die Papierfabrik im uruguayischen Fray Bentos bekannt ist.</p>
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		<item>
		<title>Uruguay &#8211; Steuerhölle und Massengrab?</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2010/04/03/uruguay-steuerholle-und-massengrab/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 21:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto & Verkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist erstaunlich, was man hin und wieder im Internet zu lesen bekommt &#8211; natürlich auch über Uruguay.
Heute fand ich in einem Blog einen Artikel, der die vermeintlich wahren Zustände in diesem Land gnadenlos entlarvt und dabei mit negativen Superlativen nicht geizt. Uruguay sei die &#8220;Steuerhölle auf Erden&#8221; las ich da, der hiesige Automarkt ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erstaunlich, was man hin und wieder im Internet zu lesen bekommt &#8211; natürlich auch über Uruguay.</p>
<p>Heute fand ich in einem Blog einen Artikel, der die vermeintlich wahren Zustände in diesem Land gnadenlos entlarvt und dabei mit negativen Superlativen nicht geizt. Uruguay sei die &#8220;Steuerhölle auf Erden&#8221; las ich da, der hiesige Automarkt ein &#8220;Horrorszenario&#8221; und die Straßen des Landes gar ein &#8220;Massengrab&#8221;. Das ist starker Tobak. Ist Uruguay tatsächlich so infernalisch?</p>
<p><span id="more-608"></span></p>
<h4><strong>Steuerhölle Uruguay? Teil 1</strong></h4>
<p><strong><br />
Die Behauptung Nr. 1 in diesem Artikel: &#8220;Ein Haus im Wert von 100.000 Dollar wird in Paris mit 200 US Dollar besteuert, in Mailand mit 440 und in Madrid mit 551 Dollar. In Montevideo sind es 1.200 US-Dollar.&#8221;</strong></p>
<p>Abgesehen davon, dass mir die Zahlen reichlich pauschal erscheinen, weiß ich nicht, woher der Verfasser dieses Textes die scheinbar so präzisen Informationen über die zu zahlenden Steuern für ein Haus im Wert von 100.000 US$ in Europa bezieht, insbesondere da sich in diesem Preissegment die Auswahl auf dem europäischen Immobilienmarkt einigermaßen übersichtlich gestaltet. Ich weiß nicht, wie realistisch diese Angaben sind, was allerdings die Steuern in Uruguay anbelangt, liegen die Dinge ein wenig anders.</p>
<p>Vorweg &#8211; in Uruguay gibt es folgende Steuerarten:</p>
<p>1. Die Körperschaftssteuer &#8211; Impuesto a las Rentas de las Actividades Económicas (IRAE)</p>
<p>2. Die Vermögenssteuer &#8211; Impuesto al Patrimonio (IP)</p>
<p>3. Die Einkommenssteuer &#8211; Impuesto a las Rentas de las Personas Físicas (IRPF)</p>
<p>4. Die Auslands-Einkommenssteuer (gilt für in Uruguay gemeldete Personen, die sich überwiegend im Ausland aufhalten) &#8211; Impuesto a las Rentas de los No Residentes (IRNR)</p>
<p>5. Die Mehrwertsteuer &#8211; Impuesto al Valor Agregado (IVA)</p>
<p>6. Die interne Absatzsteuer &#8211; Impuesto Específico Interno (IMESI)</p>
<p>7. Die Grundsteuer &#8211; Contribución Inmobiliaria</p>
<p>8. Die Kfz-Steuer &#8211; Patente de Rodados</p>
<p>Auf Wohneigentum fällt in Uruguay Vermögenssteuer und Grundsteuer an. Bei Einzelpersonen werden bei der Vermögenssteuer, dem sog. Impuesto al Patrimonio (IP), progressive Sätze zugrunde gelegt, die zwischen 0,7% und 2,5% liegen, bei einem Freibetrag von 80.000 US$, für Familien 160.000 US$.</p>
<p>Bei der Bemessung der Steuer wird der sog. Valor Real (Einheitswert) zugrunde gelegt, der bei einem Haus im Wert von 100.000 US$ bei etwa 50.000 US$ liegt. Für dieses Beispiel würde also keine Vermögenssteuer anfallen, da bei Einzelpersonen Werte bis zu 80.000 US$ nicht versteuert werden.</p>
<p>Wie hoch ist die Grundsteuer? Die Grundsteuer fällt von Departamento zu Departamento unterschiedlich hoch aus. Sie berechnet sich ebenso wie die Vermögenssteuer nach dem Einheitswert, in diesem Fall also ca. 50.000 US$, nach dem heutigen Wechselkurs ca. 965.000 Pesos. Für Einheitswerte zwischen 773.291 Pesos und 1.546.581 Pesos fallen im Departamento Montevideo 1% Grundsteuern an, das sind für eine Liegenschaft mit einem Marktwert von US$100.000 also 500 US$ und keineswegs wie behauptet 1.200 US$.</p>
<p>Uruguay ist wirklich kein Billigland, aber wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen.</p>
<h4><strong>Steuerhölle Uruguay? Teil 2</strong></h4>
<p><strong><br />
Behauptung Nr. 2: &#8220;Ein Peugeot 306 Baujahr 96 wird in Madrid pro Jahr mit 100 Dollar, in London mit 274 U$ und in Montevideo mit 1.396 US-Dollar besteuert.&#8221;</strong></p>
<p>Das ist sagenhaft: Woher um Himmelswillen weiß einer so etwas? Für einen Peugeot 306, Baujahr 1996, zahlt man in London 274 US$ Steuern! Schau einer an!</p>
<p>Ich habe keine Ahnung, wie hoch die steuerliche Belastung für einen Peugeot 306, Baujahr 1996 in London sein mag, aber ich habe doch erhebliche Zweifel an der in Montevideo entstehenden Steuerbelastung für ein solches Modell.</p>
<p>1.396 US$ sind nach dem heutigen Wechselkurs etwa 27.000 uruguayische Pesos.  Da sich der sog. Patente de Rodados, so heißt die hiesige Kfz-Steuer, zum Großteil nach dem Marktwert der Fahrzeuge bemisst, ist es wichtig, den aktuellen Kaufpreis für einen Peugeot 306, Bj. 1996 zu kennen. Die verlangten Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind in der Tat gehörig (s. a. <a title="Autopreise in Uruguay" href="http://immobilienuruguay.com/2009/09/08/eines-der-wenigen-leidigen-themen-in-uruguay-autos-und-ihre-preise/" target="_self">Artikel über Autopreise in Uruguay</a>). Sie liegen je nach Zustand und Laufleistung bei ca. 7.000 US$ – 10.000 US$.</p>
<p>Ich habe nun allerdings keinen Peugeot 306, Bj. 1996 und kenne auch niemanden, der einen solchen Wagen besitzt. Steuertabellen oder irgendwelche anderen Berechnungsmöglichkeiten gibt es nicht. Man müsste also ein vom Wert her ähnliches Fahrzeug zum Vergleich heranziehen.</p>
<p>Auf der Internetseite der Intendencia de Montevideo  (www.montevideo.gub.uy) kann man, deutschen Datenschützern würden die Haare zu Berge stehen, mit Eingabe der sog. Padron-Nr. eines Fahrzeugs, die bezahlten und unbezahlten Steuer-Rechnungen, inkl. evtl. angefallener Strafmandate einsehen. Es lassen sich willkürlich irgendwelche 6-stelligen Zahlenreihen eintippen und schon findet man die entsprechenden Daten mit Angabe des Fahrzeugmodells.</p>
<p>Ich habe die Geduld nicht aufbringen können, dieses Spielchen so lange zu treiben, bis mir zufällig ein Peugeot 306 mit entsprechendem Baujahr auf den Bildschirm geriet.  Aber einen Chevrolet Corsa 1.7 DSL, Baujahr 2002 habe ich gefunden. Die aktuellen Marktpreise für diesen Wagen liegen zwischen 7.000 US$ und 10.000 US$, genau wie bei dem Peugeot.</p>
<p>Für den Corsa fielen für 2010 16.800 Pesos an, das sind ca. 870 US$. Bezahlen brauchte der Fahrzeuginhaber allerdings nur 780 US$, da er seine Steuern gleich für das ganze Jahr bezahlt hat und in Montevideo, wie den meisten oder sogar allen anderen Departamentos auch, in diesem Fall 10% Nachlass gewährt werden.  Natürlich, 780 US$ sind immer noch genug, aber es sind 616 US$ weniger, als der Verfasser besagten Textes mutmaßt.</p>
<p>Gerade dieses Beispiel taugt für die Behauptung, dass Uruguay die &#8220;Steuerhölle auf Erden&#8221; sei, aber ganz besonders wenig, denn der Vollständigkeit halber hätte der Autor hinzufügen sollen, dass die Kraftfahrzeugsteuern in Uruguay von Departamento zu Departamento extrem schwanken und Montevideo in dieser Hinsicht meines Wissens das teuerste Pflaster des Landes ist. Die meisten unserer Kunden z. B. lassen sich im Dep. Maldonado nieder – wo man im Vergleich zur Hauptstadt im Schnitt nur die Hälfte der Kfz-Steuern bezahlt. Da relativiert sich die vermeintliche Steuerhölle gleich erheblich.</p>
<h4><strong>Horrorszenario Automarkt?</strong></h4>
<p><strong><br />
Behauptung Nr. 3: &#8220;Ein Kleinwagen wie z. B. ein Honda Swift kostet in Uruguay 24.000 US$&#8221;</strong></p>
<p>Gemeint ist natürlich der Suzuki Swift – es sei denn Honda und Suzuki hätten jüngst fusioniert.  Die Autopreise in Uruguay sind wirklich horrend, aber als &#8220;Horrorszenario&#8221;, zudem noch als &#8220;ein weiteres Horrorszenario&#8221; würde ich sie nicht bezeichnen.</p>
<p>Der Suzuki Swift ist nun ausgerechnet ein Modell, welches man in Uruguay sowohl gebraucht, als auch neu eher selten antrifft. Aber mal im Ernst: Was ist das für eine Aussage? Ohne Angabe zu Version und Ausstattung kostet irgendein Swift 24.000 US$.</p>
<p>24.000 US$ sind nach dem heutigen Wechselkurs ca. 17.800 €. Ich verweise als Antwort auf das &#8220;Horrorszenario&#8221; auf die <a title="Preis Suzuki Swift Deutschland" href="http://auto.suzuki.de/auto/live/modelle/swift/sport/preise.html" target="_blank">Webseite von Suzuki Deutschland</a>. Jaja, es ist wirklich alles ganz entsetzlich in Uruguay!</p>
<h4><strong>Uruguays Straßen: Ein Massengrab?</strong></h4>
<p><strong><br />
Behauptung Nr. 4: &#8220;Zu den hohen Kosten gesellen sich ein hohes Sicherheitsrisiko, da der nationale Fuhrpark völlig überaltert ist und nur notdürftig von den Besitzern Instand gehalten werden kann. Die Strassen in Uruguay sind ein Massengrab.&#8221;</strong></p>
<p>Ein Massengrab – mein Gott – wir sind in unseren 4 Jahren Uruguay ca. 100.000 km durch ein Massengrab gefahren und haben es nicht bemerkt. Mir stehen die Haare zu Berge.</p>
<p>Unabhängig davon, dass sich der &#8220;nationale Fuhrpark&#8221; in den letzten Jahren mächtig gewandelt hat und man inzw. mehr Neuwagen als Rostlauben sieht, sprechen die Zahlen für sich:</p>
<p>In Deutschland leben 82 Mio. Menschen, im Jahr 2009 gab es 4.160 Verkehrstote. Auf 100.000 Einwohner kamen also 5,07 Verkehrstote – schlimm genug. Trotzdem wird diese Zahl zu Recht als großer Fortschritt angesehen, denn so wenige Verkehrstote gab es noch nie. Noch vor 20 Jahren sahen die Zahlen ganz anders aus. 1990 kamen auf 100.000 Einwohner über 13 Verkehrstote. (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstote#Deutschland">http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstote#Deutschland</a>)</p>
<p>In Uruguay leben 3,3 Mio. Menschen und im Jahr 2009 gab es 172 Verkehrstote. Auf 100.000 Einwohner kamen also hier 5,21 Verkehrstote. (Quelle: <a href="http://otrosmedios.elpais.com.uy/2009/12/11/muertes-en-rutas-mas-que-en-2008/">http://otrosmedios.elpais.com.uy/2009/12/11/muertes-en-rutas-mas-que-en-2008/</a>)</p>
<p><strong>Massengrab?</strong></p>
<p>Bevor man mit solchen Begriffen um sich wirft, sollte man gründlich recherchieren.  Ich will es damit bewenden lassen, auch wenn noch manch andere der Aussagen in diesem Text sicherlich eine nähere Untersuchung verdient hätte. Aber sei&#8217;s drum.</p>
<p><a title="Steuerhölle Uruguay" href="http://lateinamerika-reisemagazin.com/2010/03/26/uruguay-die-steuerholle-auf-erden/" target="_blank">Hier der besagte Artikel</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neue Maut-Tarife &#8211; nur ein Aprilscherz?</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2010/03/30/jetzt-wirds-teuer-neue-maut-tarife-ab-1-april/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 16:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Interbalnearia]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshaltungskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Straßengebühren]]></category>

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		<description><![CDATA[Es scheint doch nur ein (schlechter) Aprilscherz gewesen zu sein, was auf der Internetseite www.observa.com.uy zu lesen war und ist. Zum 1. April sollten angeblich landesweit die Peaje(Maut)-Tarife auf den Nationalstraßen erhöht werden und zwar gleich gehörig.
Die vermeintlich neuen Tarife:
1. Autos oder Transporter (bis zu 8 Sitzen einschließlich Fahrer), mit oder ohne Anhänger von bis zu 4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint doch nur ein (schlechter) Aprilscherz gewesen zu sein, was auf der Internetseite <a title="Neue Mauttarife in Uruguay ab 1.4.2010" href="http://bit.ly/cryFtK" target="_blank">www.observa.com.uy</a> zu lesen war und ist. Zum 1. April sollten angeblich landesweit die Peaje(Maut)-Tarife auf den Nationalstraßen erhöht werden und zwar gleich gehörig.<span id="more-598"></span></p>
<p>Die vermeintlich neuen Tarife:</p>
<p><strong>1. Autos oder Transporter</strong> (bis zu 8 Sitzen einschließlich Fahrer), mit oder ohne Anhänger von bis zu 4 Rädern auf 1 oder 2 Achsen verteilt, und andere 2-Achs-Fahrzeuge mit bis zu 4 Rädern: <strong>90 Peso </strong>(das wäre eine Erhöhung um 100%)<strong><br />
</strong></p>
<p>(nach dem heutigen Wechselkurs sind 90 Pesos ca. 3,40 Euro; Bsp.: für eine Fahrt vom Flughafen in Montevideo nach Punta del Este und zurück werden ab Donnerstag 13,60 Euro fällig.)</p>
<p><strong>2. Express-Bus</strong> (Fahrer und ein Gast Minimum), Mikro-und Mini-Bus oder LKW-Zugmaschine ohne Anhänger: <strong>90 Pesos</strong></p>
<p><strong>3. Fahrzeuge mit 2 Achsen und mehr als 4 Rädern (bei Doppelbereifung): 170 Pesos</strong></p>
<p><strong>4. Bus: 170 Pesos</strong></p>
<p><strong>5. LKW mit 3 Achsen: 170 Pesos</strong></p>
<p><strong>6. LKW mit 4 Achsen: 346 Pesos</strong></p>
<p><strong>7. LKW mit mehr als 4 Achsen: 346 Pesos</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Fakt ist: am 1. April zahlte man an den Peajes, wie gehabt, 45 Pesos und von einer Erhöhung der Tarife wusste man, zumindest an der Peaje Solís, nichts.</span></strong></p>
<p>Quelle: <a title="Neue Mauttarife in Uruguay ab 1.4.2010" href="http://bit.ly/cryFtK" target="_blank">www.observa.com.uy</a></p>
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		<title>Das BIP wuchs 2009 um 2,9%</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2010/03/24/das-bip-wuchs-2009-um-29/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 20:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bruttoinlandsprodukt wuchs nach Angaben der Uruguayischen Zentralbank im Jahr 2009 um 2,9%, vor allem aufgrund gestiegener Exporte und der höheren Binnennachfrage.
Das Wachstum übertraf die Erwartungen von Regierung und Analysten, die nur eine Steigerung von 2% erwarteten.
Die größte Zunahme wurde im vierten Quartal 2009 verzeichnet, indem die Wirtschaft gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,5% und saisonbereinigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bruttoinlandsprodukt wuchs nach Angaben der Uruguayischen Zentralbank im Jahr 2009 um 2,9%, vor allem aufgrund gestiegener Exporte und der höheren Binnennachfrage.</p>
<p>Das Wachstum übertraf die Erwartungen von Regierung und Analysten, die nur eine Steigerung von 2% erwarteten.</p>
<p>Die größte Zunahme wurde im vierten Quartal 2009 verzeichnet, indem die Wirtschaft gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,5% und saisonbereinigt um 2,1% gegenüber dem Vorquartal wuchs.</p>
<p><a title="BPI in Uruguay wuchs 2009 um 2,9%" href="http://www.elpais.com.uy/100324/ultmo-478599/ultimomomento/pbi-crecio-2-9-en-2009" target="_blank">elpais.com.uy</a> am 24.03.2010</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Interview mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2010/03/13/interview-mit-bundesausenminister-guido-westerwelle/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 15:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[anläßlich seiner Stippvisite in Uruguay am 9. März gab Außenminister Westerwelle der Wochenzeitung Búsqueda das folgende Interview. Der Besuch Westerwelles war übrigens seit 20 Jahren der erste eines deutschen Außenministers in Uruguay.


Die wirtschaftliche Erholung Deutschlands hat sich  noch nicht konsolidiert und die Signale sind noch widersprüchlich.  Welches Panorama prognostiziert Ihre Regierung für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>anläßlich seiner Stippvisite in Uruguay am 9. März gab Außenminister Westerwelle der Wochenzeitung Búsqueda das folgende Interview. Der Besuch Westerwelles war übrigens seit 20 Jahren der erste eines deutschen Außenministers in Uruguay.</p>
<div id="attachment_582" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-582" title="aussenminister-westerwelle-mit-praesident-mujica-bei-seinem-besuch-in-uruguay" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2010/03/aussenminister-westerwelle-mit-praesident-mujica-bei-seinem-besuch-in-uruguay-300x216.jpg" alt="Präsident José Mujica mit Guido Westerwelle" width="300" height="216" /><p class="wp-caption-text">Präsident José Mujica mit Guido Westerwelle</p></div>
<p><span id="more-581"></span></p>
<div>
<p><strong>Die wirtschaftliche Erholung Deutschlands hat sich  noch nicht konsolidiert und die Signale sind noch widersprüchlich.  Welches Panorama prognostiziert Ihre Regierung für den Rest des Jahres?</strong></p>
<p>Der  Export zieht wieder an, zudem zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt  weiter robust. Wir setzen darauf, dass sich die wirtschaftliche Erholung  in Deutschland fortsetzt. Dies versuchen wir national wie auf  europäischer Ebene zu unterstützen: National setzen wir Wachstumsimpulse  durch die Entlastung von Familien und mittelständischen Unternehmen.</p>
<p><strong>2010  beginnt die EU den Vertrag von Lissabon zu implementieren, der in den  Bereichen Sicherheit und Außenbeziehungen einen größeren  Souveränitätstransfer der MS an die Union bedeutet. Ist es möglich,  inmitten der Wirtschaftskrise, die einen großen Teil des Kontinents in  Mitleidenschaft zieht, mit diesem Prozess fortzufahren?</strong></p>
<p>Das  europäische Krisenmanagement im Bereich der Wirtschafts- und  Finanzpolitik hat nichts mit unseren Bemühungen zu tun, im Bereich der  Außen- und Sicherheitspolitik noch enger zusammen zu arbeiten. Es ist  richtig: Der Vertrag von Lissabon sieht grundlegende Änderungen in der  europäischen Außenpolitik vor, vor allem institutionell. Durch die  Bündelung von außenpolitischen Zuständigkeiten haben wir die Chance,  viel stärker als bisher als <span><span>ein</span></span> Akteur aufzutreten. Mit dem neuen Zuschnitt des Amtes der  EU-Außenbeauftragten, das Catherine Ashton vor drei Monaten übernommen  hat, gewinnt die EU an Handlungsfähigkeit und Sichtbarkeit.</p>
<p><strong>Vermindert  es nicht die Glaubwürdigkeit des europäischen Wirtschaftssystems, dass  verschiedene Länder die Maastricht-Kriterien über die Koordinierung der  makroökonomischen Politik nicht einhalten?</strong></p>
<p>Der Vertrag  von Lissabon macht den Euro-Mitgliedern sehr klare Vorgaben zu  Neuverschuldung und zum Schuldenstand. Die Kommission wacht darüber,  dass diese Vorgaben eingehalten werden. Sie verfügt auch über die  nötigen Sanktionsmöglichkeiten, um ein Mitglied wieder auf Kurs zu  bringen. Aus meiner Sicht hat sich das sehr bewährt und ist ein  wesentlicher Grund für die Glaubwürdigkeit des Finanzsystems im  Euro-Raum.</p>
<p><strong>Die Finanzkrise, die Ländern wie Griechenland  und Spanien zu schaffen macht, deren Zentralbanken wegen ihrer  Handhabung von Zahlen und Bilanzen bzgl. Haushaltsdefizit und Schulden  hinterfragt werden, hat die gemeinsame Währung, den Euro, zum ersten Mal  auf die Probe gestellt. Welche Maßnahmen gedenkt Ihr Land anzuregen,  wenn sich bestätigt, dass in diesen Fällen die Information manipuliert  wurde?</strong></p>
<p>Im Falle Griechenlands zeigt sich heute leider,  dass die Zahlen zu Haushalt und Schuldenstand über einen längeren  Zeitraum nicht korrekt gemeldet wurden. Hier müssen wir die richtigen  Lehren ziehen. Schon jetzt ist klar: Kommission, Euro-Mitglieder und das  europäische Statistik-Amt werden die nationalen Finanzdaten in Zukunft  sehr viel sorgfältiger zu prüfen haben. Und sie werden schon bei  kleinsten Anzeichen für mögliche Unregelmäßigkeiten entschiedener für  Klärung sorgen.</p>
<p><strong>In diesem Jahr übertrifft China  Deutschland zum ersten Mal als führende Exportnation der Welt. Wie wird  Ihr Land angesichts der Expansion Chinas und anderer Schwellenländer  reagieren?</strong></p>
<p>Deutschland bleibt eine starke Exportnation.  Da habe ich keine Zweifel. Ob wir nun weiter Exportweltmeister sind oder  nicht, ist sekundär. Sie dürfen die demographischen Fakten nicht aus  den Augen verlieren: China hat mehr als die 15fache Bevölkerung  Deutschlands. Wir müssen unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern und auf  technologischen Vorsprung setzen. Mit innovativen, hochqualitativen  Produkten und Techniken – etwa in den Bereichen Energie, Biotechnologie,  Telekommunikation – sichern wir unsere Exportstärke.</p>
<p><strong>Lange  Zeit haben Europa und die Vereinigten Staaten bzgl. des Defizites an  Demokratie und Freiheiten in China weg geschaut. Ist der Moment  gekommen, Peking diese Themen zu präsentieren?</strong></p>
<p>Deutschland  tritt weltweit für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte ein. Deshalb  bringen wir die schwierige Lage von Bürgerrechtlern und Dissidenten in  China oder das Recht der Tibeter auf Entfaltung ihrer kulturellen  Identität offen zur Sprache. Das war beim meinem letzten Besuch in  Peking so, es wird auch künftig so sein.</p>
<p><strong>Deutschland ist  Teil der Verhandlungsgruppe, welche versucht, Iran dazu zu bewegen,  seinen Plan zu nuklearer Entwicklung, so wie er konzipiert ist,  aufzugeben. Ein kürzlicher Bericht der Vereinten Nationen belegt, daß  jener islamische Staat auf dem Weg ist, Massenvernichtungswaffen  herzustellen. Ist für Ihr Land der Moment gekommen, gegen das Regime in  Teheran strenge Sanktionen zu verhängen? Welche Arten von Sanktionen  regt Deutschland an?</strong></p>
<p>Iran hat das Recht, die Atomkraft  für zivile Zwecke zu nutzen. Iran darf sich aber nicht atomar bewaffnen.  Deshalb gilt der zweigleisige Ansatz der internationalen  Verhandlungsgruppe: Es gibt das Angebot weit reichender Kooperation im  Bereich Wirtschaft und Technologie, wenn Iran sich öffnet und die  Vorgaben der internationalen Gemeinschaft erfüllt. Tut er es nicht,  behalten wir uns weitere Maßnahmen vor. Deutschland ist auch bereit zu  einer Ausweitung der Sanktionen, wenn der Iran die ausgestreckte Hand  der Staatengemeinschaft weiter ausschlägt.</p>
<p><strong>Soeben ist in  Kuba im Gefängnis ein politischer Gefangener an einem Hungerstreik  gestorben. Glauben Sie, daß Europa seine Politik gegenüber Ländern  Lateinamerikas, die die Menschenrechte nicht vollständig achten, ändern  sollte?</strong></p>
<p>Der vermeidbare Tod von Orlando Zapata hat uns  tief betroffen gemacht. Die kubanische Regierung muss endlich alle  politischen Gefangenen freilassen und den internationalen humanitären  Organisationen Zugang zu den kubanischen Gefängnissen ermöglichen. Im  Übrigen gehört das Eintreten für Menschenrechte zum Kernbestand  deutscher und europäischer Außenpolitik – selbstverständlich auch  gegenüber den Ländern Lateinamerikas.</p>
<p><strong>Die EU und der  Mercosur sind an den Verhandlungstisch zurückgekehrt, um auf dem Weg zur  Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens weiter voranzuschreiten. Ist  das Erreichen einer Vereinbarung vor dem Hintergrund der gegenwärtigen  wirtschaftlichen Unsicherheit überhaupt möglich? Und kann Europa seine  Agrarpolitik verändern, wie der Mercosur es fordert, um ein Abkommen zu  schließen?</strong></p>
<p>Wir wollen ein ambitioniertes und ausgewogenes  Freihandelsabkommen mit dem Mercosur. Gerade jetzt, wo es auf beiden  Seiten darum geht, die Wirtschaft wieder anzukurbeln, hätte so ein  Abkommen einen großen Mehrwert. Was die europäische Agrarpolitik  betrifft: Es gibt eine wichtige Verbindung zwischen dem  Freihandelsabkommen und der Doha-Runde. Wir wollen einen Erfolg der  Doha-Runde. Deshalb ist die EU für einen Abschluss in Vorleistung  getreten und hat erhebliche Anstrengungen für einen verbesserten  Marktzugang landwirtschaftlicher Produkte unternommen. Fortschritte bei  Doha würden sicherlich auch die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen  zwischen EU und Mercosur voranbringen.</p>
<p><strong>Welche Erwartungen  hat die deutsche Regierung an die Regierung unter José Mujica?</strong></p>
<p>Präsident  Mujica hat ja deutlich gemacht, was im Mittelpunkt seiner Amtszeit  stehen soll: Die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Bekämpfung der Armut  und weitere Reformen im Bereich Bildung und Gesundheit. Deutschland will  seine bilateralen Beziehungen zu Uruguay weiter ausbauen. Und nach  meinem Gespräch mit Präsident Mujica weiß ich: Wir haben in ihm einen  offenen und engagierten Gesprächspartner.</p>
<p><strong>Beunruhigt es  Deutschland, daß die neue uruguayische Regierung Gesten der Annäherung  gegenüber Regimen wie dem von Hugo Chávez in Venezuela ankündigt?</strong></p>
<p>Jedes  Land hat das Recht, seine Beziehungen selbst zu gestalten. Mir  erscheint es durchaus normal, dass Uruguay und Venezuela als regionale  Partner in Kontakt stehen. Uruguay gehört zum Mercosur, Venezuela ist  auf dem Weg zur Mitgliedschaft.</p>
<p><strong>Das deutsche  Außenministerium wirkte auf seinen uruguayischen Counterpart dahingehend  ein, dass der von der Graf Spee, die weiterhin im Rio de la Plata auf  Grund liegt, geborgene Nazi-Adler nicht ausgestellt werden soll. Woher  rührt diese Haltung &#8211; während in Deutschland durchaus Nazisymbole als  Teil der Erinnerungskultur ausgestellt werden?</strong> <strong><span>Worum  haben Sie den neuen Außenminister in dieser Angelegenheit gebeten</span></strong><strong>?</strong></p>
<p>Wir  wollen verhindern, dass die Wrackteile des Schiffes, vor allem der mit  einem Hakenkreuz bewehrte Heckadler, in den Militaria-Handel gelangen.  Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Wrackteile nicht zur  Verherrlichung oder Verharmlosung von NS-Gedankengut missbraucht werden.  Uns ist durchaus daran gelegen, die Aufarbeitung der historischen  Ereignisse zu fördern. Deshalb schlagen wir vor, die Wrackteile unter  Verantwortung des uruguayischen Staates bei einer Ausstellung im  historischen Kontext zu präsentieren.</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Saulus zum Paulus?</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2010/02/17/vom-saulus-zum-paulus/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wohnen & Immobilien]]></category>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Mittwoch fand im Luxushotel Conrad in Punta del Este eine Veranstaltung statt, auf deren Verlauf man im Land und über die Grenzen hinaus, vor allem in Argentinien, sehr gespannt war. Vor 1.500 Gästen, bedeutenden Unternehmern aus der Region, Politikern, Wirtschaftsfachleuten und Journalisten, legten Mujica und sein gewählter Vizepräsident Astori ihre Vorstellungen hinsichtlich ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Mittwoch fand im Luxushotel Conrad in Punta del Este eine Veranstaltung statt, auf deren Verlauf man im Land und über die Grenzen hinaus, vor allem in Argentinien, sehr gespannt war. Vor 1.500 Gästen, bedeutenden Unternehmern aus der Region, Politikern, Wirtschaftsfachleuten und Journalisten, legten Mujica und sein gewählter Vizepräsident Astori ihre Vorstellungen hinsichtlich ihrer in wenigen Tagen beginnenden Amtszeit dar.<span id="more-557"></span></p>
<p>Ich habe die dazu erschienenen Meldungen der konservativ ausgerichteten Tageszeitung &#8220;El País&#8221; übersetzt, die ich ohne weitere Kommentare hier anführen möchte.</p>
<p>Aus der &#8220;El País&#8221; vom 11.02.2010</p>
<p><strong>Mujica gibt gegenüber Unternehmen und der Welt Garantien für private Investitionen.</strong></p>
<p>von EDUARDO DELGADO</p>
<p>Mujica und Astori beteuerten im Hotel Conrad in Punta del Este, alle Arten von Sicherheiten geben zu wollen. Der designierte Präsident unterstrich die Rolle der Privatinvestitionen für die wirtschaftliche Entwicklung. Astori (der designierte Vizepräsident und Wirtschaftsminister, Anm. des Übersetzers) versprach Kontinuität und Wandel. Allgemein wurden die positiven Botschaften der Veranstaltung gewürdigt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-558" style="border: 5px solid grey;" title="Mujica bei dem Treffen im Hotel Conrad in Punta del Este" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2010/02/120899.jpg" alt="Mujica bei dem Treffen im Hotel Conrad in Punta del Este" width="600" height="403" /></p>
<p>Vor 1.500 in- und ausländischen Unternehmern versicherte Mujica, dass es während seiner Amtszeit weder Enteignungen noch höhere Steuern geben werde und bat darum auf Uruguay zu setzen, nicht nur, um dort zu investieren, sondern auch, um dort zu leben.</p>
<p>Gestern Mittag warteten Dutzende von uruguayischen und argentinischen Unternehmern in der Sonne darauf, dass sich die Türen des Hotels Conrad für sie öffneten. Eine halbe Stunde später wurden sie eingelassen, um vom gewählten Präsidenten José Mujica und seinem Kandidaten für die Vizepräsidentschaft, Danilo Astori, etwas zur politischen und wirtschaftlichen Ausrichtung ihrer am 1. März beginnenden 5-jährigen Regierung zu hören.</p>
<p>Der Gastgeber, Juan Carlos Lopez Mena (Buquebus), Präsident der uruguayisch-argentinischen Industrie-und Handelskammer, hatte zum Mittagessen geladen und es kamen fast 1.500 einheimische und ausländische Unternehmer zu der Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft der uruguayischen Export-Union und der uruguayischen Bau-Kammer stand.</p>
<p><strong>Stabilität.</strong> Mujica betonte, dass es in seiner Amtszeit Sicherheit und klare Regeln geben werde und er würdigte und begrüßte die Anwesenheit der Oppositionsführer. Zu der Versammlung waren auch die Ex-Präsidenten Luis Alberto Lacalle und Julio María Sanguinetti, der Vorsitzende der Partei der Colorados, Pedro Bordaberry, und der Senator der Nationalpartei, Jorge Larrañaga, erschienen.</p>
<p>Der designierte Präsident machte auf die Ruhe und Sicherheit im Land aufmerksam, indem sich ein Minister noch ohne Probleme zu Fuß durch die Straßen bewegen könne. Er sagte, dass Investitionen notwendig seien, um mehr und bessere Arbeitsplätze zu schaffen, um soziale Probleme zu lösen und um für die kommenden Generationen bessere Voraussetzungen zu schaffen.</p>
<p>Da für einige Unternehmer, vor allem ausländische, Mujicas Guerilla-Vergangenheit ein negatives Signal ist, welches sie davon abhalten könnte, in Uruguay zu investieren, vor allem vor dem Hintergrund, dass sein politischer Freund Hugo Chávez, der Präsident Venezuelas, erst kürzlich wieder Enteignungen durchführte, versuchte der gewählte Mandatsträger Zweifel an seiner Haltung gegenüber Unternehmern und Investoren aus der Welt zu schaffen. &#8220;Wir müssen das Investitions-Klima schützen, denn der Wohlstand ist das Kind der Arbeit und Arbeit braucht Stabilität. Darum bitte ich Sie, auf Uruguay zu vertrauen und auf Uruguay zu setzen. Und das sagen wir nicht uneigennützig. Das sagen wir, weil wir ein profundes Interesse daran haben, denn wir sind keine Trickser und Taschenspieler.&#8221;, sagte Mujica. Es war ein wichtiges Signal zu betonen, dass Wohlstand nicht durch Gesetze erzwungen werden kann, sondern durch Arbeit geschaffen wird.</p>
<p>Die Unternehmer waren zufrieden und begrüßten die Worte Mujicas, der darauf hinwies, dass historisch die Investitionen in Uruguay gering waren. Man brauche Anleger und Geschäftsleute mit unternehmerischem Mut und Zuversicht. Ein Anleger zeichne sich nicht dadurch aus, Geld zu haben, sondern &#8220;Kompetenz und Risikobereitschaft zu besitzen.&#8221; Das Land habe immer &#8220;Menschen mit sehr viel Geld gehabt, die dieses aber ins Ausland geschafft haben, statt es hier einzusetzen.&#8221;</p>
<p>Investieren ist &#8220;kein Glücksspiel, aber wer es tut, weiß um ein gewisses Risiko, weil jemand, der nur auf Sicherheit setzt, für gewöhnlich untergeht.&#8221;, sagte er und fügte hinzu, dass es die Aufgabe der Regierung sei, mit maximalem Einsatz das Risiko zu minimieren und die dafür nötige Stabilität zu garantieren.</p>
<p>&#8220;Natürlich müssen wir das so sagen, schließlich sehen das alle Wirtschaftsfachleute so, auch wenn die nicht sehr vertrauenswürdig sind. Wir Politiker aber müssen uns anstrengen, um vor den Menschen unser Gesicht und unsere Glaubwürdigkeit zu wahren.&#8221;</p>
<p>Mujica betonte in seiner Rede, das Land habe &#8220;viele soziale Probleme&#8221; und darum braucht es Investitionen. &#8220;Es braucht Arbeit, mehr und bessere Arbeit, die besser bezahlt wird&#8221; und es braucht handfeste, klare Gesetze, sagte er. &#8220;Wir brauchen ein investitionsförderndes Klima. In der Vergangenheit war das eine Katastrophe. Man zog es vor, das Geld auf Bankkonten im Ausland zu legen, statt es hier zu investieren. Heute müssen wir dazu aufrufen, nationaler zu handeln. Bauen Sie darauf, hier weder enteignet, noch von Steuern erdrückt zu werden.&#8221;, versicherte er.</p>
<p>Er erinnerte daran, dass, wenn mehr investiert wird, &#8220;auch die Wirtschaft mehr wächst, umso mehr wachsen die Einnahmen, die wir benötigen, um weitreichende soziale Investitionen vornehmen zu können. Aber wenn wir versuchen, diese Einnahmen durch erhöhte Steuern auf unseren eigenen Wohlstand zu erwirtschaften, sind wir erledigt, weil wir damit die Gans töten, die goldene Eier legt.&#8221;</p>
<p>Mujica sagte, dass &#8220;es Dinge gebe, die habe der Staat zu regeln, und Dinge, die durch private Aktivitäten geregelt werden.&#8221; Als Beispiel führte er an, dass der Staat für den Straßenbau zu sorgen habe und Straßengebühren für deren Nutzung erheben muss, dann gebe es auch bald wieder Eisenbahnlinien. (Mujica setzt sich vehement für die Wiederherstellung des alten, mehr als 3.000 km langen Eisenbahnnetzes in Uruguay ein, das seit 50 Jahren praktisch stillliegt. Anm. des Übersetzers)</p>
<p>&#8220;Der Staat muss investieren und dafür benötigt er eine funktionierende Wirtschaft.&#8221;, sagte er.</p>
<p><strong>Astori: Kontinuität, allerdings mit Änderungen</strong></p>
<p>Der gewählte Vizepräsident Danilo Astori sprach auf seiner Rede den Anwesenden seinen Dank aus, vor allem auch den beiden ehemaligen Präsidenten Julio Sanguinetti und Luis Alberto Lacalle. Er sagte, eine neue Regierung müsse immer erst einmal das Vertrauen der Bürger gewinnen und wies auf die groben Richtlinien hin, auf die sich die neue Regierung stützen werde.</p>
<p>Man werde zur Politik von Tabaré Vázquez eine Balance zwischen Kontinuität und Wandel halten und aufbauen auf die Entwicklung der Infrastruktur, die Reform des Staates und eine gleichmäßigere Verteilung des Wohlstands.</p>
<p>Astori betonte, dass das inzwischen erreichte Niveau an motivierenden Anreizen so hoch wie nie zuvor sei und dass man bestrebt sei, das Land immer weltoffener zu gestalten. Er sprach in diesem Zusammenhang vom Konzept eines offenen Regionalismus.</p>
<p>Außerdem sagte er, dass man auf dem Arbeitsmarkt ausgewogene Strukturen in den Beschäftigungsverhältnissen anstrebe, die nicht von Konflikten, sondern von Vertrauen geprägt sein sollten und vom Streben nach Stabilität.</p>
<p><strong>Freude über das Treffen auf Seiten des Frente Amplio</strong></p>
<p>Die Freude über die Resultate des Treffens bei den Offiziellen war gestern nicht zu übersehen. Raúl Sendic, der künftige Industrie-Minister, sagte: &#8220;Es ist in der Geschichte Uruguays beispiellos, dass eine gewählte Regierung so starke Signale gab und einen so deutlichen Aufruf an Unternehmer und Investoren richtete.&#8221;, und es sei auch noch nie da gewesen, dass &#8220;diese derart positiv reagierten und ihr Vertrauen in die neue Regierung demonstrierten, fast, als stünde man zum Einlauf bereit, zu einem Spiel im Estadio Centenario (WM-Stadion in Montevideo, Anm. des Übersetzers). Für den künftigen Generalsekretär des Präsidenten, Diego Canepa, war das gemeinsame Mittagessen eine Bestätigung, dass es im &#8220;Land mit Ernsthaftigkeit, Weisheit und politischer Verantwortung vorwärts ginge, weiter vorwärts, als mit jeder anderen Regierung zuvor.&#8221; Der Präsident der BROU (Banco República Oriental del Uruguay) sagte, man habe den Unternehmern bestätigt, &#8220;dass es so etwas wie Enteignungen und zusätzliche Steuern nicht geben werde und man die Praxis der Investitionsförderung beibehalten werde.&#8221;</p>
<p><strong>Die Arbeitgeber haben gehört, was sie von der neuen Regierung hören wollten</strong></p>
<p>Mujica wurde für seine wirtschaftliche Herangehensweise mit Lob überschüttet</p>
<p>von M. GALLARDO / G. PÉRGOLA PERGOLA</p>
<p>Sachlich, vielversprechend, positiv, kühn und modern. So umschrieben verschiedene Unternehmer die Worte des designierten Präsidenten. Cristiano Rattazzi, Carlos Bulgheroni, Pancho Dotto und Graciela Borges, alle waren sie im Conrad dabei.</p>
<p>Seit 12 Uhr Mittags bildeten sie vor den Türen des Hotel Conrad eine lange Schlange unter der heißen Sonne, um bei dem Treffen mit Mujica dabei zu sein. Diesen Andrang hatte man nicht erwartet, aber dieser unglückliche, ja fast schon kritische Organisationsfehler war vergessen, als die Wirtschaftsgrößen die ersten Worte Mujicas hörten.</p>
<p>Am Ende sah man an fast allen Tischen lächelnde Gesichter und Händeschütteln. Die Unternehmer speisten, applaudierten und hörten das, was sie zu hören erhofft hatten. &#8220;Fantastisch – es war wirklich eine sehr vielversprechende Rede. Mujica sprach mit einem hohen Maß philosophischer Abstraktion, alles was er sagte, war einfach genial.&#8221;, sagte Martin Eurnekian von der Eurnekian Gruppe des Flughafens Carrasco gegenüber &#8220;El País&#8221;, &#8220;es wurde klar, dass er die Regeln einhalten wird und die Türen für Investoren offen sind.&#8221;</p>
<p>In der gleichen Weise sprach auch Ruben Scarone, Präsident des Logistikunternehmens Grupo Ras. Er war sehr zufrieden mit dem Treffen und betonte, dass die Rede des zukünftigen Präsidenten ein öffentliches Engagement für die Unternehmen gewesen sei. &#8220;Das waren sehr sachliche Erklärungen und sowohl von Astori als auch von Mujica verbindliche, offene Aussagen. Wir sind zufrieden und vertrauen ihren Worten.&#8221;</p>
<p>Im Conrad waren bedeutende Unternehmer der Region anwesend, vor allem aus Argentinien, wie z. B. Cristiano Rattazzi, der Direktor von Fiat Argentinien, Carlos Bulgheroni, Chef der Bulgheroni-Gruppe, außerdem weitere bekannte lokale Größen wie Carlos Alberto Lecueder, Gabriel Rozman, Daniel Ferrere, Laetitia D`Arenberg, Juan Salgado und Vertreter verschiedener Firmen, wie Fripur, Sancor, Petrobras und PDVSA.</p>
<p>Rattazzi unterstrich das wichtige Signal der politischen Geschlossenheit in Uruguay, die man bei dem Treffen gezeigt habe, dass &#8220;die zukünftige Regierung zusammen mit den ehemaligen Präsidenten aufgetreten ist und einer gemeinsamen wirtschaftlichen Linie folgt.&#8221; Er verspüre einen &#8220;gesunden Neid&#8221; und beklagte, dass es so etwas in Argentinien nicht gebe. &#8220;Dort geschieht genau das Gegenteil. Dort wirft man ständig alles über Bord. Wir sehnen uns danach, dass Argentinien eines Tages so sein möge.&#8221;, fuhr der argentinische Geschäftsmann fort.</p>
<p>Für den Direktor von Petrobras Uruguay, Iran Varela, war die Rede des zukünftigen Präsidenten das, was die Wirtschaft hören wollte. &#8220;Es war ein moderner Diskurs, objektiv und zukunftsweisend. Man hat klar herausgestellt, dass die Unternehmen ein wichtiger Motor für das Land sind.&#8221;</p>
<p>Auch Alexander Vik, laut den Zeitschriften Forbes und Fortune einer der 150 reichsten Unternehmer der Welt, nahm zusammen mit seiner Frau Carrie an dem Mittagessen teil.</p>
<p>Auch er bezeichnete das Treffen als ausgezeichnet. &#8220;Die Reden von Astori und Mujica haben mir sehr gut gefallen, denn sie waren geprägt von einer weltoffenen Philosophie und verdeutlichten, dass Arbeit die Grundlage von allem ist. Man muss im Leben Risiken eingehen, um Wohlstand für alle zu schaffen. Das ist der Weg in die Zukunft, sich in einem freien und reichen Land für die Armen einzusetzen. Wenn Uruguay dieser Linie weiter folgt, geht es einer großen Zukunft entgegen. Darauf kommt es an.&#8221;, sagte Vik.</p>
<p>Bulgheroni für seinen Teil sagte, dass dieses Treffen &#8220;Uruguay die Möglichkeit gab, sich zu präsentieren, wie es ist.&#8221;</p>
<p><strong>Persönliche Betreuung</strong></p>
<p>Vor den Reden der Politiker wurden Unternehmer, die sich für eine Geschäftstätigkeit in Uruguay interessieren, dazu aufgerufen, ein Formular auszufüllen, mit den Kontaktdaten des Unternehmens, dem Unternehmenskonzept, der angedachten Investitionssumme und der Möglichkeit, um ein Beratungsgespräch mit den Ministern zu bitten. Der künftige Industrieminister Roberto Kreimerman betonte in diesem Zusammenhang, dass jeder, der sich dafür interessiere, von den Ministern zu einem Gespräch eingeladen würde, wenn das Thema von entsprechendem Interesse sei, könnte ein solches Gespräch sogar mit bis zu drei Ministern gleichzeitig stattfinden. &#8220;Ein Investor muss z. B. in wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht sowie bezüglich der Nutzung von Grund und Boden nach Lösungen suchen. Das fällt in die Zuständigkeit verschiedener Ministerien und alles auf diese einzelnen Ministerien zu verteilen, würde die Sache unnötig verzögern.&#8221;</p>
<p><strong>Juan Carlos López Mena war der glücklichste, der Unternehmer</strong></p>
<p>Trotz des anfänglichen Chaos stand er in der Eingangshalle des Hotel Conrad und begrüßte die eintreffenden Gäste. Die Schlange vor dem Hotel wurde immer länger und es ging kaum vorwärts. Juan Carlos Lopez Mena, der argentinische Geschäftsmann, Inhaber von Buquebus, war der große Held des Tages und machte aus seiner Freude am Ende der Sitzung keinen Hehl.</p>
<p>&#8220;Wir haben sämtliche Erwartungen übertroffen. Die Teilnahme so vieler Unternehmer, die hören wollten, was Mujica zu sagen hat, zeigt das enorme Interesse an dem neuen Präsidenten Uruguays.&#8221;, sagte er.</p>
<p>Bezüglich der Reden von Astori und Mujica sparte er nicht an Lob. &#8220;Ausgezeichnet. Sehr viele Unternehmer, die Mujica nie zuvor haben reden hören, fielen regelrecht aus den Wolken. Die Anwesenheit der ehemaligen Präsidenten war ebenfalls etwas völlig Unerwartetes. Das ist eine Botschaft, die von der Zivilität und der Sicherheit Uruguays zeugt, etwas, was es in vielen Ländern so nicht mehr gibt, nicht einmal in Spanien. Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass wir mit Mujica noch die positivsten Überraschungen erleben werden.&#8221;, betonte er mit Nachdruck.</p>
<p>Es kamen fast alle und sie kamen auf unterschiedlichste Weise. Einige waren bereits in Punta del Este, einige waren im eigenen Fahrzeug angereist und der Rest kam mit der Fähre von Buquebus über den Río de la Plata aus Buenos Aires.</p>
<p>Die argentinische Präsenz beschränkte sich nicht nur auf Unternehmer aus dem Nachbarland, die interessiert waren, den gewählten Präsidenten zu hören. Es kamen auch Künstler, Politikanalysten, Journalisten und Modellpromoter.</p>
<p>Im Conrad waren gestern alle, vom ehemaligen Leiter von Interpol Mexico, Juan Miguel Ponce Edmonton, über alles, was in der argentinischen Wirtschaft Rang und Namen hat, bis zu herausragenden Journalisten wie Daniel Hadad und Marcelo Longobardi, Künstlern wie Graciela Borges und der Unternehmerin Martha Fort, Mutter von Media Ricardo Fort. &#8220;Für mich hat der neue Präsident sehr klare Vorstellungen, wie man ein Land zu führen hat. Er hat mich wirklich fasziniert.&#8221;, sagte die Unternehmerin.</p>
<p><strong>Meinungen zum Treffen mit Mujica</strong></p>
<p><strong>Luis Alberto Lacalle</strong>, Senator der Nationalpartei und Ex-Präsident</p>
<p>&#8220;Die Rede von Präsident Mujica erschien mir sehr vielversprechend, ein gravierender Richtungswechsel seitens des Frente Amplio (Breite Front, das z. Z. regierende Linksbündnis, Anm. des Übersetzers). Das gibt uns in vieler Hinsicht Hoffnung, denn es ist eine empirische Position, wenn man erkennt, dass es keine Arbeitsplätze ohne Kapital geben kann, ohne in- und ausländische Investitionen. Wir denken, dass es wirklich eine substantielle Neuausrichtung ist, von der wir hoffen, dass die Parteien des Frente Amplio sie unterstützen, das ist die entscheidende Frage.&#8221;</p>
<p><strong>Pedro Bordaberry</strong>, Senator und Vorsitzender der konservativen Partei der Colorados</p>
<p>&#8220;Sehr gut, dass Mujica von Liberalismus sprach. Zu sagen, an erster Stelle stünde die Investition und dann komme die Arbeit, das war sehr wichtig und mutig. Das war eine starke Aussage. Außerdem, die finanzielle Vernunft, die Astori andeutete – das sind Dinge, die ich niemals zu hören erwartete, vor allem nicht schon gleich zu Beginn der Regierung. Das ist es, was die internationale Gemeinschaft der Investoren zu hören hoffte. Die Tatsache, dass auch die Opposition anwesend war, ist einem positiven Klima sehr förderlich.&#8221;</p>
<p><strong>Julio Sanguinetti</strong>, Senator der Partei der Colorados und Ex-Präsident</p>
<p>&#8220;Wir waren hier, um vor den anwesenden Wirtschaftsleuten der Region zu zeigen, dass das politische System Uruguays dem Dialog Platz bietet und wir alle gemeinsam in die Zukunft schauen. Wir freuen uns, dass hier von der Ökonomie der Märkte, einer offenen Wirtschaft, internationaler Wettbewerbsfähigkeit und der Einhaltung der damit verbundenen Verträge gesprochen wurde. All das galt bis vor ganz kurzer Zeit nur für den &#8220;Konsens von Washington&#8221; und den neoliberalen Staat.&#8221;</p>
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		<title>Eines der wenigen leidigen Themen in Uruguay: Autos und ihre Preise</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 21:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider ist es, wie wir an anderer Stelle ja schon mehrfach geschrieben haben, Ausländern auch weiterhin verwehrt, ihre gebrauchten Fahrzeuge nach Uruguay einzuführen. Auf die Umstände, das Wieso und Warum dieser wirklich sonderbaren Regelung wollen wir hier nicht weiter eingehen. Weshalb auch? Es hilft ja doch nicht weiter. Interessanter ist sicherlich, mit welchen Anschaffungskosten man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist es, wie wir an anderer Stelle ja schon mehrfach geschrieben haben, Ausländern auch weiterhin verwehrt, ihre gebrauchten Fahrzeuge nach Uruguay einzuführen. Auf die Umstände, das Wieso und Warum dieser wirklich sonderbaren Regelung wollen wir hier nicht weiter eingehen. Weshalb auch? Es hilft ja doch nicht weiter. Interessanter ist sicherlich, mit welchen Anschaffungskosten man zu rechnen hat, wenn man in Uruguay ein Fahrzeug kaufen möchte.<span id="more-428"></span></p>
<p>Im Folgenden finden Sie eine Liste, in der wir die Preise einiger Modelle gegenübergestellt haben. Wir haben dabei nicht unbedingt die gängigsten Fahrzeuge aufgeführt, sondern diejenigen, bei denen wir ähnliche Modellbezeichnungen mit in etwa gleichen Werten finden konnten, um nicht zu sehr Äpfel mit Birnen zu vergleichen.</p>
<p>Ein direkter Vergleich gestaltet sich oft sehr schwierig, da es sich teilweise um voneinander abweichende Modelle und Modellbezeichnungen handelt. Auch gibt es Fahrzeuge, die zwar die gleiche Modellbezeichnung haben, die es aber in der &#8220;Mercosur-Version&#8221; in puncto Qualität und Ausstattung mit dem europäischen Pendant nicht aufnehmen können.</p>
<p>Je geringer der Preisunterschied, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem in Uruguay verkauften Modell entweder um die &#8220;Mercosur-Version&#8221;, meistens in Brasilien gefertigt, oder um das jeweilige Vorgängermodell der in Deutschland aktuellen Version handelt. Die Liste kann daher auch nur eine grobe Übersicht vermitteln. Trotzdem ist sie sicherlich nicht uninteressant.</p>
<p>Angegeben sind die jeweiligen Neuwagenpreise in Deutschland und Uruguay (Stand Sept. 09).</p>
<p>Quellen: meinauto.de; el País (el Gallito)</p>
<p>Umrechnung der Dollarpreise in Uruguay zum Kurs von 1 $ &#8211; 0,70 €; 1,42 $ &#8211; 1 €</p>
<p>Audi A3 1.8 Turbo FSI S-Tronic – Preis in Deutschland: 23.800 €; Preis in Uruguay: 37.000 € (+ 55 %)<br />
Audi TT 2.0 Turbo FSI S-Tronic – 33.200 €; 55.280 € (+ 67 %)<br />
BMW 120i 5-Türer – 23.000 €; 42.890 € (+ 86 %)<br />
BMW 325i Coupé – 35.650 €; 60.280 € (+ 69 %)<br />
BMW X5 3.0 SI – 45.700 €; 83.700 € (+ 83 %)<br />
Citroen C3 1.4 – 11.500 €; 13.160 € (+ 14 %)<br />
Ford Fiesta 1.6 Ambiente 3-Türer – 12.000 €; 13.800 € (+ 15 %)<br />
Ford Focus 1.6 3-Türer – 14.000 €; 16.200 € (+ 16 %)<br />
Honda CR-V LX 2.2i (in Uruguay 2.4 Liter) – 27.800 €; 29.860 € (+ 7,5 %)<br />
Hyundai Tucson GLS 2.0 – 21.000 €; 25.000 € (+ 19 %)<br />
Land Rover Freelander S – 33.000 €; 47.100 € (+ 43 %)<br />
Mercedes Benz B 200 – 24.500 €; 38.700 € (+ 58 %)<br />
Mercedes Benz C 180 K – 29.000 €; 44.350 € (+ 53 %)<br />
Mini Cooper 1.6 – 17.500 €; 35.140 € (+ 100 %)<br />
Peugeot 207 1.4 3-Türer – 10.100 €; 12.680 € (+ 26 %)<br />
Peugeot 308 SW 1.6 Automatik – 23.000 €; 30.280 € (+ 32 %)<br />
Porsche Cayenne 4.8 S – 64.500 €; 91.550 € (+ 42 %)<br />
Suzuki Swift 1.5 5-Türer – 13.500 €; 16.100 € (+ 19 %)<br />
Suzuki Grand Vitara 2.4 4&#215;4 5-Türer – 24.000 €; 26.000 € (+ 8,5 %)<br />
Toyota RAV4 2.2 4&#215;4 – 29.500 €; 37.200 € (+ 26 %)<br />
VW Tiguan 2.0 Turbo 4&#215;4 – 26.000 €; 34.860 € (+ 34 %)</p>
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		<title>Leserfrage: Sind Immobilien in Uruguay etwas für Schnäppchenjäger?</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/07/27/leserfrage-sind-immobilien-in-uruguay-etwas-fur-schnappchenjager/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 18:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnen & Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
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		<description><![CDATA[Frage: Die Krise hat die Immobilienbranche in Deutschland fast zum Stillstand gebracht. Kann man in Uruguay z. Z. noch von einem normalen Immobilienmarkt sprechen, oder sind auch dort die Schnäppchenjäger angekommen? Kann man z. Z. selbst ein Schnäppchen machen?
Am vergangenen Freitag fand im Luxushotel Conrad in Punta del Este ein sehr interessanter Kongress zur Situation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frage: </strong><strong>Die Krise hat die Immobilienbranche in Deutschland fast zum Stillstand gebracht. Kann man in Uruguay z. Z. noch von einem normalen Immobilienmarkt sprechen, oder sind auch dort die Schnäppchenjäger angekommen? Kann man z. Z. selbst ein Schnäppchen machen?<span id="more-310"></span></strong></p>
<p>Am vergangenen Freitag fand im Luxushotel Conrad in Punta del Este ein sehr interessanter Kongress zur Situation des Immobilienmarktes in Uruguay statt. Es würde den Rahmen sprengen, auf die dort erörterten Einzelheiten einzugehen, aber die vorsichtig euphorische Atmosphäre an diesem Abend wäre sicher dazu angetan gewesen, Ihre Frage hinreichend zu beantworten und sie hat unsere Prognosen wieder einmal bestätigt: In Uruguay werden in absehbarer Zeit die Preise zumindest im Sektor der Wohn- und Ferienimmobilien stabil bleiben bzw. weiter steigen.</p>
<p>Wann ist ein Immobilienmarkt normal? Wer die Entwicklung der letzten Jahre in Uruguay verfolgt hat, wird womöglich eher dazu neigen, den hiesigen Immobilienmarkt als geradezu verrückt einzustufen. Die Preise sind in einigen Bereichen regelrecht explodiert, einfach aufgrund der vor allem international enorm gestiegenen Nachfrage, speziell natürlich in Punta del Este, dem, wenn man so will, Epizentrum dieser Entwicklung.</p>
<p>Zu Beginn der Krise waren viele unserer Kollegen sehr besorgt, weil sie in der Folge einen Einbruch des Immobilienmarktes auch in Uruguay erwarteten. Sie übersahen dabei vielleicht, dass eine Immobilienblase nur platzen kann, wenn es eine gibt. Zu der Immobilienkrise in den USA und den daraus resultierenden Problemen, auch auf den europäischen Immobilienmärkten, kam es bekanntlich wegen der in den Markt gepumpten Hypotheken-Milliarden. In Uruguay aber werden Immobilien nur in Ausnahmefällen finanziert, eine vergleichbare Blase kann also erst gar nicht entstehen.</p>
<p>Am Samstagabend haben wir in Punta del Este mit anderen Immobilienmaklern zusammen gesessen. Natürlich kamen auch die Marktsituation und die auf dem Kongress behandelten Themen zur Sprache. &#8220;Was hier zur Zeit geschieht, wird man vielleicht erst in vielen Jahrzehnten voll überschauen können – wir leisten hier gerade Pionierarbeit.&#8221;, sagte unser Kollege, Inhaber eines alteingesessenen Immobilienbüros in Punta del Este.</p>
<p>Dass sich in Punta del Este etwas tut, das spürt man vor allem in den Wintermonaten. Auf einen Europäer wirkt das Treiben auf den Straßen Punta del Estes während dieser Zeit sicher auch weiterhin ausgesprochen beschaulich, und im Verhältnis zur Hauptsaison ist es das logischerweise auch, aber inzwischen sind selbst an normalen Wochentagen im Winter die Geschäfte geöffnet und die Restaurants oft gut gefüllt. Das hat noch vor wenigen Jahren ganz anders ausgesehen. Punta und ganz Uruguay erleben zur Zeit wirklich einen neuen Boom.</p>
<p>Aber trotz dieses Booms gibt es sicherlich immer mal wieder ein Schnäppchen, wobei sich natürlich auch diese an der gesamten Marktsituation orientieren, alles ist relativ. Es ist immer die Frage, was man unter einem &#8220;Schnäppchen&#8221; versteht. Ich könnte hier auf Anhieb einige &#8220;Schnäppchen&#8221; in Punta del Este nennen, die für eine Millionen Dollar und mehr zu haben sind und ich möchte hier nicht polemisieren – es ist einfach so.</p>
<p>Nein, Uruguay ist nicht mehr unbedingt das Land für Schnäppchenjäger, denn nach Uruguay kommt man, weil man hier leben möchte, weil man die Ruhe des Landes sucht, weil man die positiven Entwicklungen und die guten Perspektiven sieht und, wenn es um Orte wie Punta und José Ignacio geht, mehr und mehr einfach weil es schick ist.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_316" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-316  " style="border: 5px solid grey; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="schnaeppchen" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2009/07/schnaeppchen.JPG" alt="Auch sowas muss kein Schnäppchen sein (-;" width="450" height="337" /><p class="wp-caption-text">Auch so was muss kein Schnäppchen sein (-;</p></div>
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		<title>Überweisungen auf Konten in Uruguay</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/07/24/uberweisungen-auf-konten-in-uruguay/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 17:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar Tipps und Hinweise für Überweisungen auf uruguayische Konten:
1. Um Rückbuchungen zu vermeiden, sollte man eine Überweisung nur in der jeweiligen Konto-Währung tätigen, also beispielsweise keine Euros auf ein US-Dollar-Konto überweisen.
2. Bei Gutschriften von Auslandsüberweisungen muss man davon ausgehen, dass aufgrund von Kurs-Umrechnungen ein geringerer Betrag als der Überweisungsbetrag gut geschrieben wird. Diese Kursschwankung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Tipps und Hinweise für Überweisungen auf uruguayische Konten:<span id="more-291"></span></p>
<p>1. Um Rückbuchungen zu vermeiden, sollte man eine Überweisung nur in der jeweiligen Konto-Währung tätigen, also beispielsweise keine Euros auf ein US-Dollar-Konto überweisen.</p>
<p>2. Bei Gutschriften von Auslandsüberweisungen muss man davon ausgehen, dass aufgrund von Kurs-Umrechnungen ein geringerer Betrag als der Überweisungsbetrag gut geschrieben wird. Diese Kursschwankung ist natürlich schwer zu verstehen, wenn beispielsweise US$ auf ein US$-Konto überwiesen wurden, da es schließlich keine Währungsumrechnung gegeben hat. Vergleichbar ist dies vielleicht mit der Kursdifferenz zwischen Sorten und Devisen. Es ist also eine Art Bankgebühr und man kann davon ausgehen, dass diese &#8220;Gebühren&#8221; selbst dann anfallen, wenn der Auftraggeber vereinbart hat, dass auch fremde Kosten zu seinen Lasten gehen.</p>
<p>3. Überweisungen ab 10.000 US$ werden erst nach einem Herkunftsnachweis gut geschrieben. Je nach Größenordnung werden hierzu eine Kopie der Überweisung, Angaben zum Auftraggeber (Name, Adresse, lfd. Tätigkeit und Arbeitgeber) sowie Angaben des Verwendungszweckes verlangt. In Einzelfällen wird eine Bestätigung eines Steuerberaters oder aber der anweisenden Bank darüber gefordert, dass es sich um &#8220;ordentlich erwirtschaftetes&#8221; Geld handelt. Originale dieser Bestätigungen sind in der Regel nicht erforderlich, es reicht eine Kopie per Fax oder Email.</p>
<p>4. Vorteilhaft und empfehlenswert ist generell folgende Angabe als Verwendungszweck: “El Banco conoce a quien solicita la transferencia y los fondos son lícitos&#8221; “Bank knows who is ordering the transfer and funds are licit”</p>
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		<title>Leserfrage: Welche Bank ist empfehlenswert?</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/07/16/leserfrage-welche-bank-ist-empfehlenswert/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 18:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage: &#8220;Welches Konto, bei welcher Bank macht Sinn, insbesondere für die täglichen Dinge, wie Überweisungen / Lastschriften. Was sind die Vorraussetzungen für Deutsche für eine Kontoeröffnung in UY?&#8221;
Privatbanken in Uruguay stellen zur Eröffnung eines Kontos recht hohe Anforderungen und Bedingungen. Oft wird ein überdurchschnittlich hohes Mindest-Durchschnittsguthaben sowie diverse Einkommens- und Vermögensnachweise (Steuerbescheid, Bank-Empfehlungsschreiben aus BRD, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frage: <strong>&#8220;Welches Konto, bei welcher Bank macht Sinn, insbesondere für die täglichen Dinge, wie Überweisungen / Lastschriften. Was sind die Vorraussetzungen für Deutsche für eine Kontoeröffnung in UY?&#8221;</strong></p>
<p>Privatbanken in Uruguay stellen zur Eröffnung eines Kontos recht hohe Anforderungen und Bedingungen. Oft wird ein überdurchschnittlich hohes Mindest-Durchschnittsguthaben sowie diverse Einkommens- und Vermögensnachweise (Steuerbescheid, Bank-Empfehlungsschreiben aus BRD, etc.) verlangt. Hinzu kommen oft hohe monatliche Grundgebühren.<span id="more-196"></span></p>
<p>Unsere Empfehlung für den &#8220;Normal&#8221;-Kunden ist die BROU, Banco de la República Oriental del Uruguay. Hier reicht eine Caja de Ahorros (Sparkonto), die je nach Wunsch in urug. Peso, in US$ und oder auch in Euro eingerichtet werden kann. Mit der Kontokarte kann man an den sehr verbreiteten Geldautomaten der BROU wahlweise in Peso oder US$ abheben. Mittlerweile kann man auch monatliche Rechnungen wie Strom, Wasser, etc. per Lastschrift bezahlen. Die Ausstellung einer &#8220;nationalen&#8221; VISA-Karte ist möglich. Die Grundgebühren sind bei einem geringen Durchschnittsguthaben kaum nennenswert. Die Konto-Eröffnung bei der BROU ist unkompliziert: Die Vorlage des Reisepasses reicht aus.</p>
<p>Adresse Hauptgebäude:<br />
Banco de la República Oriental del Uruguay<br />
Cerrito 351, CP 11000 Montevideo, Uruguay<br />
http://www.bancorepublica.com.uy/</p>
<p>Dazu noch ein Tipp: Das historische Gebäude der Banco de la República sollte man sich bei einer Stadtbesichtigung Montevideos auf gar keinen Fall entgehen lassen. Allein die imposante Kassenhalle ist es wert.</p>
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