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	<title>Das Uruguay-Blog von Immobilien van Bevern &#187; Gesellschaft</title>
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	<description>Das Blog von www.van-bevern.com - Immobilien in Uruguay</description>
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		<title>German Angst in Uruguay &#8211; eine Internet-Posse!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 18:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend erhielt ich von einem unserer Kunden eine interessante Mail, in der er mich auf einen von ihm im Internet entdeckten Artikel aufmerksam machte, einen Artikel über Uruguay und die vermeintlichen Zustände im Land. Er kennt Uruguay seit Jahrzehnten und weiß, welch hanebüchener Nonsens von manchen Möchtegern-Uruguay-Experten im Internet verbreitet wird. In der Regel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend erhielt ich von einem unserer Kunden eine interessante Mail, in der er mich auf einen von ihm im Internet entdeckten Artikel aufmerksam machte, einen Artikel über Uruguay und die vermeintlichen Zustände im Land. Er kennt Uruguay seit Jahrzehnten und weiß, welch hanebüchener Nonsens von manchen Möchtegern-Uruguay-Experten im Internet verbreitet wird. In der Regel lässt ihn das kalt. Das jedoch, was er diesmal auf der Seite des <strong>&#8220;Lateinamerika-Reisemagazin&#8221;</strong> über Land und Leute und die angeblich gar schrecklichen Zustände im Lande las, brachte ihn dann aber doch auf die Palme.<span id="more-676"></span></p>
<p>Damit Sie, lieber Leser unseres Blogs, wissen worum es geht, hier zunächst besagter Artikel im Wortlaut:</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>ZITAT ANFANG</strong></p>
<p style="padding-left: 30px">&#8220;<strong>Uruguay ein sicheres Reiseland und Auswandererland – Lachhaft</strong></p>
<p style="padding-left: 30px">Unglaublich erscheinen zuweilen die beschönigten Aussagen von Reiseanbietern und Auswandererforen und was es da sonst noch alles gibt, die an Ausländern und Reisenden ihr Geld verdienen, in Bezug auf die Sicherheit des jeweiligen Landes. Logischerweise will jeder sein Angebot als nahezu perfekt hinstellen, wie könnte er auch sonst ein Geschäft machen, wenn die Wahrheit ans Licht kommt.</p>
<p style="padding-left: 30px">Im Fall von Uruguay erschienen an einem Tag in verschiedenen Online Gazetten ein paar Berichte, die klar deutlich machen, wie man sich brüstet und wie die Wahrheit dann letztendlich doch aussieht.</p>
<p style="padding-left: 30px">So hat laut einen Bericht, der in Tdm erschien, Uruguay die niedrigste Mordrate in Südamerika vorzuweisen. Kein Wunder dort leben ja auch relativ gesehen nicht mal 10  Einwohner pro Km2 und insgesamt nur etwas über 3 Millionen Menschen- knapp die Hälfte davon in der Hauptstadt Montevideo.  Schaut man am gleichen Tag in die Tageszeitung El Pais , dann ist da zu lesen, dass in Montevideo in den ersten vier Monaten des Jahres nahezu in jeder Stunde ein Raubüberfall geschah.<br />
Gerade in Bezug auf die Raubüberfälle wird oft mit brutalster Härte vorgegangen, bei denen es nicht selten auch zu Todesopfern kommt. Geschieht das bei einem Taxi- oder Busfahrer, wie gerade in der vergangenen Woche wieder geschehen, so erfolgt dann gleich darauf ein landesweiter Streik. Der wiederum führt dazu, dass die Schulen ausfallen, da viele Lehrer und Schüler mit dem Bus anfahren.</p>
<p style="padding-left: 30px">JUGENDKRIMINALITÄT UND ARMUT IN URUGUAY</p>
<p style="padding-left: 30px">Besonders erschreckend sind die Ziffern bezüglich der Jugendkriminalität. Von 9 auf 26 Prozent stiegen die Ziffern in diesem Sektor in den Jahren 2006 bis 2010. Und verwunderlich ist das alles nicht, denn die Preise schiessen in den Himmel und trotz einer sogenannten Bonanza, in der sich Uruguay befindet, wächst die Armut. Uruguay hat heutzutage mehr Armut vorzuweisen, als vor der Wirtschaftskrise 2002.</p>
<p style="padding-left: 30px">Wie überall wird gern mit einem steigenden BIP (Bruttoinlandsprodukt pro Kopf) geworben, der angeblich steigen soll. Doch im Endeffekt, sind das nur ein paar wenige Reiche und Superreiche, die so viel Geld verdienen, dass der PIB glänzend da steht. Die Ziffern mit denen die Regierung einen Grundnahrungsmittelkorb bewertet, entbehren für viele jeglicher Realität. Hört man sich zusätzlich noch unter den Auswanderern, die jetzt Einwanderer sind, um, dann tragen sich viele aufgrund der exorbitanten Kosten mit Abwanderungsgedanken – man höre und staune nach Spanien. Man kann es ihnen im Endeffekt auch nicht verübeln.</p>
<p style="padding-left: 30px">Uruguay wird bald wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Die Scheingewinne von angeblichen Touristenströmen, die jetzt neuerdings in das Land strömen, sind nur eine weitere Lüge. Zum grössten Teil sind die Besucher Argentinier, die jahrelang wegen der gesperrten Brücken über den Rio Uruguay nicht ins Land kamen und der Rest Brasilianer, die aufgrund der für sie vorteilhaften Wechselkurse kamen. Warum sollte auch ein Brasilianer sonst nach Uruguay kommen?&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>ZITAT ENDE</strong></p>
<p>Das hört sich natürlich ganz finster an! Wer die Wahrheit nicht kennt, muss nach der Lektüre dieses Artikels zwangsläufig denken, dass es um die Sicherheit in Uruguay nicht nur nicht zum Besten, sondern abgrundtief schlecht bestellt ist.</p>
<p>Wie aber sieht es nun wirklich aus? Ist Uruguay tatsächlich so unsicher, wie der Verfasser dieses Artikels es darstellt und sind die Umsätze der Tourismusbranche allen Ernstes nur erstunken und erlogen?</p>
<p>Nun, das <strong>&#8220;Lateinamerika-Reisemagazin&#8221;</strong> ist mir nicht unbekannt. Bereits im April letzten Jahres hatte ich mich in unserem Blog zu einem dort veröffentlichten ganz schlimmen Artikel geäußert, in dem der Verfasser das Land als <a title="Uruguay - Steuerhölle und Massengrab?" href="http://immobilienuruguay.com/2010/04/03/uruguay-steuerholle-und-massengrab/" target="_blank">Steuerhölle und Massengrab</a> bezeichnete. Der Autor scheint sich nicht recht wohl zu fühlen im Lande seiner Gastgeber. Diesen Eindruck bestätigen auch einige andere seiner oft rabenschwarzen Uruguay-Texte.</p>
<p>Natürlich sei jedem seine Meinung belassen. Was ich dazu und zu den zwangsläufig unterschiedlichen Erfahrungen der Einwanderer denke, hatte ich bereits in meinem <a title="Gute und schlechte Erfahrungen in Uruguay" href="http://immobilienuruguay.com/2010/06/03/gute-und-schlechte-erfahrungen-in-uruguay/" target="_blank">einstweilen letzten Eintrag</a> vor ziemlich genau einem Jahr dargelegt.</p>
<p>Ich will hier nichts beschönigen. Natürlich gibt es in Uruguay, wie leider in den meisten anderen Ländern der Erde, ein wachsendes Kriminalitätsproblem und natürlich gehört Uruguay längst nicht mehr zu den &#8220;Billigländern&#8221; des Kontinents, auch wenn nach meinem und unserem Empfinden nicht die Rede davon sein kann, dass, wie im Artikel erwähnt wird, die Preise in den Himmel schössen. Ich kann mich in diesem Fall jedoch angesichts der, wie sich noch zeigen wird, sehr verzerrten Darstellung der Verhältnisse, des Verdachts kaum erwehren, dass der Verfasser entweder einen tiefen Groll gegen jeden hegt, der an der Einwanderungswelle der letzten Jahre wie auch immer profitierte, oder aber, und das erscheint mir wahrscheinlicher, er ist einfach nur ein typischer Vertreter der Schwarzseher und -maler, von denen es unter Deutschen nicht eben wenige zu geben scheint. Der Pessimismus, die Angst, das Misstrauen liegen uns Deutschen, so sagt man, angeblich im Blut &#8211; nirgends auf der Welt fallen vielleicht auch deswegen Verschwörungstheorien auf fruchtbareren Boden als gerade in Deutschland. Die Briten haben längst einen Namen für dieses Phänomen: &#8220;German Angst&#8221;.</p>
<p>Vielleicht ist der Inhaber des &#8220;Lateinamerika-Reisemagazins&#8221;, in Personalunion augenscheinlich auch der Verfasser der Texte, eine eher ängstliche Natur. Da könnte man nichts machen und wer wäre ich, das zu verurteilen? Aber mir scheint doch, da steckt mehr dahinter, denn wenn man die eindeutig und belegbar näher an der Wahrheit liegende Meinung anderer nicht stehen lassen kann, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, dann ist das nicht ängstlich, sondern&#8230; &#8211; naja, urteilen Sie einfach selbst!</p>
<p><strong>Was war also geschehen?</strong></p>
<p>Als unser Kunde, den ich der Einfachheit halber Herrn F. nennen möchte, so auf seiner Palme saß, auf die ihn die Lektüre besagten Artikel gebracht hatte, beschloss er von dieser wieder herunter zu klettern und einen Kommentar zur Meinung des Verfassers zu schreiben, was er denn auch tat.</p>
<p>Er legte in diesem Kommentar zum Beispiel dar, dass die Behauptung des Autors, die wachsenden Touristenzahlen seien erlogen, nicht stimme, und dass keine Rede davon sein könne, dass die angeblich nur wenigen zusätzlichen Besucher deswegen kämen, weil die Brücken über den Río Uruguay nach Jahren der Blockade durch argentinische Umweltaktivisten nun endlich wieder frei sind, wobei es sich bei diesen vom Verfasser erwähnten Brücken in Wahrheit hauptsächlich um eine handelte, nämlich um die Brücke in Fray Bentos, die zugegeben allerdings die wichtigste Verbindung an der Grenze zum Nachbarland ist. Die Touristenzahlen, so schrieb Herr F. in seinem Kommentar, nehmen seit Jahren kontinuierlich zu, die Brücke aber ist erst seit einigen Monaten wieder frei. Die Argentinier, in der Mehrheit aus Buenos Aires, nutzen darüber hinaus zum Großteil gar nicht die Brücke, sondern kommen mit der Fähre über den Río de la Plata nach Colonia. Ein Blick auf die Karte und man weiß warum, nämlich um sich einen Umweg von weit über 400 km zu ersparen.</p>
<p>Herr F. schrieb außerdem von seinen Erfahrungen mit den ebenfalls in dem Artikel erwähnten brasilianischen Touristen. Man muss nun wissen, dass er nicht nur fließend Spanisch spricht, sondern auch der portugiesischen Sprache mächtig ist und aufgrund dessen, so schrieb er, schon häufig mit brasilianischen Touristen in Uruguay gesprochen habe. Wenn man sie frage, warum sie nach Uruguay kämen, so würden sehr viele sagen, es sei unter anderem wegen der Sicherheit. Das, so schrieb er weiter, sei doch bemerkenswert, wo es in Uruguay doch angeblich so unsicher sei.</p>
<p>Wie der Autor in einer Antwort auf den Kommentar von Herrn F. selbst bemerkte, geschehen 96% aller Verbrechen in Montevideo (84%) und dem angrenzenden Canelones (12%). In Maldonado, schrieb Herr F., sei ihm in all seinen Jahren noch kein einziger Einwanderer begegnet, der wegen mangelnder Sicherheit oder der hohen Preise das Land wieder verlassen habe.</p>
<p>Herr F. schrieb noch einiges mehr, was genau konnte er mir leider nicht sagen, denn der Verfasser des obigen Artikels hat seinen Kommentar wieder gelöscht, nachdem er ihn zunächst tatsächlich veröffentlicht hatte, nicht ohne diesen wiederum zu kommentieren natürlich.</p>
<p>Leider wurde auch letzterer Kommentar zusammen mit dem von Herrn F. wieder entfernt.</p>
<p>In diesem schrieb der Autor des Artikels, dass Herr F. ja einen netten Kommentar verfasst habe, aber dass er doch, so wörtlich, &#8220;anstatt spanisch und portugiesisch zu sprechen&#8221; besser &#8220;einschlägige News lesen&#8221; solle. Maldonado, das sei ja nun hinlänglich bekannt, wäre eine reine &#8220;Enklave der Reichen&#8221; und das &#8220;wahre Uruguay&#8221; würde man in Punta del Este und der näheren Umgebung natürlich nicht kennen – was der Autor auch immer mit dem &#8220;wahren Uruguay&#8221; meinen mag. Außerdem habe sich Herr F. bezüglich der Kriminalität in Uruguay &#8220;auch nicht passend geäußert&#8221;.</p>
<p>Herr F. beschloss daraufhin einen weiteren Kommentar zu schreiben, in dem er sich auch zu diesem Thema passender zu äußern gedachte. Zum Glück speicherte er diesen Text wohlweißlich vorher ab – vielleicht ahnte er schon, wie die Reaktion des &#8220;Lateinamerika-Reisemagazin-Experten&#8221; ausfallen würde. Der zweite Kommentar von Herrn F. war kaum abgeschickt, schwupps, da waren sämtliche Kommentare gelöscht. Nun bleibt es selbstverständlich jedem belassen, Kommentare auf seinem Blog zu veröffentlicht oder zu löschen. Wer aber so offensichtlich manipulieren will, so augenscheinlich keine Belege gegen die eigenen kruden Thesen zulässt, der muss sich schon fragen lassen, ob es ihm in seinen Artikeln auch nur ansatzweise um eine objektive Darstellung der Fakten geht.</p>
<p>Hier also der letzte Kommentar von Herrn F.. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild!</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>ZITAT ANFANG</strong></p>
<p style="padding-left: 30px">&#8220;&#8221;Anstatt spanisch und portugiesisch zu sprechen, sollten manche vielleicht etwas genauer einschlägige News lesen. Bezüglich der Kriminalität in Uruguay hat sich der Kommentator auch nicht passend geäussert Eine Seite, die gern von Auswanderern unter den Teppich gekehrt wird.&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px">Was heißt &#8220;<em>anstatt</em> spanisch und portugiesisch zu sprechen&#8221;? Gerade <em>weil</em> ich beide Sprachen spreche, lese ich reichlich der von Ihnen angesprochenen &#8220;einschlägigen News&#8221; und weiß vor allem diese aufgrund jahrzehntelanger Südamerika- und Uruguay-Erfahrung einzuordnen. Das von Ihnen gemalte Horrorbild stellt die Realität in Uruguay extrem verzerrt dar.</p>
<p style="padding-left: 30px">Über manche Ihrer Aussagen, kann ich einfach nur den Kopf schütteln. Maldonado sei eine Enklave für Reiche? Ohje &#8211; da kennen Sie die wahren Verhältnisse aber schlecht! Natürlich tummelt sich der mit Abstand größte Teil der Gutbetuchten in diesem Departamento, trotzdem kann man definitiv nicht von einer Enklave reden &#8211; das wäre nun wirklich lachhaft! Sind Sie schon einmal in Maldonado gewesen, kennen Sie Barrios wie &#8220;Las Cooperativas&#8221;, &#8220;Cerro Pelado&#8221; oder &#8220;Biarritz&#8221;, um nur einige wenige Beispiele zu nennen? Das ist Maldonado und das ist auch das wahre Uruguay! Ihr Kommentar, daß es dieses &#8220;wahre Uruguay&#8221; in Punta del Este und der direkten Umgebung nicht gäbe, ist eine unhaltbare Behauptung.</p>
<p style="padding-left: 30px">Und solche unhaltbaren Behauptungen stellen Sie reichlich auf. Ein weiteres Beispiel sind Ihre kühnen Phantastereien zum Thema Tourismus. Ich zitiere noch einmal:</p>
<p style="padding-left: 30px">&#8220;&#8230;denn es kamen eigentlich gar nicht viel mehr Touristen nach Uruguay, sondern fast die gleiche Anzahl an Touristen geben nur viel mehr Geld aus und das ist marktwirtschaftliches Ereignis, welches in der Tourismusszene für Aufsehen sorgt. Von vorher geschätzen Einnahmen von etwa 500 Millionen Dollar stiegen die Einnahmen bei gleicher Touristenanzahl auf 1,3 Milliarden an.&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px">Einnahmen von 500 Mio. US$ hat es zuletzt vor 6 Jahren gegeben. Damals kamen übrigens fast 25 % weniger Touristen ins Land als im Jahr 2010. Soviel zu Ihrer Aussage, daß die Zahl der Touristen gleich geblieben sei. Hier die Zahlen der letzten Jahre:</p>
<p style="padding-left: 30px">2007 &#8211; 1.815.281 Touristen &#8211; 0,809 Milliarden US$ Einnahmen<br />
2008 &#8211; 1.997.884 Touristen &#8211; 1,053 Milliarden US$ Einnahmen<br />
2009 &#8211; 2.098.780 Touristen &#8211; 1,297 Milliarden US$ Einnahmen<br />
2010 &#8211; 2.407.676 Touristen &#8211; 1,478 Milliarden US$ Einnahmen</p>
<p style="padding-left: 30px">Auch wenn es in den neunziger Jahren bis zur Krise 2002 schon einmal vergleichbare Touristenzahlen gab, so ändert das nichts an den stetig wachsenden Zahlen der letzten Jahre und an der Tatsache, daß die Zahl der Touristen in Uruguay sich in den letzten gerade einmal 40 Jahren mehr als vervierfacht hat. All diese Zahlen lassen sich belegen. Ich verweise diebezüglich auf die sehr informativen Seiten des Miniserium für Sport und Tourismus (www.uruguaynatural.com). Also bitte &#8211; das sind die Fakten!</p>
<p style="padding-left: 30px">Nun aber noch etwas zur Kriminalität in Uruguay. Da Sie ja der Meinung sind, ich habe mich diesbezüglich &#8220;auch nicht passend&#8221; geäußert, will ich das gerne nachholen, um Ihnen auch hier zu zeigen, daß Sie die Tatsachen verdrehen.</p>
<p style="padding-left: 30px">Statistiken sind ja schön und gut, aber sie taugen wenig, wenn man sie in den luftleeren Raum stellt, statt sie ins Verhältnis zu setzen. Die Kriminalitätsstatistik Uruguays allein betrachtet mag einen erschrecken, und darum geht es Ihnen in Ihren Artikeln offensichtlich &#8211; warum auch immer! Vergleicht man diese Zahlen aber einmal mit den Statistiken anderer Länder, so sieht das gleich ganz anders aus, z. B. nämlich wie beim &#8220;<a title="GPI 2010" href="http://www.visionofhumanity.org/wp-content/uploads/PDF/2010/2010%20GPI%20Results%20Report.pdf" target="_blank">Global Peace Index&#8221; (GPI) 2010</a>, wo Uruguay als sicherstes und friedlichstes Land Lateinamerikas auf Platz 24 von weltweit 149 Ländern geführt wird. Amerikaweit steht übrigens nur Kanada besser da! Kriterien des GPI sind u. a., man höre und staune, die Anzahl der Mordfälle, die Anzahl aller Straftaten und die Anzahl der Häftlinge in einem Land. Natürlich kennt das renommierte &#8220;Institute for Economics and Peace&#8221; die Statistiken nicht so gut, wie Sie! Deutschland liegt übrigens auf Platz 16, Spanien direkt hinter Uruguay auf 25, Frankreich auf 32, Italien auf 40. Und wußten Sie schon, welch unsichere Auswanderungs- und Urlaubsziele erst Griechenland, Zypern und die Türkei darstellen? Die tummeln sich auf den Plätzen 62, 76 und 126! Das ist dann wohl auch lachhaft?</p>
<p style="padding-left: 30px">Und noch etwas: Ich mag mir nicht ausmalen, an welcher Stelle Deutschland wohl geführt würde, wenn es dort demographisch ähnliche Verhältnisse gäbe, wie in Uruguay und die Hälfte seiner Einwohner in der Hauptstadt leben würde. In Berlin gab es 2010 stündlich 10 Fälle von Raub und schwerem Diebstahl, so sieht das aus. Wenn es in Montevideo also mehr als einen Raub pro Stunde gibt, ist das zwar schlimm, aber doch weit weniger horrend, als Sie es versuchen darzustellen! In Berlin werden Tag für Tag 20 Kraftfahrzeuge gestohlen, kommt es täglich zu 2 Vergewaltigungen, werden täglich 2 Kinder sexuell missbraucht und 2 weitere misshandelt, gibt es 110 Fälle von Körperverletzung, von denen 30 zu den schweren Körperverletzungen gezählt werden und mindestens jeden zweiten Tag verliert ein Mensch aufgrund einer Straftat sein Leben. Alles Fakten! Ich empfehle hierzu eine Einsicht in die Kriminalitätsstatistik der Stadt Berlin auf www.berlin.de.</p>
<p style="padding-left: 30px">So, und jetzt erzählen Sie weiter Ihre Räuberpistolen!&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>ZITAT ENDE</strong></p>
<p>Mehr gibt es zu dieser Posse wohl nicht zu sagen!</p>
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		</item>
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		<title>Uruguay &#8211; Steuerhölle und Massengrab?</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2010/04/03/uruguay-steuerholle-und-massengrab/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 21:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto & Verkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist erstaunlich, was man hin und wieder im Internet zu lesen bekommt &#8211; natürlich auch über Uruguay.
Heute fand ich in einem Blog einen Artikel, der die vermeintlich wahren Zustände in diesem Land gnadenlos entlarvt und dabei mit negativen Superlativen nicht geizt. Uruguay sei die &#8220;Steuerhölle auf Erden&#8221; las ich da, der hiesige Automarkt ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erstaunlich, was man hin und wieder im Internet zu lesen bekommt &#8211; natürlich auch über Uruguay.</p>
<p>Heute fand ich in einem Blog einen Artikel, der die vermeintlich wahren Zustände in diesem Land gnadenlos entlarvt und dabei mit negativen Superlativen nicht geizt. Uruguay sei die &#8220;Steuerhölle auf Erden&#8221; las ich da, der hiesige Automarkt ein &#8220;Horrorszenario&#8221; und die Straßen des Landes gar ein &#8220;Massengrab&#8221;. Das ist starker Tobak. Ist Uruguay tatsächlich so infernalisch?</p>
<p><span id="more-608"></span></p>
<h4><strong>Steuerhölle Uruguay? Teil 1</strong></h4>
<p><strong><br />
Die Behauptung Nr. 1 in diesem Artikel: &#8220;Ein Haus im Wert von 100.000 Dollar wird in Paris mit 200 US Dollar besteuert, in Mailand mit 440 und in Madrid mit 551 Dollar. In Montevideo sind es 1.200 US-Dollar.&#8221;</strong></p>
<p>Abgesehen davon, dass mir die Zahlen reichlich pauschal erscheinen, weiß ich nicht, woher der Verfasser dieses Textes die scheinbar so präzisen Informationen über die zu zahlenden Steuern für ein Haus im Wert von 100.000 US$ in Europa bezieht, insbesondere da sich in diesem Preissegment die Auswahl auf dem europäischen Immobilienmarkt einigermaßen übersichtlich gestaltet. Ich weiß nicht, wie realistisch diese Angaben sind, was allerdings die Steuern in Uruguay anbelangt, liegen die Dinge ein wenig anders.</p>
<p>Vorweg &#8211; in Uruguay gibt es folgende Steuerarten:</p>
<p>1. Die Körperschaftssteuer &#8211; Impuesto a las Rentas de las Actividades Económicas (IRAE)</p>
<p>2. Die Vermögenssteuer &#8211; Impuesto al Patrimonio (IP)</p>
<p>3. Die Einkommenssteuer &#8211; Impuesto a las Rentas de las Personas Físicas (IRPF)</p>
<p>4. Die Auslands-Einkommenssteuer (gilt für in Uruguay gemeldete Personen, die sich überwiegend im Ausland aufhalten) &#8211; Impuesto a las Rentas de los No Residentes (IRNR)</p>
<p>5. Die Mehrwertsteuer &#8211; Impuesto al Valor Agregado (IVA)</p>
<p>6. Die interne Absatzsteuer &#8211; Impuesto Específico Interno (IMESI)</p>
<p>7. Die Grundsteuer &#8211; Contribución Inmobiliaria</p>
<p>8. Die Kfz-Steuer &#8211; Patente de Rodados</p>
<p>Auf Wohneigentum fällt in Uruguay Vermögenssteuer und Grundsteuer an. Bei Einzelpersonen werden bei der Vermögenssteuer, dem sog. Impuesto al Patrimonio (IP), progressive Sätze zugrunde gelegt, die zwischen 0,7% und 2,5% liegen, bei einem Freibetrag von 80.000 US$, für Familien 160.000 US$.</p>
<p>Bei der Bemessung der Steuer wird der sog. Valor Real (Einheitswert) zugrunde gelegt, der bei einem Haus im Wert von 100.000 US$ bei etwa 50.000 US$ liegt. Für dieses Beispiel würde also keine Vermögenssteuer anfallen, da bei Einzelpersonen Werte bis zu 80.000 US$ nicht versteuert werden.</p>
<p>Wie hoch ist die Grundsteuer? Die Grundsteuer fällt von Departamento zu Departamento unterschiedlich hoch aus. Sie berechnet sich ebenso wie die Vermögenssteuer nach dem Einheitswert, in diesem Fall also ca. 50.000 US$, nach dem heutigen Wechselkurs ca. 965.000 Pesos. Für Einheitswerte zwischen 773.291 Pesos und 1.546.581 Pesos fallen im Departamento Montevideo 1% Grundsteuern an, das sind für eine Liegenschaft mit einem Marktwert von US$100.000 also 500 US$ und keineswegs wie behauptet 1.200 US$.</p>
<p>Uruguay ist wirklich kein Billigland, aber wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen.</p>
<h4><strong>Steuerhölle Uruguay? Teil 2</strong></h4>
<p><strong><br />
Behauptung Nr. 2: &#8220;Ein Peugeot 306 Baujahr 96 wird in Madrid pro Jahr mit 100 Dollar, in London mit 274 U$ und in Montevideo mit 1.396 US-Dollar besteuert.&#8221;</strong></p>
<p>Das ist sagenhaft: Woher um Himmelswillen weiß einer so etwas? Für einen Peugeot 306, Baujahr 1996, zahlt man in London 274 US$ Steuern! Schau einer an!</p>
<p>Ich habe keine Ahnung, wie hoch die steuerliche Belastung für einen Peugeot 306, Baujahr 1996 in London sein mag, aber ich habe doch erhebliche Zweifel an der in Montevideo entstehenden Steuerbelastung für ein solches Modell.</p>
<p>1.396 US$ sind nach dem heutigen Wechselkurs etwa 27.000 uruguayische Pesos.  Da sich der sog. Patente de Rodados, so heißt die hiesige Kfz-Steuer, zum Großteil nach dem Marktwert der Fahrzeuge bemisst, ist es wichtig, den aktuellen Kaufpreis für einen Peugeot 306, Bj. 1996 zu kennen. Die verlangten Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind in der Tat gehörig (s. a. <a title="Autopreise in Uruguay" href="http://immobilienuruguay.com/2009/09/08/eines-der-wenigen-leidigen-themen-in-uruguay-autos-und-ihre-preise/" target="_self">Artikel über Autopreise in Uruguay</a>). Sie liegen je nach Zustand und Laufleistung bei ca. 7.000 US$ – 10.000 US$.</p>
<p>Ich habe nun allerdings keinen Peugeot 306, Bj. 1996 und kenne auch niemanden, der einen solchen Wagen besitzt. Steuertabellen oder irgendwelche anderen Berechnungsmöglichkeiten gibt es nicht. Man müsste also ein vom Wert her ähnliches Fahrzeug zum Vergleich heranziehen.</p>
<p>Auf der Internetseite der Intendencia de Montevideo  (www.montevideo.gub.uy) kann man, deutschen Datenschützern würden die Haare zu Berge stehen, mit Eingabe der sog. Padron-Nr. eines Fahrzeugs, die bezahlten und unbezahlten Steuer-Rechnungen, inkl. evtl. angefallener Strafmandate einsehen. Es lassen sich willkürlich irgendwelche 6-stelligen Zahlenreihen eintippen und schon findet man die entsprechenden Daten mit Angabe des Fahrzeugmodells.</p>
<p>Ich habe die Geduld nicht aufbringen können, dieses Spielchen so lange zu treiben, bis mir zufällig ein Peugeot 306 mit entsprechendem Baujahr auf den Bildschirm geriet.  Aber einen Chevrolet Corsa 1.7 DSL, Baujahr 2002 habe ich gefunden. Die aktuellen Marktpreise für diesen Wagen liegen zwischen 7.000 US$ und 10.000 US$, genau wie bei dem Peugeot.</p>
<p>Für den Corsa fielen für 2010 16.800 Pesos an, das sind ca. 870 US$. Bezahlen brauchte der Fahrzeuginhaber allerdings nur 780 US$, da er seine Steuern gleich für das ganze Jahr bezahlt hat und in Montevideo, wie den meisten oder sogar allen anderen Departamentos auch, in diesem Fall 10% Nachlass gewährt werden.  Natürlich, 780 US$ sind immer noch genug, aber es sind 616 US$ weniger, als der Verfasser besagten Textes mutmaßt.</p>
<p>Gerade dieses Beispiel taugt für die Behauptung, dass Uruguay die &#8220;Steuerhölle auf Erden&#8221; sei, aber ganz besonders wenig, denn der Vollständigkeit halber hätte der Autor hinzufügen sollen, dass die Kraftfahrzeugsteuern in Uruguay von Departamento zu Departamento extrem schwanken und Montevideo in dieser Hinsicht meines Wissens das teuerste Pflaster des Landes ist. Die meisten unserer Kunden z. B. lassen sich im Dep. Maldonado nieder – wo man im Vergleich zur Hauptstadt im Schnitt nur die Hälfte der Kfz-Steuern bezahlt. Da relativiert sich die vermeintliche Steuerhölle gleich erheblich.</p>
<h4><strong>Horrorszenario Automarkt?</strong></h4>
<p><strong><br />
Behauptung Nr. 3: &#8220;Ein Kleinwagen wie z. B. ein Honda Swift kostet in Uruguay 24.000 US$&#8221;</strong></p>
<p>Gemeint ist natürlich der Suzuki Swift – es sei denn Honda und Suzuki hätten jüngst fusioniert.  Die Autopreise in Uruguay sind wirklich horrend, aber als &#8220;Horrorszenario&#8221;, zudem noch als &#8220;ein weiteres Horrorszenario&#8221; würde ich sie nicht bezeichnen.</p>
<p>Der Suzuki Swift ist nun ausgerechnet ein Modell, welches man in Uruguay sowohl gebraucht, als auch neu eher selten antrifft. Aber mal im Ernst: Was ist das für eine Aussage? Ohne Angabe zu Version und Ausstattung kostet irgendein Swift 24.000 US$.</p>
<p>24.000 US$ sind nach dem heutigen Wechselkurs ca. 17.800 €. Ich verweise als Antwort auf das &#8220;Horrorszenario&#8221; auf die <a title="Preis Suzuki Swift Deutschland" href="http://auto.suzuki.de/auto/live/modelle/swift/sport/preise.html" target="_blank">Webseite von Suzuki Deutschland</a>. Jaja, es ist wirklich alles ganz entsetzlich in Uruguay!</p>
<h4><strong>Uruguays Straßen: Ein Massengrab?</strong></h4>
<p><strong><br />
Behauptung Nr. 4: &#8220;Zu den hohen Kosten gesellen sich ein hohes Sicherheitsrisiko, da der nationale Fuhrpark völlig überaltert ist und nur notdürftig von den Besitzern Instand gehalten werden kann. Die Strassen in Uruguay sind ein Massengrab.&#8221;</strong></p>
<p>Ein Massengrab – mein Gott – wir sind in unseren 4 Jahren Uruguay ca. 100.000 km durch ein Massengrab gefahren und haben es nicht bemerkt. Mir stehen die Haare zu Berge.</p>
<p>Unabhängig davon, dass sich der &#8220;nationale Fuhrpark&#8221; in den letzten Jahren mächtig gewandelt hat und man inzw. mehr Neuwagen als Rostlauben sieht, sprechen die Zahlen für sich:</p>
<p>In Deutschland leben 82 Mio. Menschen, im Jahr 2009 gab es 4.160 Verkehrstote. Auf 100.000 Einwohner kamen also 5,07 Verkehrstote – schlimm genug. Trotzdem wird diese Zahl zu Recht als großer Fortschritt angesehen, denn so wenige Verkehrstote gab es noch nie. Noch vor 20 Jahren sahen die Zahlen ganz anders aus. 1990 kamen auf 100.000 Einwohner über 13 Verkehrstote. (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstote#Deutschland">http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstote#Deutschland</a>)</p>
<p>In Uruguay leben 3,3 Mio. Menschen und im Jahr 2009 gab es 172 Verkehrstote. Auf 100.000 Einwohner kamen also hier 5,21 Verkehrstote. (Quelle: <a href="http://otrosmedios.elpais.com.uy/2009/12/11/muertes-en-rutas-mas-que-en-2008/">http://otrosmedios.elpais.com.uy/2009/12/11/muertes-en-rutas-mas-que-en-2008/</a>)</p>
<p><strong>Massengrab?</strong></p>
<p>Bevor man mit solchen Begriffen um sich wirft, sollte man gründlich recherchieren.  Ich will es damit bewenden lassen, auch wenn noch manch andere der Aussagen in diesem Text sicherlich eine nähere Untersuchung verdient hätte. Aber sei&#8217;s drum.</p>
<p><a title="Steuerhölle Uruguay" href="http://lateinamerika-reisemagazin.com/2010/03/26/uruguay-die-steuerholle-auf-erden/" target="_blank">Hier der besagte Artikel</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kaum mehr Platz für den Markennamen auf Zigarettenschachteln</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 21:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetze]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 1. März 2010 hat Uruguay die größten Zigaretten-Warnhinweise der Welt, die 80 Prozent der Vorder- und Rückseite der Packungen bedecken. Bis jetzt machten die Gesundheitswarnungen nur 50 Prozent der Vorder- und Rückseite aus. Uruguay liegt damit nun vor Mauritius, wo 60 Prozent der Vorder- und 70 Prozent der Rückseite des Zigarettenpackungen bedeckt sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 1. März 2010 hat Uruguay die größten Zigaretten-Warnhinweise der Welt, die 80 Prozent der Vorder- und Rückseite der Packungen bedecken. <span id="more-566"></span>Bis jetzt machten die Gesundheitswarnungen nur 50 Prozent der Vorder- und Rückseite aus. Uruguay liegt damit nun vor Mauritius, wo 60 Prozent der Vorder- und 70 Prozent der Rückseite des Zigarettenpackungen bedeckt sein müssen.</p>
<p>Die am 1. September 2009 verabschiedete ministerielle Verordnung 466/2009 verlangt eine neue Reihe von insgesamt sechs (extrem abstoßenden) Motiven, und zusätzlich den Hinweis &#8220;Este producto contiene nicotina, alquitrán y monóxido de carbono&#8221; (&#8221;Dieses Produkt enthält Nikotin, Teer und Kohlenmonoxid&#8221;) auf einer Seite der Schachtel.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_567" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-567" title="zigaretten-warnhinweis-uruguay-mundgeruch" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2010/03/zigaretten-warnhinweis-uruguay-mundgeruch-300x192.jpg" alt="Warnhinweis 1: Rauchen verursacht Mundgeruch" width="300" height="192" /><p class="wp-caption-text">Warnhinweis 1: Rauchen verursacht Mundgeruch</p></div>
<p style="text-align: center;">Du stinkst, wenn du rauchst.<br />
Rauchen verursacht schlechten Atem, fleckige Zähne und einen unangenehmen Geruch.<br />
Zigaretten verringern sukzessive den Geschmacks- und Geruchssinn.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_568" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-568" title="zigaretten-warnhinweis-uruguay-kindstod" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2010/03/zigaretten-warnhinweis-uruguay-kindstod-300x192.jpg" alt="Warnhinweis 2: Rauchen kann den plötzlichen Kindstod verursachen" width="300" height="192" /><p class="wp-caption-text">Warnhinweis 2: Rauchen kann den plötzlichen Kindstod verursachen</p></div>
<p style="text-align: center;">Rauchen kann sie töten.<br />
Wenn Babys Zigarettenrauch ausgesetzt sind, vergrößert sich das Risiko eines plötzlichen Kindstots.<br />
Der plötzliche Kindstod ist eine der Haupttodesursachen im ersten Lebensjahr.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_569" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-569" title="zigaretten-warnhinweis-uruguay-impotenz" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2010/03/zigaretten-warnhinweis-uruguay-impotenz-300x192.jpg" alt="Warnhinweis 3: Rauchen kann Impotenz verursachen" width="300" height="192" /><p class="wp-caption-text">Warnhinweis 3: Rauchen kann Impotenz verursachen</p></div>
<p style="text-align: center;">Wenn du rauchst, bist du nicht leistungsfähig.<br />
Rauchen vermindert die körperliche und sexuelle Leistungsfähigkeit.<br />
Raucher haben ein doppeltes Risiko im Alter zwischen 30 und 40 an Erektionsstörungen zu leiden.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_570" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-570" title="zigaretten-warnhinweis-uruguay-krebs" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2010/03/zigaretten-warnhinweis-uruguay-krebs-300x192.jpg" alt="Warnhinweis 4: Rauchen verursacht Krebs" width="300" height="192" /><p class="wp-caption-text">Warnhinweis 4: Rauchen verursacht Krebs</p></div>
<p style="text-align: center;">Rauchen kann dich töten.<br />
Rauchen verursacht Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.<br />
Tabakkonsum ist der weltweit erste Grund einer frühen Erkrankung oder eines frühen Todes.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_571" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-571" title="zigaretten-warnhinweis-uruguay-fruehgeburt" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2010/03/zigaretten-warnhinweis-uruguay-fruehgeburt-300x192.jpg" alt="Warnhinweis 5: Rauchen kann Frühgeburten verursachen" width="300" height="192" /><p class="wp-caption-text">Warnhinweis 5: Rauchen kann Frühgeburten verursachen</p></div>
<p style="text-align: center;">Wenn du rauchst, kannst du es umbringen.<br />
Rauchen während der Schwangerschaft verursacht den Tod des Kindes und Frühgeburten.<br />
Kinder von Rauchern haben ein erhöhtes Risiko einer Atemwegserkrankung.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_572" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-572" title="zigaretten-warnhinweis-uruguay-vergiftung" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2010/03/zigaretten-warnhinweis-uruguay-vergiftung-300x192.jpg" alt="Warnhinweis 6: Rauchen vergiftet dich" width="300" height="192" /><p class="wp-caption-text">Warnhinweis 6: Rauchen vergiftet dich</p></div>
<p style="text-align: center;">Rauchen vergiftet dich.<br />
Zigaretten enthalten Kadmium, ein hochgiftiges Metall, das in Batterien enthalten ist.<br />
Sie enthalten auch andere Gifte wie: Chrom, Blei, Teer und Kohlenmonoxid.</p>
<p style="text-align: left;">Übrigens: Eine Schachtel mit 20 Zigaretten kostet in Uruguay je nach Marke zwischen 1,70 und 2 Euro. Rauchen ist grundsätzlich und ohne jede Ausnahme in öffentlichen Räumen und in Gaststätten und Restaurants verboten. Kaum jemand hat Probleme damit.</p>
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		<title>Reporter ohne Grenzen: Uruguay hat die größte Pressefreiheit Lateinamerikas</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 16:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Presse & Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem heute in Paris veröffentlichten neusten Jahresbericht der Organisation &#8220;Reporter ohne Grenzen&#8221; belegt Uruguay weltweit den 29. Platz und wird damit als das Land mit der größten Pressefreiheit Lateinamerikas gewertet. Uruguay konnte sich gegenüber dem Vorjahr gleich um 14 Plätze verbessern und liegt im Ranking damit noch vor vielen europäischen Ländern, darunter z. B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem heute in Paris veröffentlichten neusten Jahresbericht der Organisation &#8220;<a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de" target="_blank">Reporter ohne Grenzen</a>&#8221; belegt Uruguay weltweit den 29. Platz und wird damit als das Land mit der größten Pressefreiheit Lateinamerikas gewertet. Uruguay konnte sich gegenüber dem Vorjahr gleich um 14 Plätze verbessern und liegt im Ranking damit noch vor vielen europäischen Ländern, darunter z. B. Frankreich (Platz 43), Spanien (44) und Italien (49). Deutschland belegt Platz 18.</p>
<p>Die übrigen lateinamerikanischen Länder wurden wie folgt eingestuft:</p>
<p>Costa Rica (Platz 30), Chile (39), Argentinien (47), Paraguay (54), Panama (55), Brasilien (71), Nicaragua (76), El Salvador (79), Ecuador (84), Peru (85), Bolivien (95), Dominikanische Republik (98), Guatemala (106), Venezuela (124), Kolumbien (126), Honduras (128), Mexiko (137) und Kuba (170).</p>
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		<title>Vor- und Nachteile des Lebens in Uruguay</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 17:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshaltungskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Montevideo]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[typisch Uruguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben in Uruguay ist in vielerlei Hinsicht mit dem in Deutschland kaum zu vergleichen und wir glauben, dass man sich keinen Gefallen tut, wenn man hier in Uruguay lebt und Alles und Jedes immer wieder mit Deutschland vergleicht. Ich bin der Meinung, dass man sich auf Dauer davon lösen muss, wenn man hier wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben in Uruguay ist in vielerlei Hinsicht mit dem in Deutschland kaum zu vergleichen und wir glauben, dass man sich keinen Gefallen tut, wenn man hier in Uruguay lebt und Alles und Jedes immer wieder mit Deutschland vergleicht. Ich bin der Meinung, dass man sich auf Dauer davon lösen muss, wenn man hier wirklich glücklich werden möchte. Trotzdem bleibt es natürlich nicht aus, man vergleicht vieles unwillkürlich.<span id="more-150"></span> Mit der Zeit wird es aber seltener und je größer der zeitliche Abstand zu den persönlichen Erinnerungen an Deutschland wird, desto mehr hinken die Vergleiche. Außerdem fließt selbstverständlich immer sehr viel  Subjektives ein, denn was ist DAS Leben in Uruguay und was ist DAS Leben in Deutschland? Lebt man auf dem Land oder in der Stadt, sucht man die Ruhe oder das quirlige Leben, lebt man allein oder hat man Familie und Kinder, die noch zur Schule gehen?</p>
<p>Wir haben aufgrund unserer Immobilien-Tätigkeit inzwischen sehr viele an einer Einwanderung nach Uruguay interessierte  Menschen kennen gelernt. Die meisten von ihnen leben inzwischen in diesem Land und fühlen sich dabei augenscheinlich sehr wohl. Hin und wieder gibt es natürlich auch Menschen, die sich mit den hiesigen Verhältnissen auf Dauer nicht anfreunden können und die nach einigen Jahren das Land wieder verlassen.</p>
<p>Einige der am häufigsten angeführten Für und Wider haben wir hier einmal zusammengestellt:</p>
<p>In den wenigen Fällen, in denen es eine frühzeitige Rückkehr nach Deutschland gab, ist die Trennung von der Familie der von uns am häufigsten registrierte Grund, nichts also, was grundsätzlich mit dem Leben in Uruguay zu tun hätte.</p>
<p>Ein weiterer Grund ist der subjektiv empfundene Mangel an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Natürlich muss man sich mit dem Land beschäftigen und sollte zumindest nach einiger Zeit die Sprache einigermaßen beherrschen, sonst bekommt man von den vielfältigen kulturellen Angeboten in Uruguay natürlich wenig mit. In Montevideo, aber auch in Punta del Este, gibt es regelmäßig die verschiedensten kulturellen Veranstaltungen und natürlich feste Einrichtungen, wie Museen und Sportstätten. Wer jedoch ein mit Deutschland und anderen Ländern Europas  vergleichbares Angebot erwartet, der wird in Uruguay nicht glücklich.</p>
<p>Nummer drei der am häufigsten beklagten vermeintlichen Nachteile eines Lebens in diesem Land ist die angebliche Unzuverlässigkeit und die laxe Arbeitseinstellung der Uruguayos. Vielleicht haben von allen Einwanderern vor allem wir Deutschen die größten Probleme mit der in unseren Augen manchmal etwas lockeren Mentalität. Aber diese Probleme haben dann meist eben wir und nicht die Menschen hier. Ich will damit keineswegs die eine oder die andere Lebenseinstellung verurteilen oder umgekehrt als richtig hinstellen, bin aber der Meinung, dass wir mit unserer manchmal unter Umständen übermäßig korrekten Haltung von der legeren Einstellung der Uruguayer einiges lernen können, denn was dem ein oder anderen als Nachteil erscheinen mag, ist gleichzeitig einer der Vorteile des Lebens in Uruguay: <strong>Stress ist hier ein absolutes Fremdwort!</strong></p>
<p>In Uruguay lebt es sich wie in Deutschland vor etwa 30, in mancherlei Hinsicht vielleicht sogar 50 Jahren. Überall geht es gemächlich zu, die Zeit drängt nicht und man nimmt sie sich bei jeder Gelegenheit &#8211; für den kurzen Schwatz an der Supermarktkasse trotz langer Schlange, für einen Mate beim Sonnenuntergang oder natürlich für das omnipräsente stundenlange Asado.</p>
<p>Die weiteren Vorteile liegen für uns und die meisten der uns bekannten hier lebenden Deutschen auf der Hand:</p>
<p><strong>1. Das angenehme Klima</strong>, mit trotzdem spürbarem Wechsel zwischen den Jahreszeiten. In Uruguay kommt man etwa zwei Drittel des Jahres, nämlich von Oktober bis Mai, mit überwiegend kurzer Kleidung aus und selbst in den kältesten Monaten des Jahres braucht man nur selten länger als drei Tage auf die Sonne zu verzichten. Mit Glück gibt es mitten im &#8220;tiefsten&#8221; Winter unversehens ein paar Tage mit geradezu sommerlichen Temperaturen. Die Uruguayos nennen diese vor allem im Juli nicht ganz seltenen Wärmephasen &#8220;Veranillos&#8221; &#8211; die kleinen Sommer.</p>
<p><strong>2. Die Ausländerfreundlichkeit</strong>. Uruguay ist und war schon immer ein Migrationsland. Jede Familie hat ihre eigene Einwanderungsgeschichte und Vorfahren aus Europa. Entsprechend freundlich und aufgeschlossen ist man Neuankömmlingen gegenüber.</p>
<p><strong>3. Die stabile wirtschaftliche und politische Situation</strong>. Uruguay gehört zu den beständigsten Ländern Lateinamerikas und das will inzwischen etwas heißen. Vor einigen Jahrzehnten hätte man diese Feststellung vielleicht noch belächelt, vor dem Hintergrund der heutigen Situation in Südamerika jedoch, mit wirtschaftlich und politisch ausgezeichnet dastehenden Ländern wie Chile und Brasilien, ist das wirklich bemerkenswert.</p>
<p><strong>4. Die Sicherheit</strong>. Auch wenn die Uruguayer selbst das etwas anders sehen, weil sie in dieser Hinsicht im positiven Sinne wirklich verwöhnt sind, und auch wenn, wie fast überall auf der Welt, die Kriminalität eher zu-, als abnimmt, schneidet das Land im internationalen Vergleich auch weiterhin sehr gut ab. Montevideo, natürlich der kriminelle Brennpunkt des Landes, gilt als weltweit zweitsicherste Hauptstadt nach Tokio. (siehe zu diesem Thema auch den <a href="http://www.van-bevern.com/uruguay-statistiken.html" target="_blank">statistischen Vergleich</a> zwischen Deutschland, Paraguay und Uruguay)</p>
<p><strong>5.  Die erträglichen Lebenshaltungskosten</strong>. Uruguay, das haben wir auch schon an <a href="http://www.van-bevern.com/warum-uruguay.html" target="_blank">anderer Stelle</a> erwähnt, ist sicher alles andere als ein Billigland, es gibt sogar einiges, was sehr viel teurer ist als in Deutschland (z. B. Autos, Computer). Trotzdem sollte man bei gleichbleibendem Lebensstandard mit etwa der Hälfte bis vielleicht Zweidrittel dessen auskommen, was man in Deutschland benötigt.</p>
<p>Einiges in Uruguay ist allerdings nicht teuer, sondern <strong>unbezahlbar</strong>. Das zum Beispiel:</p>
<div id="attachment_160" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-160 " style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border: 5px solid #808080;" title="abendstimmung_solis" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2009/07/abendstimmung_solis.JPG" alt="Abendstimmung am Strand" width="450" height="338" /><p class="wp-caption-text">Abendstimmung am Strand</p></div>
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