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	<title>Das Uruguay-Blog von Immobilien van Bevern &#187; Leben &amp; Arbeiten</title>
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	<description>Das Blog von www.van-bevern.com - Immobilien in Uruguay</description>
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		<title>German Angst in Uruguay &#8211; eine Internet-Posse!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 18:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Punta del Este]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend erhielt ich von einem unserer Kunden eine interessante Mail, in der er mich auf einen von ihm im Internet entdeckten Artikel aufmerksam machte, einen Artikel über Uruguay und die vermeintlichen Zustände im Land. Er kennt Uruguay seit Jahrzehnten und weiß, welch hanebüchener Nonsens von manchen Möchtegern-Uruguay-Experten im Internet verbreitet wird. In der Regel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend erhielt ich von einem unserer Kunden eine interessante Mail, in der er mich auf einen von ihm im Internet entdeckten Artikel aufmerksam machte, einen Artikel über Uruguay und die vermeintlichen Zustände im Land. Er kennt Uruguay seit Jahrzehnten und weiß, welch hanebüchener Nonsens von manchen Möchtegern-Uruguay-Experten im Internet verbreitet wird. In der Regel lässt ihn das kalt. Das jedoch, was er diesmal auf der Seite des <strong>&#8220;Lateinamerika-Reisemagazin&#8221;</strong> über Land und Leute und die angeblich gar schrecklichen Zustände im Lande las, brachte ihn dann aber doch auf die Palme.<span id="more-676"></span></p>
<p>Damit Sie, lieber Leser unseres Blogs, wissen worum es geht, hier zunächst besagter Artikel im Wortlaut:</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>ZITAT ANFANG</strong></p>
<p style="padding-left: 30px">&#8220;<strong>Uruguay ein sicheres Reiseland und Auswandererland – Lachhaft</strong></p>
<p style="padding-left: 30px">Unglaublich erscheinen zuweilen die beschönigten Aussagen von Reiseanbietern und Auswandererforen und was es da sonst noch alles gibt, die an Ausländern und Reisenden ihr Geld verdienen, in Bezug auf die Sicherheit des jeweiligen Landes. Logischerweise will jeder sein Angebot als nahezu perfekt hinstellen, wie könnte er auch sonst ein Geschäft machen, wenn die Wahrheit ans Licht kommt.</p>
<p style="padding-left: 30px">Im Fall von Uruguay erschienen an einem Tag in verschiedenen Online Gazetten ein paar Berichte, die klar deutlich machen, wie man sich brüstet und wie die Wahrheit dann letztendlich doch aussieht.</p>
<p style="padding-left: 30px">So hat laut einen Bericht, der in Tdm erschien, Uruguay die niedrigste Mordrate in Südamerika vorzuweisen. Kein Wunder dort leben ja auch relativ gesehen nicht mal 10  Einwohner pro Km2 und insgesamt nur etwas über 3 Millionen Menschen- knapp die Hälfte davon in der Hauptstadt Montevideo.  Schaut man am gleichen Tag in die Tageszeitung El Pais , dann ist da zu lesen, dass in Montevideo in den ersten vier Monaten des Jahres nahezu in jeder Stunde ein Raubüberfall geschah.<br />
Gerade in Bezug auf die Raubüberfälle wird oft mit brutalster Härte vorgegangen, bei denen es nicht selten auch zu Todesopfern kommt. Geschieht das bei einem Taxi- oder Busfahrer, wie gerade in der vergangenen Woche wieder geschehen, so erfolgt dann gleich darauf ein landesweiter Streik. Der wiederum führt dazu, dass die Schulen ausfallen, da viele Lehrer und Schüler mit dem Bus anfahren.</p>
<p style="padding-left: 30px">JUGENDKRIMINALITÄT UND ARMUT IN URUGUAY</p>
<p style="padding-left: 30px">Besonders erschreckend sind die Ziffern bezüglich der Jugendkriminalität. Von 9 auf 26 Prozent stiegen die Ziffern in diesem Sektor in den Jahren 2006 bis 2010. Und verwunderlich ist das alles nicht, denn die Preise schiessen in den Himmel und trotz einer sogenannten Bonanza, in der sich Uruguay befindet, wächst die Armut. Uruguay hat heutzutage mehr Armut vorzuweisen, als vor der Wirtschaftskrise 2002.</p>
<p style="padding-left: 30px">Wie überall wird gern mit einem steigenden BIP (Bruttoinlandsprodukt pro Kopf) geworben, der angeblich steigen soll. Doch im Endeffekt, sind das nur ein paar wenige Reiche und Superreiche, die so viel Geld verdienen, dass der PIB glänzend da steht. Die Ziffern mit denen die Regierung einen Grundnahrungsmittelkorb bewertet, entbehren für viele jeglicher Realität. Hört man sich zusätzlich noch unter den Auswanderern, die jetzt Einwanderer sind, um, dann tragen sich viele aufgrund der exorbitanten Kosten mit Abwanderungsgedanken – man höre und staune nach Spanien. Man kann es ihnen im Endeffekt auch nicht verübeln.</p>
<p style="padding-left: 30px">Uruguay wird bald wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Die Scheingewinne von angeblichen Touristenströmen, die jetzt neuerdings in das Land strömen, sind nur eine weitere Lüge. Zum grössten Teil sind die Besucher Argentinier, die jahrelang wegen der gesperrten Brücken über den Rio Uruguay nicht ins Land kamen und der Rest Brasilianer, die aufgrund der für sie vorteilhaften Wechselkurse kamen. Warum sollte auch ein Brasilianer sonst nach Uruguay kommen?&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>ZITAT ENDE</strong></p>
<p>Das hört sich natürlich ganz finster an! Wer die Wahrheit nicht kennt, muss nach der Lektüre dieses Artikels zwangsläufig denken, dass es um die Sicherheit in Uruguay nicht nur nicht zum Besten, sondern abgrundtief schlecht bestellt ist.</p>
<p>Wie aber sieht es nun wirklich aus? Ist Uruguay tatsächlich so unsicher, wie der Verfasser dieses Artikels es darstellt und sind die Umsätze der Tourismusbranche allen Ernstes nur erstunken und erlogen?</p>
<p>Nun, das <strong>&#8220;Lateinamerika-Reisemagazin&#8221;</strong> ist mir nicht unbekannt. Bereits im April letzten Jahres hatte ich mich in unserem Blog zu einem dort veröffentlichten ganz schlimmen Artikel geäußert, in dem der Verfasser das Land als <a title="Uruguay - Steuerhölle und Massengrab?" href="http://immobilienuruguay.com/2010/04/03/uruguay-steuerholle-und-massengrab/" target="_blank">Steuerhölle und Massengrab</a> bezeichnete. Der Autor scheint sich nicht recht wohl zu fühlen im Lande seiner Gastgeber. Diesen Eindruck bestätigen auch einige andere seiner oft rabenschwarzen Uruguay-Texte.</p>
<p>Natürlich sei jedem seine Meinung belassen. Was ich dazu und zu den zwangsläufig unterschiedlichen Erfahrungen der Einwanderer denke, hatte ich bereits in meinem <a title="Gute und schlechte Erfahrungen in Uruguay" href="http://immobilienuruguay.com/2010/06/03/gute-und-schlechte-erfahrungen-in-uruguay/" target="_blank">einstweilen letzten Eintrag</a> vor ziemlich genau einem Jahr dargelegt.</p>
<p>Ich will hier nichts beschönigen. Natürlich gibt es in Uruguay, wie leider in den meisten anderen Ländern der Erde, ein wachsendes Kriminalitätsproblem und natürlich gehört Uruguay längst nicht mehr zu den &#8220;Billigländern&#8221; des Kontinents, auch wenn nach meinem und unserem Empfinden nicht die Rede davon sein kann, dass, wie im Artikel erwähnt wird, die Preise in den Himmel schössen. Ich kann mich in diesem Fall jedoch angesichts der, wie sich noch zeigen wird, sehr verzerrten Darstellung der Verhältnisse, des Verdachts kaum erwehren, dass der Verfasser entweder einen tiefen Groll gegen jeden hegt, der an der Einwanderungswelle der letzten Jahre wie auch immer profitierte, oder aber, und das erscheint mir wahrscheinlicher, er ist einfach nur ein typischer Vertreter der Schwarzseher und -maler, von denen es unter Deutschen nicht eben wenige zu geben scheint. Der Pessimismus, die Angst, das Misstrauen liegen uns Deutschen, so sagt man, angeblich im Blut &#8211; nirgends auf der Welt fallen vielleicht auch deswegen Verschwörungstheorien auf fruchtbareren Boden als gerade in Deutschland. Die Briten haben längst einen Namen für dieses Phänomen: &#8220;German Angst&#8221;.</p>
<p>Vielleicht ist der Inhaber des &#8220;Lateinamerika-Reisemagazins&#8221;, in Personalunion augenscheinlich auch der Verfasser der Texte, eine eher ängstliche Natur. Da könnte man nichts machen und wer wäre ich, das zu verurteilen? Aber mir scheint doch, da steckt mehr dahinter, denn wenn man die eindeutig und belegbar näher an der Wahrheit liegende Meinung anderer nicht stehen lassen kann, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, dann ist das nicht ängstlich, sondern&#8230; &#8211; naja, urteilen Sie einfach selbst!</p>
<p><strong>Was war also geschehen?</strong></p>
<p>Als unser Kunde, den ich der Einfachheit halber Herrn F. nennen möchte, so auf seiner Palme saß, auf die ihn die Lektüre besagten Artikel gebracht hatte, beschloss er von dieser wieder herunter zu klettern und einen Kommentar zur Meinung des Verfassers zu schreiben, was er denn auch tat.</p>
<p>Er legte in diesem Kommentar zum Beispiel dar, dass die Behauptung des Autors, die wachsenden Touristenzahlen seien erlogen, nicht stimme, und dass keine Rede davon sein könne, dass die angeblich nur wenigen zusätzlichen Besucher deswegen kämen, weil die Brücken über den Río Uruguay nach Jahren der Blockade durch argentinische Umweltaktivisten nun endlich wieder frei sind, wobei es sich bei diesen vom Verfasser erwähnten Brücken in Wahrheit hauptsächlich um eine handelte, nämlich um die Brücke in Fray Bentos, die zugegeben allerdings die wichtigste Verbindung an der Grenze zum Nachbarland ist. Die Touristenzahlen, so schrieb Herr F. in seinem Kommentar, nehmen seit Jahren kontinuierlich zu, die Brücke aber ist erst seit einigen Monaten wieder frei. Die Argentinier, in der Mehrheit aus Buenos Aires, nutzen darüber hinaus zum Großteil gar nicht die Brücke, sondern kommen mit der Fähre über den Río de la Plata nach Colonia. Ein Blick auf die Karte und man weiß warum, nämlich um sich einen Umweg von weit über 400 km zu ersparen.</p>
<p>Herr F. schrieb außerdem von seinen Erfahrungen mit den ebenfalls in dem Artikel erwähnten brasilianischen Touristen. Man muss nun wissen, dass er nicht nur fließend Spanisch spricht, sondern auch der portugiesischen Sprache mächtig ist und aufgrund dessen, so schrieb er, schon häufig mit brasilianischen Touristen in Uruguay gesprochen habe. Wenn man sie frage, warum sie nach Uruguay kämen, so würden sehr viele sagen, es sei unter anderem wegen der Sicherheit. Das, so schrieb er weiter, sei doch bemerkenswert, wo es in Uruguay doch angeblich so unsicher sei.</p>
<p>Wie der Autor in einer Antwort auf den Kommentar von Herrn F. selbst bemerkte, geschehen 96% aller Verbrechen in Montevideo (84%) und dem angrenzenden Canelones (12%). In Maldonado, schrieb Herr F., sei ihm in all seinen Jahren noch kein einziger Einwanderer begegnet, der wegen mangelnder Sicherheit oder der hohen Preise das Land wieder verlassen habe.</p>
<p>Herr F. schrieb noch einiges mehr, was genau konnte er mir leider nicht sagen, denn der Verfasser des obigen Artikels hat seinen Kommentar wieder gelöscht, nachdem er ihn zunächst tatsächlich veröffentlicht hatte, nicht ohne diesen wiederum zu kommentieren natürlich.</p>
<p>Leider wurde auch letzterer Kommentar zusammen mit dem von Herrn F. wieder entfernt.</p>
<p>In diesem schrieb der Autor des Artikels, dass Herr F. ja einen netten Kommentar verfasst habe, aber dass er doch, so wörtlich, &#8220;anstatt spanisch und portugiesisch zu sprechen&#8221; besser &#8220;einschlägige News lesen&#8221; solle. Maldonado, das sei ja nun hinlänglich bekannt, wäre eine reine &#8220;Enklave der Reichen&#8221; und das &#8220;wahre Uruguay&#8221; würde man in Punta del Este und der näheren Umgebung natürlich nicht kennen – was der Autor auch immer mit dem &#8220;wahren Uruguay&#8221; meinen mag. Außerdem habe sich Herr F. bezüglich der Kriminalität in Uruguay &#8220;auch nicht passend geäußert&#8221;.</p>
<p>Herr F. beschloss daraufhin einen weiteren Kommentar zu schreiben, in dem er sich auch zu diesem Thema passender zu äußern gedachte. Zum Glück speicherte er diesen Text wohlweißlich vorher ab – vielleicht ahnte er schon, wie die Reaktion des &#8220;Lateinamerika-Reisemagazin-Experten&#8221; ausfallen würde. Der zweite Kommentar von Herrn F. war kaum abgeschickt, schwupps, da waren sämtliche Kommentare gelöscht. Nun bleibt es selbstverständlich jedem belassen, Kommentare auf seinem Blog zu veröffentlicht oder zu löschen. Wer aber so offensichtlich manipulieren will, so augenscheinlich keine Belege gegen die eigenen kruden Thesen zulässt, der muss sich schon fragen lassen, ob es ihm in seinen Artikeln auch nur ansatzweise um eine objektive Darstellung der Fakten geht.</p>
<p>Hier also der letzte Kommentar von Herrn F.. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild!</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>ZITAT ANFANG</strong></p>
<p style="padding-left: 30px">&#8220;&#8221;Anstatt spanisch und portugiesisch zu sprechen, sollten manche vielleicht etwas genauer einschlägige News lesen. Bezüglich der Kriminalität in Uruguay hat sich der Kommentator auch nicht passend geäussert Eine Seite, die gern von Auswanderern unter den Teppich gekehrt wird.&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px">Was heißt &#8220;<em>anstatt</em> spanisch und portugiesisch zu sprechen&#8221;? Gerade <em>weil</em> ich beide Sprachen spreche, lese ich reichlich der von Ihnen angesprochenen &#8220;einschlägigen News&#8221; und weiß vor allem diese aufgrund jahrzehntelanger Südamerika- und Uruguay-Erfahrung einzuordnen. Das von Ihnen gemalte Horrorbild stellt die Realität in Uruguay extrem verzerrt dar.</p>
<p style="padding-left: 30px">Über manche Ihrer Aussagen, kann ich einfach nur den Kopf schütteln. Maldonado sei eine Enklave für Reiche? Ohje &#8211; da kennen Sie die wahren Verhältnisse aber schlecht! Natürlich tummelt sich der mit Abstand größte Teil der Gutbetuchten in diesem Departamento, trotzdem kann man definitiv nicht von einer Enklave reden &#8211; das wäre nun wirklich lachhaft! Sind Sie schon einmal in Maldonado gewesen, kennen Sie Barrios wie &#8220;Las Cooperativas&#8221;, &#8220;Cerro Pelado&#8221; oder &#8220;Biarritz&#8221;, um nur einige wenige Beispiele zu nennen? Das ist Maldonado und das ist auch das wahre Uruguay! Ihr Kommentar, daß es dieses &#8220;wahre Uruguay&#8221; in Punta del Este und der direkten Umgebung nicht gäbe, ist eine unhaltbare Behauptung.</p>
<p style="padding-left: 30px">Und solche unhaltbaren Behauptungen stellen Sie reichlich auf. Ein weiteres Beispiel sind Ihre kühnen Phantastereien zum Thema Tourismus. Ich zitiere noch einmal:</p>
<p style="padding-left: 30px">&#8220;&#8230;denn es kamen eigentlich gar nicht viel mehr Touristen nach Uruguay, sondern fast die gleiche Anzahl an Touristen geben nur viel mehr Geld aus und das ist marktwirtschaftliches Ereignis, welches in der Tourismusszene für Aufsehen sorgt. Von vorher geschätzen Einnahmen von etwa 500 Millionen Dollar stiegen die Einnahmen bei gleicher Touristenanzahl auf 1,3 Milliarden an.&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px">Einnahmen von 500 Mio. US$ hat es zuletzt vor 6 Jahren gegeben. Damals kamen übrigens fast 25 % weniger Touristen ins Land als im Jahr 2010. Soviel zu Ihrer Aussage, daß die Zahl der Touristen gleich geblieben sei. Hier die Zahlen der letzten Jahre:</p>
<p style="padding-left: 30px">2007 &#8211; 1.815.281 Touristen &#8211; 0,809 Milliarden US$ Einnahmen<br />
2008 &#8211; 1.997.884 Touristen &#8211; 1,053 Milliarden US$ Einnahmen<br />
2009 &#8211; 2.098.780 Touristen &#8211; 1,297 Milliarden US$ Einnahmen<br />
2010 &#8211; 2.407.676 Touristen &#8211; 1,478 Milliarden US$ Einnahmen</p>
<p style="padding-left: 30px">Auch wenn es in den neunziger Jahren bis zur Krise 2002 schon einmal vergleichbare Touristenzahlen gab, so ändert das nichts an den stetig wachsenden Zahlen der letzten Jahre und an der Tatsache, daß die Zahl der Touristen in Uruguay sich in den letzten gerade einmal 40 Jahren mehr als vervierfacht hat. All diese Zahlen lassen sich belegen. Ich verweise diebezüglich auf die sehr informativen Seiten des Miniserium für Sport und Tourismus (www.uruguaynatural.com). Also bitte &#8211; das sind die Fakten!</p>
<p style="padding-left: 30px">Nun aber noch etwas zur Kriminalität in Uruguay. Da Sie ja der Meinung sind, ich habe mich diesbezüglich &#8220;auch nicht passend&#8221; geäußert, will ich das gerne nachholen, um Ihnen auch hier zu zeigen, daß Sie die Tatsachen verdrehen.</p>
<p style="padding-left: 30px">Statistiken sind ja schön und gut, aber sie taugen wenig, wenn man sie in den luftleeren Raum stellt, statt sie ins Verhältnis zu setzen. Die Kriminalitätsstatistik Uruguays allein betrachtet mag einen erschrecken, und darum geht es Ihnen in Ihren Artikeln offensichtlich &#8211; warum auch immer! Vergleicht man diese Zahlen aber einmal mit den Statistiken anderer Länder, so sieht das gleich ganz anders aus, z. B. nämlich wie beim &#8220;<a title="GPI 2010" href="http://www.visionofhumanity.org/wp-content/uploads/PDF/2010/2010%20GPI%20Results%20Report.pdf" target="_blank">Global Peace Index&#8221; (GPI) 2010</a>, wo Uruguay als sicherstes und friedlichstes Land Lateinamerikas auf Platz 24 von weltweit 149 Ländern geführt wird. Amerikaweit steht übrigens nur Kanada besser da! Kriterien des GPI sind u. a., man höre und staune, die Anzahl der Mordfälle, die Anzahl aller Straftaten und die Anzahl der Häftlinge in einem Land. Natürlich kennt das renommierte &#8220;Institute for Economics and Peace&#8221; die Statistiken nicht so gut, wie Sie! Deutschland liegt übrigens auf Platz 16, Spanien direkt hinter Uruguay auf 25, Frankreich auf 32, Italien auf 40. Und wußten Sie schon, welch unsichere Auswanderungs- und Urlaubsziele erst Griechenland, Zypern und die Türkei darstellen? Die tummeln sich auf den Plätzen 62, 76 und 126! Das ist dann wohl auch lachhaft?</p>
<p style="padding-left: 30px">Und noch etwas: Ich mag mir nicht ausmalen, an welcher Stelle Deutschland wohl geführt würde, wenn es dort demographisch ähnliche Verhältnisse gäbe, wie in Uruguay und die Hälfte seiner Einwohner in der Hauptstadt leben würde. In Berlin gab es 2010 stündlich 10 Fälle von Raub und schwerem Diebstahl, so sieht das aus. Wenn es in Montevideo also mehr als einen Raub pro Stunde gibt, ist das zwar schlimm, aber doch weit weniger horrend, als Sie es versuchen darzustellen! In Berlin werden Tag für Tag 20 Kraftfahrzeuge gestohlen, kommt es täglich zu 2 Vergewaltigungen, werden täglich 2 Kinder sexuell missbraucht und 2 weitere misshandelt, gibt es 110 Fälle von Körperverletzung, von denen 30 zu den schweren Körperverletzungen gezählt werden und mindestens jeden zweiten Tag verliert ein Mensch aufgrund einer Straftat sein Leben. Alles Fakten! Ich empfehle hierzu eine Einsicht in die Kriminalitätsstatistik der Stadt Berlin auf www.berlin.de.</p>
<p style="padding-left: 30px">So, und jetzt erzählen Sie weiter Ihre Räuberpistolen!&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>ZITAT ENDE</strong></p>
<p>Mehr gibt es zu dieser Posse wohl nicht zu sagen!</p>
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		</item>
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		<title>Neue Maut-Tarife &#8211; nur ein Aprilscherz?</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2010/03/30/jetzt-wirds-teuer-neue-maut-tarife-ab-1-april/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 16:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Interbalnearia]]></category>
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		<description><![CDATA[Es scheint doch nur ein (schlechter) Aprilscherz gewesen zu sein, was auf der Internetseite www.observa.com.uy zu lesen war und ist. Zum 1. April sollten angeblich landesweit die Peaje(Maut)-Tarife auf den Nationalstraßen erhöht werden und zwar gleich gehörig.
Die vermeintlich neuen Tarife:
1. Autos oder Transporter (bis zu 8 Sitzen einschließlich Fahrer), mit oder ohne Anhänger von bis zu 4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint doch nur ein (schlechter) Aprilscherz gewesen zu sein, was auf der Internetseite <a title="Neue Mauttarife in Uruguay ab 1.4.2010" href="http://bit.ly/cryFtK" target="_blank">www.observa.com.uy</a> zu lesen war und ist. Zum 1. April sollten angeblich landesweit die Peaje(Maut)-Tarife auf den Nationalstraßen erhöht werden und zwar gleich gehörig.<span id="more-598"></span></p>
<p>Die vermeintlich neuen Tarife:</p>
<p><strong>1. Autos oder Transporter</strong> (bis zu 8 Sitzen einschließlich Fahrer), mit oder ohne Anhänger von bis zu 4 Rädern auf 1 oder 2 Achsen verteilt, und andere 2-Achs-Fahrzeuge mit bis zu 4 Rädern: <strong>90 Peso </strong>(das wäre eine Erhöhung um 100%)<strong><br />
</strong></p>
<p>(nach dem heutigen Wechselkurs sind 90 Pesos ca. 3,40 Euro; Bsp.: für eine Fahrt vom Flughafen in Montevideo nach Punta del Este und zurück werden ab Donnerstag 13,60 Euro fällig.)</p>
<p><strong>2. Express-Bus</strong> (Fahrer und ein Gast Minimum), Mikro-und Mini-Bus oder LKW-Zugmaschine ohne Anhänger: <strong>90 Pesos</strong></p>
<p><strong>3. Fahrzeuge mit 2 Achsen und mehr als 4 Rädern (bei Doppelbereifung): 170 Pesos</strong></p>
<p><strong>4. Bus: 170 Pesos</strong></p>
<p><strong>5. LKW mit 3 Achsen: 170 Pesos</strong></p>
<p><strong>6. LKW mit 4 Achsen: 346 Pesos</strong></p>
<p><strong>7. LKW mit mehr als 4 Achsen: 346 Pesos</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Fakt ist: am 1. April zahlte man an den Peajes, wie gehabt, 45 Pesos und von einer Erhöhung der Tarife wusste man, zumindest an der Peaje Solís, nichts.</span></strong></p>
<p>Quelle: <a title="Neue Mauttarife in Uruguay ab 1.4.2010" href="http://bit.ly/cryFtK" target="_blank">www.observa.com.uy</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Leserfrage: Ist es möglich, einen Bungalow mit 120 qm für 60-70.000 € zu bauen?</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2010/03/23/leserfrage-ist-es-moglich-einen-bungalow-mit-120-qm-fur-60-70-000-e-zu-bauen/</link>
		<comments>http://immobilienuruguay.com/2010/03/23/leserfrage-ist-es-moglich-einen-bungalow-mit-120-qm-fur-60-70-000-e-zu-bauen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 22:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen & Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage: &#8220;Guten Tag, hatte bereits vor einigen Monaten Kontakt zu Ihnen. Ich hätte  gerne gewußt, ob es möglich wäre,  auf ca. 1 ha Grundstück einen  120qm-Bungalow/dt.Qualität   für ca.60-70.000 Euro zu bauen. Die  Entfernung zum Meer wäre dann zweitrangig, aber eine Ortschaft sollte  schon in der Nähe sein.
Ist sowas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frage: <strong>&#8220;Guten Tag, hatte bereits vor einigen Monaten Kontakt zu Ihnen. Ich hätte  gerne gewußt, ob es möglich wäre,  auf ca. 1 ha Grundstück einen  120qm-Bungalow/dt.Qualität   für ca.60-70.000 Euro zu bauen. Die  Entfernung zum Meer wäre dann zweitrangig, aber eine Ortschaft sollte  schon in der Nähe sein.<br />
Ist sowas grundsätzlich machbar ? Oder sind diese Preisvorstellungen  nicht haltbar.&#8221;</strong><span id="more-586"></span></p>
<p>Ausgehend vom heutigen Wechselkurs wären das 80.000 &#8211; 90.000 US$. Kurz und knapp: <strong>Nein, diese Preisvorstellungen sind nicht haltbar.</strong> Aber ich will genauer darauf eingehen:</p>
<p>Leider wird aus der Frage nicht klar, ob das 1 ha große Grundstück bereits vorhanden ist, bzw. ob ein solches mitgekauft werden soll. Die Preise für ein Hektar Land schwanken natürlich extrem je nach Departamento, Lage und Küstennähe. Gerade bei &#8220;kleinen&#8221; Flächen muss man außerdem berücksichtigen, dass man keinesfalls mit Agrarflächen-Preisen rechnen darf. Für einen Hektar sollten Sie daher zwischen 8.000 US$ (nicht in Küstennähe!) und 25.000 US$ kalkulieren &#8211; in der Nähe von Punta del Este auch bedeutend mehr. Erschwerend kommt hinzu, dass Flächen unter 5 Hektar nur sehr selten zu finden sind.</p>
<p>Zu den Baukosten: Es ist noch immer möglich, für ca. 500 US$ pro Quadratmeter zu bauen &#8211; <strong>ABER</strong> &#8211; für diesen Preis darf man nicht einmal annähernd deutsche Qualität erwarten. Für einen einigermaßen vergleichbaren Standard sollte man von mind. 1.000 bis 1.200 US$ pro Quadratmeter ausgehen. Für einen 120 qm großen Bungalow wären das also auf keinen Fall unter 120.000 US$, tendenziell mehr.</p>
<p>Sollte ein Grundstück in der gewünschten Größe mit eingerechnet werden, muss man also mit Gesamtkosten ab 130.000 US$ (ca. 96.000 €), bzw. bei entsprechender Ausführung (evtl. mit Fußbodenheizung und Doppelverglasung) und einem Grundstück in Küstennähe (bis ca. 5 km) auch mit bis zu 200.000 US$ (ca. 148.000 €) rechnen &#8211; nach oben gibt es wie immer keine Grenze.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Einige grundsätzliche Anmerkungen zu Leserfragen</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/09/03/einige-grundsatzliche-anmerkungen-zu-leserfragen/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 16:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem unser Blog nun seit ein paar Wochen online ist, möchten wir uns zunächst einmal für die außerordentlich rege Beteiligung bedanken. Wir freuen uns wirklich, wenn wir mit unseren Infos dem ein oder anderen Uruguay-Interessierten das Land näher bringen können. Wir gehen daher gerne auch auf Leserfragen ein, möchten aber ein paar Dinge grundsätzlich klären:
1. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem unser Blog nun seit ein paar Wochen online ist, möchten wir uns zunächst einmal für die außerordentlich rege Beteiligung bedanken. Wir freuen uns wirklich, wenn wir mit unseren Infos dem ein oder anderen Uruguay-Interessierten das Land näher bringen können. Wir gehen daher gerne auch auf Leserfragen ein, möchten aber ein paar Dinge grundsätzlich klären:<span id="more-421"></span></p>
<p>1. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir auf allzu persönliche Wünsche und Info-Anfragen an dieser Stelle nicht eingehen können und möchten. Von diesem Blog sollen schließlich langfristig alle etwas haben und daher sollte es sich bei Anfragen um Dinge von hohem allgemeinen Interesse handeln.</p>
<p>2. Bitte bedenken Sie, dass wir dieses Blog als zusätzlichen Info-Service zu unserer Immobilien-Seite eingerichtet haben und das wir uns entsprechend auch &#8220;nur&#8221; nebenher darum kümmern können. Unsere Immobilien-Arbeit füllt uns rund um die Uhr aus &#8211; was uns natürlich freut &#8211; und daher kann es zuweilen etwas dauern, bis wir auf Fragen oder Kommentare reagieren können, bzw. die Zeit finden, um wieder einmal einen neuen Artikel einzustellen.</p>
<p>3. Unser Blog ist noch jung. Es kann daher z. Zt. noch keine umfassenden Infos zu allen erdenklichen Themen geben. Bitte schauen Sie sich vor einer Anfrage auch einmal auf unserer Hauptseite <a href="http://www.van-bevern.com " target="_blank">www.van-bevern.com </a>um. Auch dort werden Sie auf die ein oder andere Frage sicher schon eine Antwort finden.</p>
<p>4. Wir helfen gerne und wo wir können, aber bitte bedenken Sie, das wir als Inmobiliaria keine allgemeinen Auskünfte beispielsweise zu gesetzlichen Bedingungen zur Gründung einer Firma oder Empfehlungen zu beruflichen Tätigkeiten oder Geschäftsideen geben können.</p>
<p>5. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir Kommentare wie &#8220;wir möchten gerne nach Uruguay auswandern und würden uns über Hilfe freuen&#8221; nicht veröffentlichen. Wir versuchen, diesem Wunsch mit unserem Informationsangebot auf unseren Seiten gerecht zu werden und helfen unseren Kunden natürlich auch gerne in Fragen der Aus- bzw. Einwanderung. Darüber hinaus können wir jedoch keine persönlichen allgemeinen Beratungen geben.</p>
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		<title>Von heute an sind Kfz-Versicherungen Pflicht</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 20:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Behörden]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetze]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshaltungskosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab dem 19.08.09 ist in Uruguay eine Kfz-Haftpflicht-Versicherung obligatorisch. &#8220;El seguro obligatorio de automotores (SOA &#8211; Ley N° 18.412)&#8221; gilt für Kfz jeglicher Art, inklusive Zweiräder (befreit sind Zweiräder unter 70 ccm, die  vor dem 19.08.09 erworben wurden).
Die SOA ist eine auf 15.000 US$ begrenzte Mindestversicherung, die im Falle eines Unfalls den persönlichen Schaden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem 19.08.09 ist in Uruguay eine Kfz-Haftpflicht-Versicherung obligatorisch. &#8220;El seguro obligatorio de automotores (SOA &#8211; Ley N° 18.412)&#8221; gilt für Kfz jeglicher Art, inklusive Zweiräder (befreit sind Zweiräder unter 70 ccm, die  vor dem 19.08.09 erworben wurden).<span id="more-395"></span></p>
<p>Die SOA ist eine auf 15.000 US$ begrenzte Mindestversicherung, die im Falle eines Unfalls den persönlichen Schaden Dritter absichert (Verletzung, Tod). Sie ist ausschließlich von der KfZ-Art, nicht aber vom Modell, Baujahr, etc. abhängig.</p>
<p>Beispiel jährlicher Beiträge:</p>
<ul>
<li>Zweiräder: 761 UY$ (z. Z. ca. 23 €)</li>
<li>Autos: 1.909 UY$ (ca. 58 €)</li>
<li>LKW: 3.315 UY$ (ca. 100 €)</li>
</ul>
<p>Umfangreichere Haftpflichtversicherungen sind selbstverständlich möglich und bereits bestehende Versicherungen werden normal weitergeführt.</p>
<p>Die SOA kann bei den Zahlstellen &#8220;Abitab&#8221; oder &#8220;Redpagos&#8221; beantragt und bezahlt werden. Neben dem &#8220;certificado de cubertura&#8221; wird als Versicherungsnachweis eine Plakette ausgehändigt, die gut sichtbar an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs anzubringen ist.</p>
<p>Die Inhaber bereits bestehender  KfZ-Haftpflichtversicherungen der BSE (Banco de Seguros del Estado), erhalten diese Plakette ebenfalls in den angegebenen Zahlstellen gegen Vorlage ihres Versicherungsscheines und der &#8220;Libreta de Propiedad&#8221; (KfZ-Karte). Andere Versicherungsgesellschaften (z. B. Royal) senden ihren Versicherungsnehmern automatisch diese Plakette zu. Hat man von heute an diese Versicherung nicht, so muss man mit gravierenden Sanktionen rechnen (Geldstrafen oder Beschlagnahmung des KfZ). Außerdem ist der Verkauf eines unversicherten  Fahrzeugs nicht mehr möglich und ohne entsprechende Strafen können auch behördliche Vorgänge, wie Bezahlung der Kfz-Steuern und anderer Abgaben, Ummeldungen, etc. nicht mehr getätigt werden.</p>
<p>Informationen zur SOA erhält man bei einer der BSE-Stellen, telefonisch unter (02) 1998, auf der Webseite www.bse.com.uy oder einem Versicherungsbüro (Corredor de Seguro).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Leserfrage: Sind Immobilien in Uruguay etwas für Schnäppchenjäger?</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/07/27/leserfrage-sind-immobilien-in-uruguay-etwas-fur-schnappchenjager/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 18:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen & Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Punta del Este]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage: Die Krise hat die Immobilienbranche in Deutschland fast zum Stillstand gebracht. Kann man in Uruguay z. Z. noch von einem normalen Immobilienmarkt sprechen, oder sind auch dort die Schnäppchenjäger angekommen? Kann man z. Z. selbst ein Schnäppchen machen?
Am vergangenen Freitag fand im Luxushotel Conrad in Punta del Este ein sehr interessanter Kongress zur Situation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frage: </strong><strong>Die Krise hat die Immobilienbranche in Deutschland fast zum Stillstand gebracht. Kann man in Uruguay z. Z. noch von einem normalen Immobilienmarkt sprechen, oder sind auch dort die Schnäppchenjäger angekommen? Kann man z. Z. selbst ein Schnäppchen machen?<span id="more-310"></span></strong></p>
<p>Am vergangenen Freitag fand im Luxushotel Conrad in Punta del Este ein sehr interessanter Kongress zur Situation des Immobilienmarktes in Uruguay statt. Es würde den Rahmen sprengen, auf die dort erörterten Einzelheiten einzugehen, aber die vorsichtig euphorische Atmosphäre an diesem Abend wäre sicher dazu angetan gewesen, Ihre Frage hinreichend zu beantworten und sie hat unsere Prognosen wieder einmal bestätigt: In Uruguay werden in absehbarer Zeit die Preise zumindest im Sektor der Wohn- und Ferienimmobilien stabil bleiben bzw. weiter steigen.</p>
<p>Wann ist ein Immobilienmarkt normal? Wer die Entwicklung der letzten Jahre in Uruguay verfolgt hat, wird womöglich eher dazu neigen, den hiesigen Immobilienmarkt als geradezu verrückt einzustufen. Die Preise sind in einigen Bereichen regelrecht explodiert, einfach aufgrund der vor allem international enorm gestiegenen Nachfrage, speziell natürlich in Punta del Este, dem, wenn man so will, Epizentrum dieser Entwicklung.</p>
<p>Zu Beginn der Krise waren viele unserer Kollegen sehr besorgt, weil sie in der Folge einen Einbruch des Immobilienmarktes auch in Uruguay erwarteten. Sie übersahen dabei vielleicht, dass eine Immobilienblase nur platzen kann, wenn es eine gibt. Zu der Immobilienkrise in den USA und den daraus resultierenden Problemen, auch auf den europäischen Immobilienmärkten, kam es bekanntlich wegen der in den Markt gepumpten Hypotheken-Milliarden. In Uruguay aber werden Immobilien nur in Ausnahmefällen finanziert, eine vergleichbare Blase kann also erst gar nicht entstehen.</p>
<p>Am Samstagabend haben wir in Punta del Este mit anderen Immobilienmaklern zusammen gesessen. Natürlich kamen auch die Marktsituation und die auf dem Kongress behandelten Themen zur Sprache. &#8220;Was hier zur Zeit geschieht, wird man vielleicht erst in vielen Jahrzehnten voll überschauen können – wir leisten hier gerade Pionierarbeit.&#8221;, sagte unser Kollege, Inhaber eines alteingesessenen Immobilienbüros in Punta del Este.</p>
<p>Dass sich in Punta del Este etwas tut, das spürt man vor allem in den Wintermonaten. Auf einen Europäer wirkt das Treiben auf den Straßen Punta del Estes während dieser Zeit sicher auch weiterhin ausgesprochen beschaulich, und im Verhältnis zur Hauptsaison ist es das logischerweise auch, aber inzwischen sind selbst an normalen Wochentagen im Winter die Geschäfte geöffnet und die Restaurants oft gut gefüllt. Das hat noch vor wenigen Jahren ganz anders ausgesehen. Punta und ganz Uruguay erleben zur Zeit wirklich einen neuen Boom.</p>
<p>Aber trotz dieses Booms gibt es sicherlich immer mal wieder ein Schnäppchen, wobei sich natürlich auch diese an der gesamten Marktsituation orientieren, alles ist relativ. Es ist immer die Frage, was man unter einem &#8220;Schnäppchen&#8221; versteht. Ich könnte hier auf Anhieb einige &#8220;Schnäppchen&#8221; in Punta del Este nennen, die für eine Millionen Dollar und mehr zu haben sind und ich möchte hier nicht polemisieren – es ist einfach so.</p>
<p>Nein, Uruguay ist nicht mehr unbedingt das Land für Schnäppchenjäger, denn nach Uruguay kommt man, weil man hier leben möchte, weil man die Ruhe des Landes sucht, weil man die positiven Entwicklungen und die guten Perspektiven sieht und, wenn es um Orte wie Punta und José Ignacio geht, mehr und mehr einfach weil es schick ist.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_316" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-316  " style="border: 5px solid grey; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="schnaeppchen" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2009/07/schnaeppchen.JPG" alt="Auch sowas muss kein Schnäppchen sein (-;" width="450" height="337" /><p class="wp-caption-text">Auch so was muss kein Schnäppchen sein (-;</p></div>
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		</item>
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		<title>Überweisungen auf Konten in Uruguay</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/07/24/uberweisungen-auf-konten-in-uruguay/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 17:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar Tipps und Hinweise für Überweisungen auf uruguayische Konten:
1. Um Rückbuchungen zu vermeiden, sollte man eine Überweisung nur in der jeweiligen Konto-Währung tätigen, also beispielsweise keine Euros auf ein US-Dollar-Konto überweisen.
2. Bei Gutschriften von Auslandsüberweisungen muss man davon ausgehen, dass aufgrund von Kurs-Umrechnungen ein geringerer Betrag als der Überweisungsbetrag gut geschrieben wird. Diese Kursschwankung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Tipps und Hinweise für Überweisungen auf uruguayische Konten:<span id="more-291"></span></p>
<p>1. Um Rückbuchungen zu vermeiden, sollte man eine Überweisung nur in der jeweiligen Konto-Währung tätigen, also beispielsweise keine Euros auf ein US-Dollar-Konto überweisen.</p>
<p>2. Bei Gutschriften von Auslandsüberweisungen muss man davon ausgehen, dass aufgrund von Kurs-Umrechnungen ein geringerer Betrag als der Überweisungsbetrag gut geschrieben wird. Diese Kursschwankung ist natürlich schwer zu verstehen, wenn beispielsweise US$ auf ein US$-Konto überwiesen wurden, da es schließlich keine Währungsumrechnung gegeben hat. Vergleichbar ist dies vielleicht mit der Kursdifferenz zwischen Sorten und Devisen. Es ist also eine Art Bankgebühr und man kann davon ausgehen, dass diese &#8220;Gebühren&#8221; selbst dann anfallen, wenn der Auftraggeber vereinbart hat, dass auch fremde Kosten zu seinen Lasten gehen.</p>
<p>3. Überweisungen ab 10.000 US$ werden erst nach einem Herkunftsnachweis gut geschrieben. Je nach Größenordnung werden hierzu eine Kopie der Überweisung, Angaben zum Auftraggeber (Name, Adresse, lfd. Tätigkeit und Arbeitgeber) sowie Angaben des Verwendungszweckes verlangt. In Einzelfällen wird eine Bestätigung eines Steuerberaters oder aber der anweisenden Bank darüber gefordert, dass es sich um &#8220;ordentlich erwirtschaftetes&#8221; Geld handelt. Originale dieser Bestätigungen sind in der Regel nicht erforderlich, es reicht eine Kopie per Fax oder Email.</p>
<p>4. Vorteilhaft und empfehlenswert ist generell folgende Angabe als Verwendungszweck: “El Banco conoce a quien solicita la transferencia y los fondos son lícitos&#8221; “Bank knows who is ordering the transfer and funds are licit”</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Leserfrage: Welche Bank ist empfehlenswert?</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/07/16/leserfrage-welche-bank-ist-empfehlenswert/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 18:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage: &#8220;Welches Konto, bei welcher Bank macht Sinn, insbesondere für die täglichen Dinge, wie Überweisungen / Lastschriften. Was sind die Vorraussetzungen für Deutsche für eine Kontoeröffnung in UY?&#8221;
Privatbanken in Uruguay stellen zur Eröffnung eines Kontos recht hohe Anforderungen und Bedingungen. Oft wird ein überdurchschnittlich hohes Mindest-Durchschnittsguthaben sowie diverse Einkommens- und Vermögensnachweise (Steuerbescheid, Bank-Empfehlungsschreiben aus BRD, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frage: <strong>&#8220;Welches Konto, bei welcher Bank macht Sinn, insbesondere für die täglichen Dinge, wie Überweisungen / Lastschriften. Was sind die Vorraussetzungen für Deutsche für eine Kontoeröffnung in UY?&#8221;</strong></p>
<p>Privatbanken in Uruguay stellen zur Eröffnung eines Kontos recht hohe Anforderungen und Bedingungen. Oft wird ein überdurchschnittlich hohes Mindest-Durchschnittsguthaben sowie diverse Einkommens- und Vermögensnachweise (Steuerbescheid, Bank-Empfehlungsschreiben aus BRD, etc.) verlangt. Hinzu kommen oft hohe monatliche Grundgebühren.<span id="more-196"></span></p>
<p>Unsere Empfehlung für den &#8220;Normal&#8221;-Kunden ist die BROU, Banco de la República Oriental del Uruguay. Hier reicht eine Caja de Ahorros (Sparkonto), die je nach Wunsch in urug. Peso, in US$ und oder auch in Euro eingerichtet werden kann. Mit der Kontokarte kann man an den sehr verbreiteten Geldautomaten der BROU wahlweise in Peso oder US$ abheben. Mittlerweile kann man auch monatliche Rechnungen wie Strom, Wasser, etc. per Lastschrift bezahlen. Die Ausstellung einer &#8220;nationalen&#8221; VISA-Karte ist möglich. Die Grundgebühren sind bei einem geringen Durchschnittsguthaben kaum nennenswert. Die Konto-Eröffnung bei der BROU ist unkompliziert: Die Vorlage des Reisepasses reicht aus.</p>
<p>Adresse Hauptgebäude:<br />
Banco de la República Oriental del Uruguay<br />
Cerrito 351, CP 11000 Montevideo, Uruguay<br />
http://www.bancorepublica.com.uy/</p>
<p>Dazu noch ein Tipp: Das historische Gebäude der Banco de la República sollte man sich bei einer Stadtbesichtigung Montevideos auf gar keinen Fall entgehen lassen. Allein die imposante Kassenhalle ist es wert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leserfrage: Strandbars in Uruguay</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/07/14/leserfrage-strandbars-in-uruguay/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 14:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Montevideo]]></category>
		<category><![CDATA[Punta del Este]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[typisch Uruguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage von Ute und Torsten:
&#8220;¿wieso, oder warum gibt es so wenige cafe´s (pub´s ect) am strand von montevideo bis hin nach punta del este? ¿ist dieses nicht genehmigt, oder fehlt das interesse
an solchen, seitens der bevölkerung. ¿oder ist es einfach nicht erwünscht?&#8221;
Es sind zwar sehr wenige, aber es gibt welche, d. h. an der natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frage von Ute und Torsten:</strong></p>
<p><strong>&#8220;¿wieso, oder warum gibt es so wenige cafe´s (pub´s ect) am strand von montevideo bis hin nach punta del este? ¿ist dieses nicht genehmigt, oder fehlt das interesse<br />
an solchen, seitens der bevölkerung. ¿oder ist es einfach nicht erwünscht?&#8221;</strong></p>
<p>Es sind zwar sehr wenige, aber es gibt welche, d. h. an der natürlich erforderlichen Genehmigung liegt&#8217;s nicht. Es ist wohl mehr eine Mischung aus den beiden anderen Vermutungen.<span id="more-171"></span></p>
<p>1. In Uruguay ist man naturverbunden und <strong>sehr</strong> nostalgisch. Viele würden am liebsten alles so lassen, wie&#8217;s immer schon war. Die Uruguayos lieben <strong>ihre</strong> Küste genauso wie <strong>ihren</strong> Campo und sie lieben beides vor allem wegen der Ruhe. Den allermeisten hier kann es kaum tranquilo (ruhig) genug sein. Man freut sich über jeden Ausländer, der das ebenso sieht &#8211; aber zu viele sollen es auch nicht werden!</p>
<p>2. Wenn man hier an den Strand geht, dann bringt man neben dem obligatorischen Stühlchen, ohne das man einen Uruguayo selten am Strand sieht, auch seine Versorgung mit, wobei diese nicht selten nur aus Mate besteht. Mittags geht man vielleicht einen Happen essen, danach verzieht man sich zur Siesta, legt am späten Nachmittag noch ein bis zwei Strandstunden ein und geht spät abends entweder essen oder, noch häufiger, macht ein Asado. Selbst wenn sich in Uruguay viele inzwischen mehr leisten können als noch vor wenigen Jahren &#8211; die Selbstversorgung hat Tradition &#8211; und Traditionen sind in Uruguay heilig.</p>
<p>3. Strandcafés, Bars, Restaurants, Hotels &#8211; all diese Betriebe müssen hier streng genommen von den Einnahmen aus den drei Monaten der Hauptsaison leben. Auch wenn mittlerweile viele auch außerhalb der Saison häufig mal für ein Wochenende in die Balnearios fahren, ändert sich daran nichts.</p>
<p>4. Je geringer in einem Ort die Zahl regelmäßig anreisender ausländischer Gäste ist, desto seltener wird man Strandcafés dort sehen. In Montevideo gehört der Strand selbstverständlich fast ausschließlich den Einheimischen. Punta del Este ist das andere Extrem. Trotzdem ist auch dort das Angebot an solchen Etablissements im Vergleich zu manch einem europäischen &#8220;Urlaubsparadies&#8221; eher bescheiden, aber viel mehr als jetzt, wird es aus oben genannten Gründen wohl auch in absehbarer Zukunft nicht geben.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_172" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-172 " style="border: 5px solid grey; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="strandausruestung" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2009/07/strandausruestung.JPG" alt="Mit Stühlchen und Mate zum Strand - mehr braucht der Uruguayo nicht" width="450" height="338" /><p class="wp-caption-text">Mit Stühlchen und Mate zum Strand - mehr braucht der Uruguayo nicht</p></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vor- und Nachteile des Lebens in Uruguay</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/07/10/vor-und-nachteile-des-lebens-in-uruguay/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 17:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshaltungskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Montevideo]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[typisch Uruguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben in Uruguay ist in vielerlei Hinsicht mit dem in Deutschland kaum zu vergleichen und wir glauben, dass man sich keinen Gefallen tut, wenn man hier in Uruguay lebt und Alles und Jedes immer wieder mit Deutschland vergleicht. Ich bin der Meinung, dass man sich auf Dauer davon lösen muss, wenn man hier wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben in Uruguay ist in vielerlei Hinsicht mit dem in Deutschland kaum zu vergleichen und wir glauben, dass man sich keinen Gefallen tut, wenn man hier in Uruguay lebt und Alles und Jedes immer wieder mit Deutschland vergleicht. Ich bin der Meinung, dass man sich auf Dauer davon lösen muss, wenn man hier wirklich glücklich werden möchte. Trotzdem bleibt es natürlich nicht aus, man vergleicht vieles unwillkürlich.<span id="more-150"></span> Mit der Zeit wird es aber seltener und je größer der zeitliche Abstand zu den persönlichen Erinnerungen an Deutschland wird, desto mehr hinken die Vergleiche. Außerdem fließt selbstverständlich immer sehr viel  Subjektives ein, denn was ist DAS Leben in Uruguay und was ist DAS Leben in Deutschland? Lebt man auf dem Land oder in der Stadt, sucht man die Ruhe oder das quirlige Leben, lebt man allein oder hat man Familie und Kinder, die noch zur Schule gehen?</p>
<p>Wir haben aufgrund unserer Immobilien-Tätigkeit inzwischen sehr viele an einer Einwanderung nach Uruguay interessierte  Menschen kennen gelernt. Die meisten von ihnen leben inzwischen in diesem Land und fühlen sich dabei augenscheinlich sehr wohl. Hin und wieder gibt es natürlich auch Menschen, die sich mit den hiesigen Verhältnissen auf Dauer nicht anfreunden können und die nach einigen Jahren das Land wieder verlassen.</p>
<p>Einige der am häufigsten angeführten Für und Wider haben wir hier einmal zusammengestellt:</p>
<p>In den wenigen Fällen, in denen es eine frühzeitige Rückkehr nach Deutschland gab, ist die Trennung von der Familie der von uns am häufigsten registrierte Grund, nichts also, was grundsätzlich mit dem Leben in Uruguay zu tun hätte.</p>
<p>Ein weiterer Grund ist der subjektiv empfundene Mangel an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Natürlich muss man sich mit dem Land beschäftigen und sollte zumindest nach einiger Zeit die Sprache einigermaßen beherrschen, sonst bekommt man von den vielfältigen kulturellen Angeboten in Uruguay natürlich wenig mit. In Montevideo, aber auch in Punta del Este, gibt es regelmäßig die verschiedensten kulturellen Veranstaltungen und natürlich feste Einrichtungen, wie Museen und Sportstätten. Wer jedoch ein mit Deutschland und anderen Ländern Europas  vergleichbares Angebot erwartet, der wird in Uruguay nicht glücklich.</p>
<p>Nummer drei der am häufigsten beklagten vermeintlichen Nachteile eines Lebens in diesem Land ist die angebliche Unzuverlässigkeit und die laxe Arbeitseinstellung der Uruguayos. Vielleicht haben von allen Einwanderern vor allem wir Deutschen die größten Probleme mit der in unseren Augen manchmal etwas lockeren Mentalität. Aber diese Probleme haben dann meist eben wir und nicht die Menschen hier. Ich will damit keineswegs die eine oder die andere Lebenseinstellung verurteilen oder umgekehrt als richtig hinstellen, bin aber der Meinung, dass wir mit unserer manchmal unter Umständen übermäßig korrekten Haltung von der legeren Einstellung der Uruguayer einiges lernen können, denn was dem ein oder anderen als Nachteil erscheinen mag, ist gleichzeitig einer der Vorteile des Lebens in Uruguay: <strong>Stress ist hier ein absolutes Fremdwort!</strong></p>
<p>In Uruguay lebt es sich wie in Deutschland vor etwa 30, in mancherlei Hinsicht vielleicht sogar 50 Jahren. Überall geht es gemächlich zu, die Zeit drängt nicht und man nimmt sie sich bei jeder Gelegenheit &#8211; für den kurzen Schwatz an der Supermarktkasse trotz langer Schlange, für einen Mate beim Sonnenuntergang oder natürlich für das omnipräsente stundenlange Asado.</p>
<p>Die weiteren Vorteile liegen für uns und die meisten der uns bekannten hier lebenden Deutschen auf der Hand:</p>
<p><strong>1. Das angenehme Klima</strong>, mit trotzdem spürbarem Wechsel zwischen den Jahreszeiten. In Uruguay kommt man etwa zwei Drittel des Jahres, nämlich von Oktober bis Mai, mit überwiegend kurzer Kleidung aus und selbst in den kältesten Monaten des Jahres braucht man nur selten länger als drei Tage auf die Sonne zu verzichten. Mit Glück gibt es mitten im &#8220;tiefsten&#8221; Winter unversehens ein paar Tage mit geradezu sommerlichen Temperaturen. Die Uruguayos nennen diese vor allem im Juli nicht ganz seltenen Wärmephasen &#8220;Veranillos&#8221; &#8211; die kleinen Sommer.</p>
<p><strong>2. Die Ausländerfreundlichkeit</strong>. Uruguay ist und war schon immer ein Migrationsland. Jede Familie hat ihre eigene Einwanderungsgeschichte und Vorfahren aus Europa. Entsprechend freundlich und aufgeschlossen ist man Neuankömmlingen gegenüber.</p>
<p><strong>3. Die stabile wirtschaftliche und politische Situation</strong>. Uruguay gehört zu den beständigsten Ländern Lateinamerikas und das will inzwischen etwas heißen. Vor einigen Jahrzehnten hätte man diese Feststellung vielleicht noch belächelt, vor dem Hintergrund der heutigen Situation in Südamerika jedoch, mit wirtschaftlich und politisch ausgezeichnet dastehenden Ländern wie Chile und Brasilien, ist das wirklich bemerkenswert.</p>
<p><strong>4. Die Sicherheit</strong>. Auch wenn die Uruguayer selbst das etwas anders sehen, weil sie in dieser Hinsicht im positiven Sinne wirklich verwöhnt sind, und auch wenn, wie fast überall auf der Welt, die Kriminalität eher zu-, als abnimmt, schneidet das Land im internationalen Vergleich auch weiterhin sehr gut ab. Montevideo, natürlich der kriminelle Brennpunkt des Landes, gilt als weltweit zweitsicherste Hauptstadt nach Tokio. (siehe zu diesem Thema auch den <a href="http://www.van-bevern.com/uruguay-statistiken.html" target="_blank">statistischen Vergleich</a> zwischen Deutschland, Paraguay und Uruguay)</p>
<p><strong>5.  Die erträglichen Lebenshaltungskosten</strong>. Uruguay, das haben wir auch schon an <a href="http://www.van-bevern.com/warum-uruguay.html" target="_blank">anderer Stelle</a> erwähnt, ist sicher alles andere als ein Billigland, es gibt sogar einiges, was sehr viel teurer ist als in Deutschland (z. B. Autos, Computer). Trotzdem sollte man bei gleichbleibendem Lebensstandard mit etwa der Hälfte bis vielleicht Zweidrittel dessen auskommen, was man in Deutschland benötigt.</p>
<p>Einiges in Uruguay ist allerdings nicht teuer, sondern <strong>unbezahlbar</strong>. Das zum Beispiel:</p>
<div id="attachment_160" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-160 " style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border: 5px solid #808080;" title="abendstimmung_solis" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2009/07/abendstimmung_solis.JPG" alt="Abendstimmung am Strand" width="450" height="338" /><p class="wp-caption-text">Abendstimmung am Strand</p></div>
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