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	<title>Das Uruguay-Blog von Immobilien van Bevern &#187; Lebenshaltungskosten</title>
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	<description>Das Blog von www.van-bevern.com - Immobilien in Uruguay</description>
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		<title>Uruguay &#8211; Steuerhölle und Massengrab?</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2010/04/03/uruguay-steuerholle-und-massengrab/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 21:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto & Verkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist erstaunlich, was man hin und wieder im Internet zu lesen bekommt &#8211; natürlich auch über Uruguay.
Heute fand ich in einem Blog einen Artikel, der die vermeintlich wahren Zustände in diesem Land gnadenlos entlarvt und dabei mit negativen Superlativen nicht geizt. Uruguay sei die &#8220;Steuerhölle auf Erden&#8221; las ich da, der hiesige Automarkt ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erstaunlich, was man hin und wieder im Internet zu lesen bekommt &#8211; natürlich auch über Uruguay.</p>
<p>Heute fand ich in einem Blog einen Artikel, der die vermeintlich wahren Zustände in diesem Land gnadenlos entlarvt und dabei mit negativen Superlativen nicht geizt. Uruguay sei die &#8220;Steuerhölle auf Erden&#8221; las ich da, der hiesige Automarkt ein &#8220;Horrorszenario&#8221; und die Straßen des Landes gar ein &#8220;Massengrab&#8221;. Das ist starker Tobak. Ist Uruguay tatsächlich so infernalisch?</p>
<p><span id="more-608"></span></p>
<h4><strong>Steuerhölle Uruguay? Teil 1</strong></h4>
<p><strong><br />
Die Behauptung Nr. 1 in diesem Artikel: &#8220;Ein Haus im Wert von 100.000 Dollar wird in Paris mit 200 US Dollar besteuert, in Mailand mit 440 und in Madrid mit 551 Dollar. In Montevideo sind es 1.200 US-Dollar.&#8221;</strong></p>
<p>Abgesehen davon, dass mir die Zahlen reichlich pauschal erscheinen, weiß ich nicht, woher der Verfasser dieses Textes die scheinbar so präzisen Informationen über die zu zahlenden Steuern für ein Haus im Wert von 100.000 US$ in Europa bezieht, insbesondere da sich in diesem Preissegment die Auswahl auf dem europäischen Immobilienmarkt einigermaßen übersichtlich gestaltet. Ich weiß nicht, wie realistisch diese Angaben sind, was allerdings die Steuern in Uruguay anbelangt, liegen die Dinge ein wenig anders.</p>
<p>Vorweg &#8211; in Uruguay gibt es folgende Steuerarten:</p>
<p>1. Die Körperschaftssteuer &#8211; Impuesto a las Rentas de las Actividades Económicas (IRAE)</p>
<p>2. Die Vermögenssteuer &#8211; Impuesto al Patrimonio (IP)</p>
<p>3. Die Einkommenssteuer &#8211; Impuesto a las Rentas de las Personas Físicas (IRPF)</p>
<p>4. Die Auslands-Einkommenssteuer (gilt für in Uruguay gemeldete Personen, die sich überwiegend im Ausland aufhalten) &#8211; Impuesto a las Rentas de los No Residentes (IRNR)</p>
<p>5. Die Mehrwertsteuer &#8211; Impuesto al Valor Agregado (IVA)</p>
<p>6. Die interne Absatzsteuer &#8211; Impuesto Específico Interno (IMESI)</p>
<p>7. Die Grundsteuer &#8211; Contribución Inmobiliaria</p>
<p>8. Die Kfz-Steuer &#8211; Patente de Rodados</p>
<p>Auf Wohneigentum fällt in Uruguay Vermögenssteuer und Grundsteuer an. Bei Einzelpersonen werden bei der Vermögenssteuer, dem sog. Impuesto al Patrimonio (IP), progressive Sätze zugrunde gelegt, die zwischen 0,7% und 2,5% liegen, bei einem Freibetrag von 80.000 US$, für Familien 160.000 US$.</p>
<p>Bei der Bemessung der Steuer wird der sog. Valor Real (Einheitswert) zugrunde gelegt, der bei einem Haus im Wert von 100.000 US$ bei etwa 50.000 US$ liegt. Für dieses Beispiel würde also keine Vermögenssteuer anfallen, da bei Einzelpersonen Werte bis zu 80.000 US$ nicht versteuert werden.</p>
<p>Wie hoch ist die Grundsteuer? Die Grundsteuer fällt von Departamento zu Departamento unterschiedlich hoch aus. Sie berechnet sich ebenso wie die Vermögenssteuer nach dem Einheitswert, in diesem Fall also ca. 50.000 US$, nach dem heutigen Wechselkurs ca. 965.000 Pesos. Für Einheitswerte zwischen 773.291 Pesos und 1.546.581 Pesos fallen im Departamento Montevideo 1% Grundsteuern an, das sind für eine Liegenschaft mit einem Marktwert von US$100.000 also 500 US$ und keineswegs wie behauptet 1.200 US$.</p>
<p>Uruguay ist wirklich kein Billigland, aber wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen.</p>
<h4><strong>Steuerhölle Uruguay? Teil 2</strong></h4>
<p><strong><br />
Behauptung Nr. 2: &#8220;Ein Peugeot 306 Baujahr 96 wird in Madrid pro Jahr mit 100 Dollar, in London mit 274 U$ und in Montevideo mit 1.396 US-Dollar besteuert.&#8221;</strong></p>
<p>Das ist sagenhaft: Woher um Himmelswillen weiß einer so etwas? Für einen Peugeot 306, Baujahr 1996, zahlt man in London 274 US$ Steuern! Schau einer an!</p>
<p>Ich habe keine Ahnung, wie hoch die steuerliche Belastung für einen Peugeot 306, Baujahr 1996 in London sein mag, aber ich habe doch erhebliche Zweifel an der in Montevideo entstehenden Steuerbelastung für ein solches Modell.</p>
<p>1.396 US$ sind nach dem heutigen Wechselkurs etwa 27.000 uruguayische Pesos.  Da sich der sog. Patente de Rodados, so heißt die hiesige Kfz-Steuer, zum Großteil nach dem Marktwert der Fahrzeuge bemisst, ist es wichtig, den aktuellen Kaufpreis für einen Peugeot 306, Bj. 1996 zu kennen. Die verlangten Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind in der Tat gehörig (s. a. <a title="Autopreise in Uruguay" href="http://immobilienuruguay.com/2009/09/08/eines-der-wenigen-leidigen-themen-in-uruguay-autos-und-ihre-preise/" target="_self">Artikel über Autopreise in Uruguay</a>). Sie liegen je nach Zustand und Laufleistung bei ca. 7.000 US$ – 10.000 US$.</p>
<p>Ich habe nun allerdings keinen Peugeot 306, Bj. 1996 und kenne auch niemanden, der einen solchen Wagen besitzt. Steuertabellen oder irgendwelche anderen Berechnungsmöglichkeiten gibt es nicht. Man müsste also ein vom Wert her ähnliches Fahrzeug zum Vergleich heranziehen.</p>
<p>Auf der Internetseite der Intendencia de Montevideo  (www.montevideo.gub.uy) kann man, deutschen Datenschützern würden die Haare zu Berge stehen, mit Eingabe der sog. Padron-Nr. eines Fahrzeugs, die bezahlten und unbezahlten Steuer-Rechnungen, inkl. evtl. angefallener Strafmandate einsehen. Es lassen sich willkürlich irgendwelche 6-stelligen Zahlenreihen eintippen und schon findet man die entsprechenden Daten mit Angabe des Fahrzeugmodells.</p>
<p>Ich habe die Geduld nicht aufbringen können, dieses Spielchen so lange zu treiben, bis mir zufällig ein Peugeot 306 mit entsprechendem Baujahr auf den Bildschirm geriet.  Aber einen Chevrolet Corsa 1.7 DSL, Baujahr 2002 habe ich gefunden. Die aktuellen Marktpreise für diesen Wagen liegen zwischen 7.000 US$ und 10.000 US$, genau wie bei dem Peugeot.</p>
<p>Für den Corsa fielen für 2010 16.800 Pesos an, das sind ca. 870 US$. Bezahlen brauchte der Fahrzeuginhaber allerdings nur 780 US$, da er seine Steuern gleich für das ganze Jahr bezahlt hat und in Montevideo, wie den meisten oder sogar allen anderen Departamentos auch, in diesem Fall 10% Nachlass gewährt werden.  Natürlich, 780 US$ sind immer noch genug, aber es sind 616 US$ weniger, als der Verfasser besagten Textes mutmaßt.</p>
<p>Gerade dieses Beispiel taugt für die Behauptung, dass Uruguay die &#8220;Steuerhölle auf Erden&#8221; sei, aber ganz besonders wenig, denn der Vollständigkeit halber hätte der Autor hinzufügen sollen, dass die Kraftfahrzeugsteuern in Uruguay von Departamento zu Departamento extrem schwanken und Montevideo in dieser Hinsicht meines Wissens das teuerste Pflaster des Landes ist. Die meisten unserer Kunden z. B. lassen sich im Dep. Maldonado nieder – wo man im Vergleich zur Hauptstadt im Schnitt nur die Hälfte der Kfz-Steuern bezahlt. Da relativiert sich die vermeintliche Steuerhölle gleich erheblich.</p>
<h4><strong>Horrorszenario Automarkt?</strong></h4>
<p><strong><br />
Behauptung Nr. 3: &#8220;Ein Kleinwagen wie z. B. ein Honda Swift kostet in Uruguay 24.000 US$&#8221;</strong></p>
<p>Gemeint ist natürlich der Suzuki Swift – es sei denn Honda und Suzuki hätten jüngst fusioniert.  Die Autopreise in Uruguay sind wirklich horrend, aber als &#8220;Horrorszenario&#8221;, zudem noch als &#8220;ein weiteres Horrorszenario&#8221; würde ich sie nicht bezeichnen.</p>
<p>Der Suzuki Swift ist nun ausgerechnet ein Modell, welches man in Uruguay sowohl gebraucht, als auch neu eher selten antrifft. Aber mal im Ernst: Was ist das für eine Aussage? Ohne Angabe zu Version und Ausstattung kostet irgendein Swift 24.000 US$.</p>
<p>24.000 US$ sind nach dem heutigen Wechselkurs ca. 17.800 €. Ich verweise als Antwort auf das &#8220;Horrorszenario&#8221; auf die <a title="Preis Suzuki Swift Deutschland" href="http://auto.suzuki.de/auto/live/modelle/swift/sport/preise.html" target="_blank">Webseite von Suzuki Deutschland</a>. Jaja, es ist wirklich alles ganz entsetzlich in Uruguay!</p>
<h4><strong>Uruguays Straßen: Ein Massengrab?</strong></h4>
<p><strong><br />
Behauptung Nr. 4: &#8220;Zu den hohen Kosten gesellen sich ein hohes Sicherheitsrisiko, da der nationale Fuhrpark völlig überaltert ist und nur notdürftig von den Besitzern Instand gehalten werden kann. Die Strassen in Uruguay sind ein Massengrab.&#8221;</strong></p>
<p>Ein Massengrab – mein Gott – wir sind in unseren 4 Jahren Uruguay ca. 100.000 km durch ein Massengrab gefahren und haben es nicht bemerkt. Mir stehen die Haare zu Berge.</p>
<p>Unabhängig davon, dass sich der &#8220;nationale Fuhrpark&#8221; in den letzten Jahren mächtig gewandelt hat und man inzw. mehr Neuwagen als Rostlauben sieht, sprechen die Zahlen für sich:</p>
<p>In Deutschland leben 82 Mio. Menschen, im Jahr 2009 gab es 4.160 Verkehrstote. Auf 100.000 Einwohner kamen also 5,07 Verkehrstote – schlimm genug. Trotzdem wird diese Zahl zu Recht als großer Fortschritt angesehen, denn so wenige Verkehrstote gab es noch nie. Noch vor 20 Jahren sahen die Zahlen ganz anders aus. 1990 kamen auf 100.000 Einwohner über 13 Verkehrstote. (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstote#Deutschland">http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstote#Deutschland</a>)</p>
<p>In Uruguay leben 3,3 Mio. Menschen und im Jahr 2009 gab es 172 Verkehrstote. Auf 100.000 Einwohner kamen also hier 5,21 Verkehrstote. (Quelle: <a href="http://otrosmedios.elpais.com.uy/2009/12/11/muertes-en-rutas-mas-que-en-2008/">http://otrosmedios.elpais.com.uy/2009/12/11/muertes-en-rutas-mas-que-en-2008/</a>)</p>
<p><strong>Massengrab?</strong></p>
<p>Bevor man mit solchen Begriffen um sich wirft, sollte man gründlich recherchieren.  Ich will es damit bewenden lassen, auch wenn noch manch andere der Aussagen in diesem Text sicherlich eine nähere Untersuchung verdient hätte. Aber sei&#8217;s drum.</p>
<p><a title="Steuerhölle Uruguay" href="http://lateinamerika-reisemagazin.com/2010/03/26/uruguay-die-steuerholle-auf-erden/" target="_blank">Hier der besagte Artikel</a></p>
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		<item>
		<title>Neue Maut-Tarife &#8211; nur ein Aprilscherz?</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2010/03/30/jetzt-wirds-teuer-neue-maut-tarife-ab-1-april/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 16:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Es scheint doch nur ein (schlechter) Aprilscherz gewesen zu sein, was auf der Internetseite www.observa.com.uy zu lesen war und ist. Zum 1. April sollten angeblich landesweit die Peaje(Maut)-Tarife auf den Nationalstraßen erhöht werden und zwar gleich gehörig.
Die vermeintlich neuen Tarife:
1. Autos oder Transporter (bis zu 8 Sitzen einschließlich Fahrer), mit oder ohne Anhänger von bis zu 4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint doch nur ein (schlechter) Aprilscherz gewesen zu sein, was auf der Internetseite <a title="Neue Mauttarife in Uruguay ab 1.4.2010" href="http://bit.ly/cryFtK" target="_blank">www.observa.com.uy</a> zu lesen war und ist. Zum 1. April sollten angeblich landesweit die Peaje(Maut)-Tarife auf den Nationalstraßen erhöht werden und zwar gleich gehörig.<span id="more-598"></span></p>
<p>Die vermeintlich neuen Tarife:</p>
<p><strong>1. Autos oder Transporter</strong> (bis zu 8 Sitzen einschließlich Fahrer), mit oder ohne Anhänger von bis zu 4 Rädern auf 1 oder 2 Achsen verteilt, und andere 2-Achs-Fahrzeuge mit bis zu 4 Rädern: <strong>90 Peso </strong>(das wäre eine Erhöhung um 100%)<strong><br />
</strong></p>
<p>(nach dem heutigen Wechselkurs sind 90 Pesos ca. 3,40 Euro; Bsp.: für eine Fahrt vom Flughafen in Montevideo nach Punta del Este und zurück werden ab Donnerstag 13,60 Euro fällig.)</p>
<p><strong>2. Express-Bus</strong> (Fahrer und ein Gast Minimum), Mikro-und Mini-Bus oder LKW-Zugmaschine ohne Anhänger: <strong>90 Pesos</strong></p>
<p><strong>3. Fahrzeuge mit 2 Achsen und mehr als 4 Rädern (bei Doppelbereifung): 170 Pesos</strong></p>
<p><strong>4. Bus: 170 Pesos</strong></p>
<p><strong>5. LKW mit 3 Achsen: 170 Pesos</strong></p>
<p><strong>6. LKW mit 4 Achsen: 346 Pesos</strong></p>
<p><strong>7. LKW mit mehr als 4 Achsen: 346 Pesos</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Fakt ist: am 1. April zahlte man an den Peajes, wie gehabt, 45 Pesos und von einer Erhöhung der Tarife wusste man, zumindest an der Peaje Solís, nichts.</span></strong></p>
<p>Quelle: <a title="Neue Mauttarife in Uruguay ab 1.4.2010" href="http://bit.ly/cryFtK" target="_blank">www.observa.com.uy</a></p>
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		</item>
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		<title>Von heute an sind Kfz-Versicherungen Pflicht</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/08/19/von-heute-an-sind-kfz-versicherungen-pflicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 20:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab dem 19.08.09 ist in Uruguay eine Kfz-Haftpflicht-Versicherung obligatorisch. &#8220;El seguro obligatorio de automotores (SOA &#8211; Ley N° 18.412)&#8221; gilt für Kfz jeglicher Art, inklusive Zweiräder (befreit sind Zweiräder unter 70 ccm, die  vor dem 19.08.09 erworben wurden).
Die SOA ist eine auf 15.000 US$ begrenzte Mindestversicherung, die im Falle eines Unfalls den persönlichen Schaden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem 19.08.09 ist in Uruguay eine Kfz-Haftpflicht-Versicherung obligatorisch. &#8220;El seguro obligatorio de automotores (SOA &#8211; Ley N° 18.412)&#8221; gilt für Kfz jeglicher Art, inklusive Zweiräder (befreit sind Zweiräder unter 70 ccm, die  vor dem 19.08.09 erworben wurden).<span id="more-395"></span></p>
<p>Die SOA ist eine auf 15.000 US$ begrenzte Mindestversicherung, die im Falle eines Unfalls den persönlichen Schaden Dritter absichert (Verletzung, Tod). Sie ist ausschließlich von der KfZ-Art, nicht aber vom Modell, Baujahr, etc. abhängig.</p>
<p>Beispiel jährlicher Beiträge:</p>
<ul>
<li>Zweiräder: 761 UY$ (z. Z. ca. 23 €)</li>
<li>Autos: 1.909 UY$ (ca. 58 €)</li>
<li>LKW: 3.315 UY$ (ca. 100 €)</li>
</ul>
<p>Umfangreichere Haftpflichtversicherungen sind selbstverständlich möglich und bereits bestehende Versicherungen werden normal weitergeführt.</p>
<p>Die SOA kann bei den Zahlstellen &#8220;Abitab&#8221; oder &#8220;Redpagos&#8221; beantragt und bezahlt werden. Neben dem &#8220;certificado de cubertura&#8221; wird als Versicherungsnachweis eine Plakette ausgehändigt, die gut sichtbar an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs anzubringen ist.</p>
<p>Die Inhaber bereits bestehender  KfZ-Haftpflichtversicherungen der BSE (Banco de Seguros del Estado), erhalten diese Plakette ebenfalls in den angegebenen Zahlstellen gegen Vorlage ihres Versicherungsscheines und der &#8220;Libreta de Propiedad&#8221; (KfZ-Karte). Andere Versicherungsgesellschaften (z. B. Royal) senden ihren Versicherungsnehmern automatisch diese Plakette zu. Hat man von heute an diese Versicherung nicht, so muss man mit gravierenden Sanktionen rechnen (Geldstrafen oder Beschlagnahmung des KfZ). Außerdem ist der Verkauf eines unversicherten  Fahrzeugs nicht mehr möglich und ohne entsprechende Strafen können auch behördliche Vorgänge, wie Bezahlung der Kfz-Steuern und anderer Abgaben, Ummeldungen, etc. nicht mehr getätigt werden.</p>
<p>Informationen zur SOA erhält man bei einer der BSE-Stellen, telefonisch unter (02) 1998, auf der Webseite www.bse.com.uy oder einem Versicherungsbüro (Corredor de Seguro).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vor- und Nachteile des Lebens in Uruguay</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/07/10/vor-und-nachteile-des-lebens-in-uruguay/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 17:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Wetter]]></category>
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		<category><![CDATA[Lebenshaltungskosten]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[typisch Uruguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben in Uruguay ist in vielerlei Hinsicht mit dem in Deutschland kaum zu vergleichen und wir glauben, dass man sich keinen Gefallen tut, wenn man hier in Uruguay lebt und Alles und Jedes immer wieder mit Deutschland vergleicht. Ich bin der Meinung, dass man sich auf Dauer davon lösen muss, wenn man hier wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben in Uruguay ist in vielerlei Hinsicht mit dem in Deutschland kaum zu vergleichen und wir glauben, dass man sich keinen Gefallen tut, wenn man hier in Uruguay lebt und Alles und Jedes immer wieder mit Deutschland vergleicht. Ich bin der Meinung, dass man sich auf Dauer davon lösen muss, wenn man hier wirklich glücklich werden möchte. Trotzdem bleibt es natürlich nicht aus, man vergleicht vieles unwillkürlich.<span id="more-150"></span> Mit der Zeit wird es aber seltener und je größer der zeitliche Abstand zu den persönlichen Erinnerungen an Deutschland wird, desto mehr hinken die Vergleiche. Außerdem fließt selbstverständlich immer sehr viel  Subjektives ein, denn was ist DAS Leben in Uruguay und was ist DAS Leben in Deutschland? Lebt man auf dem Land oder in der Stadt, sucht man die Ruhe oder das quirlige Leben, lebt man allein oder hat man Familie und Kinder, die noch zur Schule gehen?</p>
<p>Wir haben aufgrund unserer Immobilien-Tätigkeit inzwischen sehr viele an einer Einwanderung nach Uruguay interessierte  Menschen kennen gelernt. Die meisten von ihnen leben inzwischen in diesem Land und fühlen sich dabei augenscheinlich sehr wohl. Hin und wieder gibt es natürlich auch Menschen, die sich mit den hiesigen Verhältnissen auf Dauer nicht anfreunden können und die nach einigen Jahren das Land wieder verlassen.</p>
<p>Einige der am häufigsten angeführten Für und Wider haben wir hier einmal zusammengestellt:</p>
<p>In den wenigen Fällen, in denen es eine frühzeitige Rückkehr nach Deutschland gab, ist die Trennung von der Familie der von uns am häufigsten registrierte Grund, nichts also, was grundsätzlich mit dem Leben in Uruguay zu tun hätte.</p>
<p>Ein weiterer Grund ist der subjektiv empfundene Mangel an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Natürlich muss man sich mit dem Land beschäftigen und sollte zumindest nach einiger Zeit die Sprache einigermaßen beherrschen, sonst bekommt man von den vielfältigen kulturellen Angeboten in Uruguay natürlich wenig mit. In Montevideo, aber auch in Punta del Este, gibt es regelmäßig die verschiedensten kulturellen Veranstaltungen und natürlich feste Einrichtungen, wie Museen und Sportstätten. Wer jedoch ein mit Deutschland und anderen Ländern Europas  vergleichbares Angebot erwartet, der wird in Uruguay nicht glücklich.</p>
<p>Nummer drei der am häufigsten beklagten vermeintlichen Nachteile eines Lebens in diesem Land ist die angebliche Unzuverlässigkeit und die laxe Arbeitseinstellung der Uruguayos. Vielleicht haben von allen Einwanderern vor allem wir Deutschen die größten Probleme mit der in unseren Augen manchmal etwas lockeren Mentalität. Aber diese Probleme haben dann meist eben wir und nicht die Menschen hier. Ich will damit keineswegs die eine oder die andere Lebenseinstellung verurteilen oder umgekehrt als richtig hinstellen, bin aber der Meinung, dass wir mit unserer manchmal unter Umständen übermäßig korrekten Haltung von der legeren Einstellung der Uruguayer einiges lernen können, denn was dem ein oder anderen als Nachteil erscheinen mag, ist gleichzeitig einer der Vorteile des Lebens in Uruguay: <strong>Stress ist hier ein absolutes Fremdwort!</strong></p>
<p>In Uruguay lebt es sich wie in Deutschland vor etwa 30, in mancherlei Hinsicht vielleicht sogar 50 Jahren. Überall geht es gemächlich zu, die Zeit drängt nicht und man nimmt sie sich bei jeder Gelegenheit &#8211; für den kurzen Schwatz an der Supermarktkasse trotz langer Schlange, für einen Mate beim Sonnenuntergang oder natürlich für das omnipräsente stundenlange Asado.</p>
<p>Die weiteren Vorteile liegen für uns und die meisten der uns bekannten hier lebenden Deutschen auf der Hand:</p>
<p><strong>1. Das angenehme Klima</strong>, mit trotzdem spürbarem Wechsel zwischen den Jahreszeiten. In Uruguay kommt man etwa zwei Drittel des Jahres, nämlich von Oktober bis Mai, mit überwiegend kurzer Kleidung aus und selbst in den kältesten Monaten des Jahres braucht man nur selten länger als drei Tage auf die Sonne zu verzichten. Mit Glück gibt es mitten im &#8220;tiefsten&#8221; Winter unversehens ein paar Tage mit geradezu sommerlichen Temperaturen. Die Uruguayos nennen diese vor allem im Juli nicht ganz seltenen Wärmephasen &#8220;Veranillos&#8221; &#8211; die kleinen Sommer.</p>
<p><strong>2. Die Ausländerfreundlichkeit</strong>. Uruguay ist und war schon immer ein Migrationsland. Jede Familie hat ihre eigene Einwanderungsgeschichte und Vorfahren aus Europa. Entsprechend freundlich und aufgeschlossen ist man Neuankömmlingen gegenüber.</p>
<p><strong>3. Die stabile wirtschaftliche und politische Situation</strong>. Uruguay gehört zu den beständigsten Ländern Lateinamerikas und das will inzwischen etwas heißen. Vor einigen Jahrzehnten hätte man diese Feststellung vielleicht noch belächelt, vor dem Hintergrund der heutigen Situation in Südamerika jedoch, mit wirtschaftlich und politisch ausgezeichnet dastehenden Ländern wie Chile und Brasilien, ist das wirklich bemerkenswert.</p>
<p><strong>4. Die Sicherheit</strong>. Auch wenn die Uruguayer selbst das etwas anders sehen, weil sie in dieser Hinsicht im positiven Sinne wirklich verwöhnt sind, und auch wenn, wie fast überall auf der Welt, die Kriminalität eher zu-, als abnimmt, schneidet das Land im internationalen Vergleich auch weiterhin sehr gut ab. Montevideo, natürlich der kriminelle Brennpunkt des Landes, gilt als weltweit zweitsicherste Hauptstadt nach Tokio. (siehe zu diesem Thema auch den <a href="http://www.van-bevern.com/uruguay-statistiken.html" target="_blank">statistischen Vergleich</a> zwischen Deutschland, Paraguay und Uruguay)</p>
<p><strong>5.  Die erträglichen Lebenshaltungskosten</strong>. Uruguay, das haben wir auch schon an <a href="http://www.van-bevern.com/warum-uruguay.html" target="_blank">anderer Stelle</a> erwähnt, ist sicher alles andere als ein Billigland, es gibt sogar einiges, was sehr viel teurer ist als in Deutschland (z. B. Autos, Computer). Trotzdem sollte man bei gleichbleibendem Lebensstandard mit etwa der Hälfte bis vielleicht Zweidrittel dessen auskommen, was man in Deutschland benötigt.</p>
<p>Einiges in Uruguay ist allerdings nicht teuer, sondern <strong>unbezahlbar</strong>. Das zum Beispiel:</p>
<div id="attachment_160" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-160 " style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border: 5px solid #808080;" title="abendstimmung_solis" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2009/07/abendstimmung_solis.JPG" alt="Abendstimmung am Strand" width="450" height="338" /><p class="wp-caption-text">Abendstimmung am Strand</p></div>
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