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	<title>Das Uruguay-Blog von Immobilien van Bevern &#187; typisch Uruguay</title>
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	<description>Das Blog von www.van-bevern.com - Immobilien in Uruguay</description>
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		<title>CD von &#8220;Los Hermanos Patron Garrido&#8221; zum Download</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 21:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[typisch Uruguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit langem hatten wir es angekündigt, nun ist es endlich soweit. Immer wieder erhielten wir Anfragen zur Hintergrundmusik auf unseren Uruguay-Impressionen auf www.van-bevern.com. Aufgrund dieser Resonanz haben wir uns in Absprache mit den Musikern dazu entschlossen, die CD zum Download anzubieten. Ab sofort können Sie also die CD &#8220;A mi Pueblo canto&#8221; von &#8220;Los Hermanos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit langem hatten wir es angekündigt, nun ist es endlich soweit. Immer wieder erhielten wir Anfragen zur Hintergrundmusik auf unseren <a href="http://www.van-bevern.com/uruguay-impressionen.html" target="_blank">Uruguay-Impressionen</a> auf www.van-bevern.com. Aufgrund dieser Resonanz haben wir uns in Absprache mit den Musikern dazu entschlossen, die CD zum Download anzubieten. Ab sofort können Sie also die CD &#8220;A mi Pueblo canto&#8221; von &#8220;Los Hermanos Patron Garrido&#8221; <a href="http://www.van-bevern.com/uruguay-impressionen.html" target="_blank">hier</a> bestellen.</p>
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		<title>Uruguay auf Platz 21 der Fifa-Rangliste (mit Video)</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 11:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Montevideo]]></category>
		<category><![CDATA[typisch Uruguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es nach der neuen Rangliste der Fifa ginge, wäre Uruguay für die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifiziert, denn nach Brasilien (Platz 1), Argentinien (Platz 8) und Paraguay (Platz 20 &#8211; das wurmt schon ein wenig!) nimmt Uruguay Platz 21 ein, und ist damit das viertbeste Team Südamerikas. Wäre dies das Ergebnis am Ende der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es nach der neuen Rangliste der Fifa ginge, wäre Uruguay für die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifiziert, denn nach Brasilien (Platz 1), Argentinien (Platz 8) und Paraguay (Platz 20 &#8211; das wurmt schon ein wenig!) nimmt Uruguay Platz 21 ein, und ist damit das viertbeste Team Südamerikas. Wäre dies das Ergebnis am Ende der Eliminatorias de Sudamerica, der Qualifikation für die WM in Südafrika, so würde Uruguay dabei sein. Dort allerdings sieht es nach einer saftigen 0:4 Schlappe am 6. Juni im Estadio Centenario gegen Brasilien und einem 2:2 in Venezuela im Moment nicht so rosig aus. <span id="more-330"></span>Uruguay ist nach diesen letzten Spieltagen auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht und wäre damit nicht qualifiziert. Aber bis zum Ende der Qualifikation fließt bekanntlich noch viel Wasser durch den Río de la Plata, schließlich stehen noch vier Begegnungen aus, last, but not least die natürlich immer sehr emotionsgeladene Partie gegen Argentinien, am letzten Spieltag (14. Oktober) in Montevideo.</p>
<p>Diese Begegnung könnte wieder einmal Endspielcharakter haben, wie es schon so oft in der Geschichte des Fußballs der beiden Länder war. Noch brisanter als ohnehin schon wird das diesjährige Aufeinandertreffen wegen der augenblicklich nicht besonders freundlichen politischen Atmosphäre. Bereits seit Jahren wird die für die uruguayische Wirtschaft extrem wichtige Brücke über den Río Uruguay bei Fray Bentos von argentinischen Umweltaktivisten blockiert, die mit dieser Aktion gegen die dort ansässige finnische Zellulosefabrik Botnia protestieren. Die argentinische Regierung hat bis heute nichts dagegen unternommen.</p>
<p>Die ebenfalls sehr geschichtsträchtige Begegnung gegen Brasilien war für die uruguayischen Fans im altehrwürdigen Rund des Estadio Centenario, unter ihnen auch wir, eine eher traurige Angelegenheit. Brasilien hatte zuvor dreiunddreißig Jahre lang nicht in Montevideo gewinnen können &#8211; und dann ein 0:4, ausgerechnet jetzt!</p>
<p>Das Ergebnis ist sicherlich um ein oder auch zwei Tore zu hoch ausgefallen, so schlecht waren die Urus gar nicht, aber während die Spieler in den hellblauen Trikots vor allem in der ersten Hälfte eine Chance nach der anderen versiebten, gaben die Brasilianer eine Lehrstunde in Effektivität und machten aus zwei Chancen vier Tore. Der erste Treffer war definitiv keine Chance. Der Ball versprang auf dem durch ein wenige Tage vor der Begegnung abgehaltenes Konzert reichlich ramponierten Rasen und trudelte an dem völlig verdutzten uruguayischen Torwart vorbei in die Maschen. Ich habe selten erlebt, dass ein Torhüter unglücklicher aussah. Und das in der 12. Minute. Der Torwart, die Spieler, die 55.000 im Stadion &#8211; ganz Uruguay schien geschockt. Es war einfach nur still und der an diesem Tag obendrein auch noch bleigraue Himmel lastete tonnenschwer auf dem Stadionrund. Bei den Uruguayos war nach diesem Schreck praktisch von Beginn an der Wurm drin und in der zweiten Halbzeit wirkten die Beine der Urus beinahe ebenso schwer, wie der wolkenverhangene Himmel. Der letzte Treffer in der 75. Minute war ein eindeutig unberechtigt gepfiffener Elfmeter.</p>
<p>Was mich an diesem Tag neben der effektiven Spielweise der Brasilianer vor allem beeindruckte, war die friedliche Atmosphäre vor, während und nach der Begegnung. Damit hatte ich so nicht gerechnet. Keine gröhlenden Betrunkenen, keine höhnischen oder feindseligen Fangesänge &#8211; nichts dergleichen. Bewundernswert! In unserem uruguayischen Block outeten sich kurz vor dem Anpfiff zwei oder drei gelbgrün geschmückte Brasileros durch laute portugiesische Gesänge. Natürlich richteten sich alle Blicke auf das mutige Trüppchen, das sich da viele Blocks vom großen Rest der brasilianischen Anhänger entfernt in das himmelblaue Getümmel wagte, und natürlich gab es ein paar derbe Sprüche, aber es blieb bei einem eher neckenden Ton und durchgehend lächelnden und lachenden Gesichtern um uns herum.</p>
<p>Auch nach dem Spiel sah man mehr lachende als traurige oder gar wütende Gesichter &#8211; und etwas Resignation vielleicht. Die Uruguayos sind halt Dämpfer gewohnt. Un fracaso mas &#8211; entonces, otra vez! &#8211; Eine Niederlage mehr &#8211; also, auf ein nächstes Mal! Ich hoffe, dass die Partie gegen Argentinien genauso friedlich verlaufen wird, trotz der angespannten Stimmung zwischen den Ländern. Wenn die nächsten drei Spieltage entsprechend verlaufen, könnte Uruguay es ja doch noch packen &#8211; entonces, vamos celeste &#8211; otra vez!</p>
<p style="text-align: center;">Video: Vor dem Spiel gegen Brasilien im Estadio Centenario</p>
<p><a id="wpfp_d74fb7a3d9af228368944786dd0a610f" style="width:480px; height:272px;" class="flowplayer_container"></a>
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		<title>Allgegenwärtig: General Artigas</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 02:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Montevideo]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[typisch Uruguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt in Uruguay keinen, aber auch wirklich keinen Ort, indem es nicht entweder eine Calle, einen Boulevard oder eine Plaza gibt, die dem großen Freiheitskämpfer General José Gervasio Artigas gewidmet wurde. Auch findet sich überall ein Denkmal, eine Statue oder wenigstens eine Büste. Letztere schon allein deswegen, weil jeder Ort eine Schule hat und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt in Uruguay keinen, aber auch wirklich keinen Ort, indem es nicht entweder eine Calle, einen Boulevard oder eine Plaza gibt, die dem großen Freiheitskämpfer General José Gervasio Artigas gewidmet wurde. Auch findet sich überall ein Denkmal, eine Statue oder wenigstens eine Büste. Letztere schon allein deswegen, weil jeder Ort eine Schule hat und es gibt nur wenige, vor denen der omnipräsente General die Schüler nicht mit finster-stolzem Blick begrüßt. Zudem trägt in Uruguay jeder den Nationalhelden bei sich, denn sein geprägtes Profil schmückt die Rückseiten sämtlicher Geldmünzen &#8211; von 50 Centésimos bis 10 Pesos.<span id="more-220"></span></p>
<div id="attachment_222" class="wp-caption aligncenter" style="width: 348px"><img class="size-full wp-image-222" style="border: 5px solid grey; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Denkmal Artigas" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2009/07/Artigas.JPG" alt="Artigas" width="338" height="499" /><p class="wp-caption-text">Das Artigas-Denkmal auf der Plaza Independencia in Montevideo</p></div>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>José Gervasio Artigas</strong> (* 19. Juni 1764 in Montevideo; † 23. September 1850 in Paraguay), der ein direkter Nachkomme der Inka-Herrscherfamilie Pachacuti war und dessen Großvater zu den ersten Siedlern Montevideos gehörte, trat nach unsteten Jugendjahren mit 33 Jahren in den Dienst der spanischen Krone, um das Vizekönigreich Río de la Plata, zu dem auch die sogenannte Banda Oriental gehörte, die in etwa dem Gebiet des heutigen Uruguay entsprach, an den Grenzen zu Brasilien zu schützen.</p>
<p></br></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">1806 &#8211; 1807 war er am Widerstand der Spanier gegen die britische Invasion am Río de la Plata und maßgeblich an der Befreiung der Städte Buenos Aires und Montevideo beteiligt.</p>
<p></br></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nachdem sich in Europa durch die Eroberungen Napoleons die Machtverhältnisse grundlegend geändert hatten und der spanische König Karl IV. 1808 zur Abdankung gezwungen worden war, begannen in den Ländern Südamerikas die ersten Unabhängigkeitsbestrebungen, so auch im Vizekönigreich Río de la Plata. Am 25. Mai 1809 kam es zu ersten Aufständen in deren Folge am 25. Mai 1810 der spanische Vizekönig Cisneros in Buenos Aires abgesetzt wurde und durch einen gewählten Revolutionsrat ersetzt wurde. Die spanische Regierung verlegte daraufhin ihren Sitz nach Montevideo.</p>
<p></br></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als 1811 der neue Vizekönig, Francisco Javier de Elío, der Regierung in Buenos Aires den Krieg erklärte, ging Artigas auf ein Überlaufangebot der Revolutionstruppen ein und zog mit 150 Soldaten in die Banda Oriental, um einen Aufstand zu organisieren. Am 11. April 1811 übernahm Artigas die Befehlsgewalt der Revolution in der Banda Oriental und schlug am 18. Mai desselben Jahres die Spanier in der in Uruguay berühmten Schlacht von Las Piedras. Diesem Ereignis wird noch heute mit einem Feiertag gedacht. General Artigas wurde in Montevideo als &#8220;Primer Jefe de los Orientales&#8221; gefeiert und rief 1812 im neu konstituierten Nationalkongress die &#8220;Provincia Oriental&#8221; aus.</p>
<p></br></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Artigas Unabhängigkeitsbestrebungen widersprachen den Interessen der neuen Herren in Buenos Aires, die sich als die Zentralmacht über sämtliche neu gegründete Provinzen des ehemaligen Vizekönigreichs Río de la Plata sahen. Artigas schwebte ein Bundesstaat am Río de la Plata nach dem Beispiel der Vereinigten Staaten von Amerika vor, wohingegen die Regierung einen monarchistischen Zentralstaat nach europäischem Muster anstrebte. 1814 wurde Artigas von der Regierung in Buenos Aires zum Volksverräter und Vogelfreien erklärt und es wurde eine erhebliche Summe auf seinen Kopf ausgesetzt.</p>
<p></br></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In Montevideo gründete sich ebenfalls 1814 die &#8220;Liga der freien Völker&#8221;, die in einem Bürgerkrieg unter anderem unter der Führung von Artigas gegen die Regierung in Buenos Aires antrat und die in den Folgejahren nach und nach die Oberhand gewinnen konnte.</p>
<p></br></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">1816 wurden die Provinzen am Río de la Plata von den Portugiesen besetzt, gegen die Artigas 4 Jahre lang kämpfte, bis er nach einer Niederlage bei der Schlacht von Tacuarembó ins Exil nach Paraguay flüchtete. Die Befreiung von der portugiesischen Herrschaft gelang 1825 anderen Nationalhelden Uruguays, den &#8220;33 Orientales&#8221;, die dem Land schließlich die Unabhängigkeit brachten.</p>
<p></br></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">José Gervasio Artigas kam nie wieder nach Uruguay zurück.</p>
<div id="attachment_257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 345px"><img class="size-full wp-image-257" style="border: 5px solid grey; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Artigas a la Playa" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2009/07/ArtigasPlaya.jpg" alt="Selbst am Strand ist Artigas uns schon begegnet." width="335" height="450" /><p class="wp-caption-text">Selbst am Strand ist Artigas uns schon begegnet.</p></div>
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		</item>
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		<title>Leserfrage: Strandbars in Uruguay</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/07/14/leserfrage-strandbars-in-uruguay/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 14:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Montevideo]]></category>
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		<description><![CDATA[Frage von Ute und Torsten:
&#8220;¿wieso, oder warum gibt es so wenige cafe´s (pub´s ect) am strand von montevideo bis hin nach punta del este? ¿ist dieses nicht genehmigt, oder fehlt das interesse
an solchen, seitens der bevölkerung. ¿oder ist es einfach nicht erwünscht?&#8221;
Es sind zwar sehr wenige, aber es gibt welche, d. h. an der natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frage von Ute und Torsten:</strong></p>
<p><strong>&#8220;¿wieso, oder warum gibt es so wenige cafe´s (pub´s ect) am strand von montevideo bis hin nach punta del este? ¿ist dieses nicht genehmigt, oder fehlt das interesse<br />
an solchen, seitens der bevölkerung. ¿oder ist es einfach nicht erwünscht?&#8221;</strong></p>
<p>Es sind zwar sehr wenige, aber es gibt welche, d. h. an der natürlich erforderlichen Genehmigung liegt&#8217;s nicht. Es ist wohl mehr eine Mischung aus den beiden anderen Vermutungen.<span id="more-171"></span></p>
<p>1. In Uruguay ist man naturverbunden und <strong>sehr</strong> nostalgisch. Viele würden am liebsten alles so lassen, wie&#8217;s immer schon war. Die Uruguayos lieben <strong>ihre</strong> Küste genauso wie <strong>ihren</strong> Campo und sie lieben beides vor allem wegen der Ruhe. Den allermeisten hier kann es kaum tranquilo (ruhig) genug sein. Man freut sich über jeden Ausländer, der das ebenso sieht &#8211; aber zu viele sollen es auch nicht werden!</p>
<p>2. Wenn man hier an den Strand geht, dann bringt man neben dem obligatorischen Stühlchen, ohne das man einen Uruguayo selten am Strand sieht, auch seine Versorgung mit, wobei diese nicht selten nur aus Mate besteht. Mittags geht man vielleicht einen Happen essen, danach verzieht man sich zur Siesta, legt am späten Nachmittag noch ein bis zwei Strandstunden ein und geht spät abends entweder essen oder, noch häufiger, macht ein Asado. Selbst wenn sich in Uruguay viele inzwischen mehr leisten können als noch vor wenigen Jahren &#8211; die Selbstversorgung hat Tradition &#8211; und Traditionen sind in Uruguay heilig.</p>
<p>3. Strandcafés, Bars, Restaurants, Hotels &#8211; all diese Betriebe müssen hier streng genommen von den Einnahmen aus den drei Monaten der Hauptsaison leben. Auch wenn mittlerweile viele auch außerhalb der Saison häufig mal für ein Wochenende in die Balnearios fahren, ändert sich daran nichts.</p>
<p>4. Je geringer in einem Ort die Zahl regelmäßig anreisender ausländischer Gäste ist, desto seltener wird man Strandcafés dort sehen. In Montevideo gehört der Strand selbstverständlich fast ausschließlich den Einheimischen. Punta del Este ist das andere Extrem. Trotzdem ist auch dort das Angebot an solchen Etablissements im Vergleich zu manch einem europäischen &#8220;Urlaubsparadies&#8221; eher bescheiden, aber viel mehr als jetzt, wird es aus oben genannten Gründen wohl auch in absehbarer Zukunft nicht geben.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_172" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-172 " style="border: 5px solid grey; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="strandausruestung" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2009/07/strandausruestung.JPG" alt="Mit Stühlchen und Mate zum Strand - mehr braucht der Uruguayo nicht" width="450" height="338" /><p class="wp-caption-text">Mit Stühlchen und Mate zum Strand - mehr braucht der Uruguayo nicht</p></div>
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		</item>
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		<title>Vor- und Nachteile des Lebens in Uruguay</title>
		<link>http://immobilienuruguay.com/2009/07/10/vor-und-nachteile-des-lebens-in-uruguay/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 17:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Bevern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshaltungskosten]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[typisch Uruguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben in Uruguay ist in vielerlei Hinsicht mit dem in Deutschland kaum zu vergleichen und wir glauben, dass man sich keinen Gefallen tut, wenn man hier in Uruguay lebt und Alles und Jedes immer wieder mit Deutschland vergleicht. Ich bin der Meinung, dass man sich auf Dauer davon lösen muss, wenn man hier wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben in Uruguay ist in vielerlei Hinsicht mit dem in Deutschland kaum zu vergleichen und wir glauben, dass man sich keinen Gefallen tut, wenn man hier in Uruguay lebt und Alles und Jedes immer wieder mit Deutschland vergleicht. Ich bin der Meinung, dass man sich auf Dauer davon lösen muss, wenn man hier wirklich glücklich werden möchte. Trotzdem bleibt es natürlich nicht aus, man vergleicht vieles unwillkürlich.<span id="more-150"></span> Mit der Zeit wird es aber seltener und je größer der zeitliche Abstand zu den persönlichen Erinnerungen an Deutschland wird, desto mehr hinken die Vergleiche. Außerdem fließt selbstverständlich immer sehr viel  Subjektives ein, denn was ist DAS Leben in Uruguay und was ist DAS Leben in Deutschland? Lebt man auf dem Land oder in der Stadt, sucht man die Ruhe oder das quirlige Leben, lebt man allein oder hat man Familie und Kinder, die noch zur Schule gehen?</p>
<p>Wir haben aufgrund unserer Immobilien-Tätigkeit inzwischen sehr viele an einer Einwanderung nach Uruguay interessierte  Menschen kennen gelernt. Die meisten von ihnen leben inzwischen in diesem Land und fühlen sich dabei augenscheinlich sehr wohl. Hin und wieder gibt es natürlich auch Menschen, die sich mit den hiesigen Verhältnissen auf Dauer nicht anfreunden können und die nach einigen Jahren das Land wieder verlassen.</p>
<p>Einige der am häufigsten angeführten Für und Wider haben wir hier einmal zusammengestellt:</p>
<p>In den wenigen Fällen, in denen es eine frühzeitige Rückkehr nach Deutschland gab, ist die Trennung von der Familie der von uns am häufigsten registrierte Grund, nichts also, was grundsätzlich mit dem Leben in Uruguay zu tun hätte.</p>
<p>Ein weiterer Grund ist der subjektiv empfundene Mangel an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Natürlich muss man sich mit dem Land beschäftigen und sollte zumindest nach einiger Zeit die Sprache einigermaßen beherrschen, sonst bekommt man von den vielfältigen kulturellen Angeboten in Uruguay natürlich wenig mit. In Montevideo, aber auch in Punta del Este, gibt es regelmäßig die verschiedensten kulturellen Veranstaltungen und natürlich feste Einrichtungen, wie Museen und Sportstätten. Wer jedoch ein mit Deutschland und anderen Ländern Europas  vergleichbares Angebot erwartet, der wird in Uruguay nicht glücklich.</p>
<p>Nummer drei der am häufigsten beklagten vermeintlichen Nachteile eines Lebens in diesem Land ist die angebliche Unzuverlässigkeit und die laxe Arbeitseinstellung der Uruguayos. Vielleicht haben von allen Einwanderern vor allem wir Deutschen die größten Probleme mit der in unseren Augen manchmal etwas lockeren Mentalität. Aber diese Probleme haben dann meist eben wir und nicht die Menschen hier. Ich will damit keineswegs die eine oder die andere Lebenseinstellung verurteilen oder umgekehrt als richtig hinstellen, bin aber der Meinung, dass wir mit unserer manchmal unter Umständen übermäßig korrekten Haltung von der legeren Einstellung der Uruguayer einiges lernen können, denn was dem ein oder anderen als Nachteil erscheinen mag, ist gleichzeitig einer der Vorteile des Lebens in Uruguay: <strong>Stress ist hier ein absolutes Fremdwort!</strong></p>
<p>In Uruguay lebt es sich wie in Deutschland vor etwa 30, in mancherlei Hinsicht vielleicht sogar 50 Jahren. Überall geht es gemächlich zu, die Zeit drängt nicht und man nimmt sie sich bei jeder Gelegenheit &#8211; für den kurzen Schwatz an der Supermarktkasse trotz langer Schlange, für einen Mate beim Sonnenuntergang oder natürlich für das omnipräsente stundenlange Asado.</p>
<p>Die weiteren Vorteile liegen für uns und die meisten der uns bekannten hier lebenden Deutschen auf der Hand:</p>
<p><strong>1. Das angenehme Klima</strong>, mit trotzdem spürbarem Wechsel zwischen den Jahreszeiten. In Uruguay kommt man etwa zwei Drittel des Jahres, nämlich von Oktober bis Mai, mit überwiegend kurzer Kleidung aus und selbst in den kältesten Monaten des Jahres braucht man nur selten länger als drei Tage auf die Sonne zu verzichten. Mit Glück gibt es mitten im &#8220;tiefsten&#8221; Winter unversehens ein paar Tage mit geradezu sommerlichen Temperaturen. Die Uruguayos nennen diese vor allem im Juli nicht ganz seltenen Wärmephasen &#8220;Veranillos&#8221; &#8211; die kleinen Sommer.</p>
<p><strong>2. Die Ausländerfreundlichkeit</strong>. Uruguay ist und war schon immer ein Migrationsland. Jede Familie hat ihre eigene Einwanderungsgeschichte und Vorfahren aus Europa. Entsprechend freundlich und aufgeschlossen ist man Neuankömmlingen gegenüber.</p>
<p><strong>3. Die stabile wirtschaftliche und politische Situation</strong>. Uruguay gehört zu den beständigsten Ländern Lateinamerikas und das will inzwischen etwas heißen. Vor einigen Jahrzehnten hätte man diese Feststellung vielleicht noch belächelt, vor dem Hintergrund der heutigen Situation in Südamerika jedoch, mit wirtschaftlich und politisch ausgezeichnet dastehenden Ländern wie Chile und Brasilien, ist das wirklich bemerkenswert.</p>
<p><strong>4. Die Sicherheit</strong>. Auch wenn die Uruguayer selbst das etwas anders sehen, weil sie in dieser Hinsicht im positiven Sinne wirklich verwöhnt sind, und auch wenn, wie fast überall auf der Welt, die Kriminalität eher zu-, als abnimmt, schneidet das Land im internationalen Vergleich auch weiterhin sehr gut ab. Montevideo, natürlich der kriminelle Brennpunkt des Landes, gilt als weltweit zweitsicherste Hauptstadt nach Tokio. (siehe zu diesem Thema auch den <a href="http://www.van-bevern.com/uruguay-statistiken.html" target="_blank">statistischen Vergleich</a> zwischen Deutschland, Paraguay und Uruguay)</p>
<p><strong>5.  Die erträglichen Lebenshaltungskosten</strong>. Uruguay, das haben wir auch schon an <a href="http://www.van-bevern.com/warum-uruguay.html" target="_blank">anderer Stelle</a> erwähnt, ist sicher alles andere als ein Billigland, es gibt sogar einiges, was sehr viel teurer ist als in Deutschland (z. B. Autos, Computer). Trotzdem sollte man bei gleichbleibendem Lebensstandard mit etwa der Hälfte bis vielleicht Zweidrittel dessen auskommen, was man in Deutschland benötigt.</p>
<p>Einiges in Uruguay ist allerdings nicht teuer, sondern <strong>unbezahlbar</strong>. Das zum Beispiel:</p>
<div id="attachment_160" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-160 " style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border: 5px solid #808080;" title="abendstimmung_solis" src="http://immobilienuruguay.com/wp-content/uploads/2009/07/abendstimmung_solis.JPG" alt="Abendstimmung am Strand" width="450" height="338" /><p class="wp-caption-text">Abendstimmung am Strand</p></div>
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